Der gestrige Tag gestaltete sich sehr abwechslungsreich.
Nach einem Besuch meiner Wohnungsgenossenschaft war ich kurzzeitig auf 200 Puls. Aber Heintje beruhigte mich mit seinem tollen Gesang. Ich aß ein leckeres Ciabatta mit Tomate Mozarella und hörte mir diese schöne Musik an, verpasste sogar die Bahn deswegen! Das beste war trotzdem das Ciabatta.

Gegen Abend fuhr ich dann zum Stadion und weil es so ein herrlicher Freitag war, setzte ich mich für eine Weile auf die Tribüne. Irgendwie unheimlich so ganz allein.
Nachdem Tina es endlich schaffte, ihre Tanzstunde zu verlassen, ging der Privatkurs auf dem Parkplatz weiter. Das Lustigste ist eigentlich nur, dass ich sogar die Schritte noch weiß ._.

Eine kleine Stadtrundfahrt haben wir dann direkt mit dem Besuch einer Eastside-Feierlichkeit verbunden.
War doch eine gelungene Party, würde ich sagen. Toll auch, wie dumm Manche schauten, als sie mich sahen 🙂
Ich liebe diese Gesichter. Und ya, ich lebe auch noch. Die Frage, was man auf einer Party, ist wohl trotzdem überflüssig.
War auch wirklich sehr interessant, Dinge von einem zu erfahren, die man so selbst gar nicht wusste.
Ich merke immer mehr, dass ich Namen besser auf eine konstant längere Zeit im Gedächnis behalte. So ich die erfahre. Wenn nicht, dann eher doch nicht so gut. Nur schade, dass dann die Zeit total verschwendet war, weil man mit seiner Erinnerung nichts verbinden kann.
Nur die „Diskjockeys“ waren grottenschlecht. Und Geschichten von Autounfällen will keiner hören. Jedenfalls nicht von jemanden, der angagiert wurde, um Stimmung zu machen.

Der Weg nach Hause war irgendwie komisch. Gestartet in einer Gruppe mit 7 Leuten, angekommen alleine. 6 Individuen aus dieser Gruppierung nach Hause wollender Menschen rannte in Jena-Ost circa 100m zur Bahn und fuhren direkt mit. Einer jedoch hatte darauf keine Lust. Wer wohl?
Nach kurzer Zeit beschloss ich dann, meinen immer stärker werdenden Drang mich ins Bett zu legen, schneller nachzukommen und rannte der Bahn bis ins Zentrum hinterher. Hab es zwar nicht wirklich geschafft den Windschatten effektiv zu nutzen, aber war trotzdem eine Freude. Ich kann nicht genau sagen, wie ich es geschafft habe, die Bahn dann am Löbdergraben zu erwischen. Aber hat tatsächlich geklappt. Bin daraufhin direkt eingeschlafen, allerdings genau an meiner Haltestelle erwacht.
Wenn ich die Wegstrecken vergleiche, wäre ich lieber die 100m wie die Anderen gelaufen.
So 5:36 angekommen, schlafen gelegt, 11:24 aufgewacht.

Die Sonne scheint, der Tag ist schön. Nur meine Augenränder werden immer ausgeprägter. Ich werde dann sicher noch ein wenig Schlaf nachholen, sofern mein Körper das zulässt und mich ein bisschen unterstützt einzuschlafen.

Und Sandra, stell bitte deine verfickte Mailbox ab.