Archive for März, 2005

Der Freitag wird mit dem Besuch meines bundesdeutschen Freund Tim
die Bedeutung der täglichen Arbeit in den Schatten stellen.
Es soll sein 19. Geburtstag sein und dieser zu recht mit viel Sinn für Humor
eingeläutet werden.

Am Samstag wird in Jena die legendäre Schwarzbiernacht stattfinden.
Nachdem die letzten zwei Jahre für mich ein gigantischer Erfolg waren,
gehört sie zum Pflichtprogramm meines Jenenser Lebens.
Vielleicht können wir die Schwarzbiernacht und das Altstadtfest von
vorherigen Jahr übertreffen.
Beeindruckende Fakten:

  • 38 Locations
  • 41 Bands
  • Jena feiert

Irgendwie freue ich mich aufs Wochenende :)

Dieser Beitrag soll eine Ergänzung zum gestrigen Blog sein. Er ist an ein bestimmte Person gerichtet.

Martin liegt im Krankenhaus und fragt ständig nach Beate, will mit ihr reden, sie anrufen. Daraufhin geht meine Mum in mein Adressbuch, um nach deren Nummer zu schauen und versucht sie anzurufen. Doch Beate ist im Urlaub. Direkt darunter stehend eine für mich eigentlich unbekannte Rufnummer mit
der Bezeichnung “Sandra (Beate)”.
Kurze Zeit später klingelt bei Sandra das Telefon und unser Kontakt entsteht. In der Verfassung, in der ich mich befand, freut man sich über jeden Kontakt und ich würde mich gern bei dir bedanken. Auch wenn ich meist dich anrief, war es toll – zumindest mit einer Freundin von Beate zu telefonieren.

Das ist die bittere Wahrheit.
Ich finde es toll, dass es so gekommen ist und wir eine doch recht ansehnliche Freundschaft aufgebaut haben. Aus diesem Grund bin ich auch voller Hoffnung, dass die Freundschaft in Zukunft weiterhin so gut Bestand hält.
Trotzdem würde ich mich jederzeit aufopferungsvoll für die
Wiederaufnahme des Kontakts mit Beate einsetzen. Diesen entsprechenden Drang solltest du versuchen zu verstehen.

Ich sah und hörte gerade das Lied von
Marlon zur Flutkatastrophe 2002 in Ostdeutschland.
Das erinnerte mich an nicht so tolle Zeiten.

Ich hörte das Lied als erstes, nachdem ich eine Woche
recht fest geschlafen habe. Es lief Hitradio Antenne.
Ich sah in die Augen meiner Eltern. Zuerst mein Papa
- rechts von mir: Er sah glücklich aus. Dann zweifte ein
mühsamer Blick nach links, wo meine Mama stand.
Ich fragte nach Beate und dem stattfindenden Sommerfest,
mir war nicht bewusst, dass ich das damals schon “verpasst habe”.
Es war eine emotionale Zeit. Kraft gegeben haben mir zu diesem Zeitpunkt
zahlreiche Telefonate und Sehnsucht nach Beate sowie
meine Freude auf Jena. Irgendwie stelle ich mir es hart vor, wegzugehen.
Das was mir wichtig war, hinter mir zu lassen.
Wirkt irgendwie manchmal zu wie das eigene Leben abzuschließen,
dabei habe ich doch erst richtig angefangen zu leben.
Ich habe es hier begonnen. Aus diesem Grund bedeutet mir diese Stadt so viel.

Links:
KKH Greiz
Klinikum der FSU Jena
Vogtlandklinikum Plauen
Sachsenklinik Leipzig

- McDonalds
- Burger King
- Subway
- Pizza Hut
- Bonnies Diner
- Axxe
- Marche
- Hunger?

“Die beiden Jenaer Studenten starten mit den Rädern vor ihrer Haustür
gen Süden.
Rumänien, Türkei, Israel, ägypten und Syrien sind nur einige
der 14 durchgequerten Länder auf dem Weg von Jena nach Jemen und zurück.
Insgesamt verbringen sie 14.000km im Fahrradsattel und
sammeln auf der gesamten Strecke Flechten für eine wissenschaftliche Arbeit.”

Das Plaket entdeckte ich in Berlin auf dem Alexanderplatz.
Ich bin daran vorbeigelaufen und hab danach überlegt:
“Irgendwoher kennst du diese Fahrradfahrer”.
Bin daraufhin nochmal zurück und hab das obenstehende Foto gemacht.

Ein bisschen Jena ist doch überall :)

Der Ostersamstag, der eigentlich gar keiner ist,
sollte dafür genutzt werden, sich mal wieder die
Bundeshauptstadt – Berlin – anzuschauen.

Als Tageszusammenfassung würde ich sagen,
dass es eine gelungene Fahrt war. Das Wetter war leider
nicht so beeindruckend, sehr neblig. Vielleicht
finde ich auch deswegen Berlin nicht so sympatisch.
Das Meiste war mir viel zu grau und verkommen.
Mein Wermutstropfen war dann aber:

Die Fahrt auf dem Fernsehturm, die immerhin 7 Euro gekostet hat,
hat sich nicht gelohnt. “Keine Sicht.” Schön, dass man das liest, wenn
man es auch selbst sehen bzw. nicht sehen kann.

Ich würde in ein paar Jahren vielleicht mal wieder vorbeischauen,
damit sich unsere Hauptstadt nochmal in einem besseren Licht präsentieren kann.

Der Donnerstag vor Karfreitag war ein schöner Tag.
Ich hab nur bis gegen 2 gearbeitet, hab mich
dann gemütlich in den Zug nach Jena gesetzt und
bin zum Friseur gegangen.
Danach war ich mit Tina verabredet, sind ein wenig rumher
spaziert und dann mit ihren Freunden (nette Leute) zum
Angstspiel des FC Carl Zeiss gegangen.
Der FCC hat noch nie gegen Germania Halberstadt gewonnen.
Bis Donnerstag, aber dann auch gleich richtig: 4:0-Sieg.

Im Anschluss durfte ich tolle Dinge von Eishockey-Spielern erfahren,
wahrscheinlich spielen diese betreffenden Menschen im EC Grün-Weiß.

So gegen elf Uhr bin ich dann mit Tina in Richtung Treff marschiert.
War eigentlich ganz toll, schade nur, dass du schon so zeitig “abgehauen” bist.
Aber ya, ich weiß – die Bahn :)
Ich bin heimgelaufen und hab ich an der frischen Luft erholt.

Der Heimweg war witzig, haben Ampelmännchen gespielt.
Ich kann es kaum erwarten, mal auf gelb zu springen.
Ist nicht so schlimm gemeint, wie es klingt…

Sehr geehrte Mitarbeiter/Innen,

am Donnerstag, den 24.03.2005 kann mit Zustimmung des
unmittelbaren Vorgesetzten von der Kernarbeitszeit (Arbeitsende 15:00)
abgewichen werden, wenn entsprechende Stundenguthaben vorhanden sind,
die Arbeitsaufgaben es zulassen und die Arbeitsfähigkeit der Fachgruppe
nicht beeinträchtigt wird.

Die Geschäftsleitung wünscht allen Mitarbeitern ein Frohes Osterfest.


Eigentlich mag ich keine Rundbriefe,
aber so ein Anlaß kann gern dazu genutzt werden :)

…macht jeder seins.

Nach meinem freitäglichen Burger-King-Dinner hab ich mich
in den wie gewohnt überfüllten Zug nach Jena gesetzt.
Im Raucherbereich neben einem netten Mädel aus Zwickau.
Ich werde nie Tierarzt und wühle in irgendwelchen Schweine rum…
Nun ya, war nen toller Einstieg ins Wochenende.

Danach rasantes Shopping mit Kathrin,
Spazieren und ewig warten mit Tim.
So gegen 23 Uhr war dann Zeit für Treff (!)

Außer, dass es keine Klimaanlage gibt und viel
zu heiß war, ist der Abend toll gewesen.
Ich sage nur Barbie und Ken :)
Hoffentlich sehen wir uns mal wieder,
egal aus welchem Grund.
Ich nehme deine “Einladung” für Donnerstag ernst.

“Die Jenaer betrachten sich als Nabel der Welt.”
Richtig! Wenn nicht wir, wer denn?

“Schlage niemals ein Kind auf der Straße.”
Vernünftig, weil es könnte dein’s sein.