Heute Abend war das langersehnte Spiel des FC Carl Zeiss gegen den rot-weißen Farbrivalen aus Essen. Die ersten Minuten liefen und sofort war klar, auf welcher Seite sich der parteiische Schiedsrichter aus Aachen befindet. Jedes kleinste Foulspiel Jenas wurde gepfiffen und mit Karten belangt – der gegnerische Verein spielte souverän und konnte mit Hilfe des Schiedsrichters Metzger bereits in der ersten Halbzeit Druck aufbauen. Der FCC stand mit bravour und wurde dann mit einer Grätsche durch Rot um den wichtigen Spieler Thielemann reduziert.
Die zweite Halbzeit war sehr ausgeglichen, dann wurde Jena aufgrund der Unterzahl das erste unglücklich Tor verpasst. Das zweite ging in Folge eines Fehlers der Schwarz-Gekleideten etwa 20 Minuten hinterher ins Netz.
Trotz des erheblichen Rückstandes ließ sich die komplette Mannschaft nicht hängen und presste den Ball in Richtung des Essener Tors. Der Ausgleich fiel. Jena tobte. Leider war es zu spät, um auszugleichen und das Spiel noch zu kippen.

Die erste Niederlage eines Auswärtsspiels war bitter und wäre mit unparteiischen Schiedsrichtern anders ausgegangen. Ich bin der überzeugung, dass der Deutsche Fußballbund bei sein Pfeiffköpfen noch Einiges nachzuholen hat.

Es war toll und sehr emotionsgeladen, so viele bekannte Leute zu sehen. Habe schon zu lange keine so vielen J-Fahrer gesehen. Heimatgefühl 450km weiter westlich.
übrigens haben circa 300 Jena-Fans die weite Fahrt auf sich genommen.