Nach einer einer torbulenten Woche mit Serverausfällen,
Tagesdiäten und ahnungslosen Telefonaten wird es nun Zeit für
den schönen Teil des Lebens: Das Wochenende.

„250 und Berlin war da bevor wir losfuhren“
Ein sehr interessanter Wochenbeginn – am Dienstag. Nicht,
dass eigentlich jede Woche erst am Dienstag beginnen kann,
aber so locker kann es ruhig immer sein.

„Verrate uns aber auch was, Monika geht bald“
Unter diesem Mittagsgespräch ist die Woche beendet wurden.
Ich habe das erste Mal gefrühstückt. Ein Baguette und Brötchen habe ich mit
Kräuterquark () und Himbeer-Konfitüre verschlungen.
Skandallös? Nein, immerhin lebe ich.
Und das, ohne dass ich wusste, was an diesem Freitag auf mich zukommt.
Die Einrichtung eines Mailservers für das gesamte Land Thüringen sollte mir
genügend überstunden für die nächste freie Woche bringen.

„Mein Jena – ich zumindest will nicht weg.“
Diese Woche habe ich interne Sachverhalte klargestellt.
Ein Umzug wird kommen. (Un)widerruflich.
Das Ziel ist klar. Es wird keiner außer Ihnen – meine treuen Leser – erfahren.
Ich bin voller Traurigkeit und gleichzeitiger Zuversicht,
wenn ich daran denke.
Ich freue mich, denn es wird toll.

„Du liebst dich wirklich?“
Ich kann darauf nur mit zwei deutschen Buchstaben antworten.
Wenn man sich selbst kennt, lebt es sich besser.
Du kannst deine eigenen positiven und negativen Seiten
objektiv betrachten und daraufhin entscheiden, wie ernst du
die Menschen in deiner Umgebung mit ihrer Meinung nehmen kannst.

Ich bin offen für jeden.
Ich bin vorurteilslos.
Ich freue mich darauf, jeden kennenzulernen.
„Sehe das Postive – in jedem Augenblick“

Telefonatsdonnerstag
Nach zwei Anrufen war ich bereit, auch zwei ausgehende Gespräche zu initialisieren.
Juliane. überrascht, Gelangweilt.
Tina. Einstirnig, Freudig.
Danke.

„Gechwungen läufst sich einfacher“
Die Fahrt am Freitag von Erfurt nach Jena brachte so einige Erfahrungen.
Ich saß neben zwei Gehörlosen, neben welchen man Schlafen könnte,
ohne wirklich gestört zu werden. Ich muss leider sagen, dass ich so gut wie kein
Wort verstanden habe. Hätten wohl lauter reden sollen.
Die Beiden kamen übrigens aus Russland, hätten mich also sowieso nicht verstanden.
Ich finde es allerdings mehr als bewunderswert. Ich bin bewegt.

Im Halbschlaf hab ich außerdem ein tolles Gespräch zwischen einer
Ost- und Westdeutschen Frau gelauscht. „Jena – sind wir jetzt also in Hessen?“
Die Antwort ist NEIN. Schon mal was von Thüringen gehört?
„Ist das da, wo die Bratwürste herkommen?“
Die Antwort ist JA.
Aber warum sollte man von einer aus Bielefeld stammenden
Pädagogin mehr erwarten, denn immerhin ist auch Erfurt in Weimar.
Ohne Worte denken wir nun kurzzeitig an die PISA-Studie 🙂
Wir würden beim nächsten Mal viel besser abschneiden, wenn jeder
so viel Ahnung hätte wie sie.
Die Hauptsache ist, dass sie Jena kennt,
sogar JENAer Glas zu Hause hat, mit einem Schott JENAer Glas Ceranfeld kocht und
weiß, welche Bedeutung Zeiss für die Optik hat. Die Kandidatin erhält volle Punktzahl.

„Und jetzt?“
Nach einem kurzen Telefonat mit Christina habe ich nun beschlossen:
„Auf die Flaschen und zu den Martin.“