Die letzten vierhundertsiebenundzwanzig Tage oder
zehntausendzweihundertachtundvierzig Stunden
habe ich auf diesen Moment gewartet.

Am 17. Februar 2005 um 22:16:08 geht Jule ans Telefon.
Ein wahnsinnig emotionaler bedeutender Moment für mich,
den kleinen Martin. Wir, ich hätte nie gedacht,
das Wort nochmal in diesem Zusammenhang schreiben zu können,
haben 18 Minuten miteinander geredet. Eigentlich habe ich
gegen meine Natur kaum geredet. Ich war sprachlos als Jule abnahm.
Auf wahnsinnig viele Fragen habe ich endlich die
sehnsüchtig erhofften Antworten erhalten.
Wenn ich an diesen herzlichen Anruf zurückdenke, bekomme ich Gänsehaut.
Wie auch schon vor längerer Zeit, war es toll mit ihr zu sprechen.
Gefühl -> Aussage -> Verständnis -> Erklärung -> Antwort.
Das Fazit unseres Gesprächs ist:
Kontakt halten (Telefonate) und Freundschaft (Treffen).

Mir haben diese gestrigen 18 Minuten unendlich viel bedeutet.
Wir möchten uns wiedersehen. Reden.

Das einzige Telefonat, was mich ähnlich bewegte,
also emotional vergleichbar ist, war der Anruf von
Beate, meiner Tankstelle des Lebens,
nach meinem Unfall vor etwa 2½ Jahren.