Gestern war ich aufgrund schlimmer Schlaflosigkeit etwas zu lange aktiv. Ich schaltete tatsächlich nach 21 Uhr nochmal den Rechner an, um ein wenig Musik zu hören. Zu lang, denn heute Morgen wachte ich erst 5:32 Uhr auf.
Die Bahn fährt in 8 Minuten. Hektik. Rennen.
Nach wahnsinnigem Stress in einer grausamen Tagesform, sah ich die Bahn, wie sie an der Haltestelle steht und hätte einsteigen können. Ich lief gemütlich hin, kam an der Haltestelle an. Die Bahn war immer noch da. Ich wollte sie dennoch verpassen. Wenn schon verschlafen, dann soll es doch auch mal Folgen haben. Ich wartete auf die Nächste, fuhr wie am gestrigen Tag etwas anders, lief dann wieder zum Bahnhof. In Lobeda-West scheint Krieg gewesen zu sein. Es sah mächtig verwüstet aus in der Umgebung des Midnight Fun. Irgendwie interessiert mich, was da für eine Feier war.
Auf dem Weg zum Zug, wurde ich plötzlich von der Seite angesprochen. Die Tina (aus Lobeda-Ost) wars. Hat mich irgendwie gefreut, sie auch mal wieder zu sehen. Wir unterhielten uns ein wenig und planten sogar ein Treffen. Witzig, denn das soll in Hagen stattfinden. Wenn du dich meldest, meld ich mich auch!
Sonst war unser Gespräch einfach zu früh, bin aber trotzdem nicht wegen dir fast eingeschlafen. Sogar das Kuchenkaufen wurde heute zum Horror. Wusste nicht, was ich wollte und konnte nicht mal die Namen aussprechen. Das wird sicher kein schöner Tag, probieren wir es einfach morgen nochmal…

Seit gestern findet in Erfurt ein Casting für die Sendung Deutschland Sucht Den Superstar im Grandhotel am Domplatz statt. Es ist ungewöhnlich, innerhalb der Ferien während einer schrecklich frühen Zeit so viele Kinder und Jugendliche zu sehen. Ich dachte erst gar nicht an diese Veranstaltung und wunderte mich nur. Ich fuhr also mit der Bahn weiter und sah bereits um 7 Uhr eine gewaltige Menschentraube bis zum Theater. Nachdem auch noch schrecklich aufgetakelte Mädels die Bahn verließen und in diese Richtung liefen, war mir alles klar. Sie wollen mal richtig von Dieter Bohlen durchgenommen werden.
Wie es schon über den Eingangstüren Buchenwalds heißt, „Jedem das Seine“.