Erinnerung
Mit Musik verbinden die meisten Menschen bestimmte Ereignisse, Zeitabschnitte oder andere Menschen, so auch ich.
Gestern lag ich so vor dem Fernseher und dachte an tolle Leute, die ich in Jena kennengelernt hab. Egal, ob sie mir im Endeffekt wehgetan haben, verbinde ich viele positive Dinge.
Mit besten Beispiel voran geht nach meiner Auffassung Juliane. Leider hat man sich aus den Augen verloren, trotzdem war die Zeit schön mit ihr. Ich weiß nicht, ob man es als Zeichen deuten sollte, aber genau in diesem Augenblick lief Christina Aguilera mit „The Voice Within“. Ich kann mich noch ziemlich genau erinnern, wie wir zusammen bei Bernd auf dem Sofa lagen und dieses Lied hörten. Wir hatten ein Glas, eine Zigarette und uns. War eine sehr emotionale Zeit, wenn ich daran denke, wie oft wir im Schnee durch Jena spazierten. Echt schön.
Wenn ich nun „Regen und Meer“ von Juli im Radio höre, springen meine Gedanken direkt auf eine andere Person. Ihr Name, mein Lieblingsname, Jacqueline. Ich könnte so viele tolle Dinge erzählen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Die Höhepunkte lagen, meiner Meinung nach, bei wiederholtem Tänzen zu Liedern wie „The Time of My Life“ oder „Terra Titanic“, Lästergesprächen über „Annanass“ oder gefühlsvollen Schauspielen wie die Planetariumvorstellung „Queen Heaven“ oder „Herr Der Ringe“.
Arm in Arm mit die in die Sterne zu schauen, ist unbeschreiblich.

Erinnerungen sind wichtig. Dennoch freue ich mich noch mehr auf die Zukunft – jetzt.

Heute
Lustig fand ich es heute Morgen schon als ich Sabrina hab in der Bahn gesehen. Was macht man denn in seiner freien Zeit vor 6 Uhr schon unterwegs, hab ich mich gefragt? „Komm grad vom Abiball, bzw. ab 3 waren wir noch im OGS.“
Na toll, denk ich mir und bin mit großer Freude auf den Weg zur Arbeit.

Zugfahren
Ich finde es jeden Tag immer wieder schön mit dem Zug zu fahren. Man kann nette Leute kennenlernen oder einfach nur Menschen zuhören.

Ein Professor aus Bielefeld ist 1993 nach Jena gezogen, da das Bildungssystem und die gesamte Schulstruktur in unzähligen Punkten den ehemaligen Klassenfeind überragt – bis heute. Man kann davon ausgehen, dass eine 2 in den neuen Bundesländern eine 1 im westlichen Gebiet des Landes ist. Um dieses Problem zu schmälern, fährt der Herr Professor, der übrigens an der Friedrich-Schiller-Universität tätig ist, nach Paderborn, um den neuen Begründern der im Osten schon längst vorhandenen Strukturen zu unterstützen.

Entspannung
Das Wochenende steht so gut wie vor der Tür und ich werde mich hüten, mehr zu arbeiten als nötig ist. Am Liebsten gar nicht.
Gespannt bin ich auf den heutigen Freitagabend. Mal sehen mit welch großer Freude ich meine Stimmung bis zum Siedepunkt hinbewegen kann. Hoffentlich kann ich meine gute Laune noch steigern.

Die Nächste
Der Tag davor wird im höchster Wahrscheinlichkeit noch stressiger. Ich möchte gar nicht dran denken, aber wird schon irgendwie gut werden 🙂
Am Montag wird sicher ein schöner Tag werden. Ich habe mir vorgenommen, Sarah mal wieder zu besuchen.
Ich werde mich jetzt ausgiebig um meine Wohnung kümmern, da am Dienstag die Vorabnahme ansteht. Weil die faulen Säcke der Wohnungsgenossenschaft immer nur bis 16:00 arbeiten, war es schwierig mit meinen Arbeitszeiten auf einen gleichen Nenner zukommen. Da ich nun aber sehr enttäuscht von der WG Carl Zeiss bin, werd ich im Servicebüro sicher leicht aggressiv werden und bin doch recht froh, diesen scheiß Verein bald zu verlassen. Eine ausführliche Kundgebung wird folgen.