Gestern war ein sonniger Tag, auch fürs Gemüt. Nach einem durch Arbeit geprägten Vormittag machte ich mich auf den Weg in Richtung Mitte. Unterwegs wurde allerdings für einige Stunden halt gemacht – geplant.
Es war der Gang zum Friseur. Meiner Meinung nach war dies unbedingt nötig und mit dem Ergebnis bin ich auch recht zufrieden. Zeit für Veränderung fordert zwangsweise auch einen neuen Schnitt, bei den Haaren angefangen.

Im Anschluss lief ich weiter in Richtung Zentrum. Ich hatte Zeit und war in jedem Geschäft, auch wenn mir viele Ketten bekannt waren, musste ich mich von der Angebotspalette selbst überzeugen. Von Schlecker über die Galeria Kaufhof bis zum1-Euro-Shop. Außerdem war ich immer noch auf der Suche nach einen bestimmten Bilderrahmen von Vivanco – leider wieder ohne großen Erfolg. Da ich auf Unterstützung in keinster Weise zählen kann, werde ich meine Augen weiter aufhalten.
In einer gut gelaunten Stimmung schlenderte ich zum CineStar und bekam einen kleinen Lachanfall als ich eine bestimmte Filiale sah. „Wursthaus König“ stand über den Eingang. Sandra hat mir – wahrscheinlich aus strategischen Gründen – nichts davon erzählt. Mit voller Energie starte ich nun in die neue Runde des Wurstduells. Ich verrate auch nicht, wie viel Würste ich schon habe. Eine zumindest von Geburt an.

Da ich meine Anforderung der Briefwahl-Unterlagen direkt an mich geschickt habe und so langsam doch auch mal nach Jena schicken sollte, zeigte mein Weg erneut in die Stadt. Gegen 21 Uhr ging ich zum Hauptbahnhof, dann um die Stimmung aufzufangen noch ein wenig durch die Straßen und an der Volme entlang. Ich stief auf viele recht interessante Lokalitäten, die unbedingt noch angetestet werden müssen.
Gelohnt haben die Spaziergänge sich auf jeden Fall.
Pünktlich zu Harald Schmidt um Mitternacht war ich dann auch wieder zu Hause. Aber trotz der großen Freude auf das Gelaber von Herrn Professor Schmidt schlief ich ein. Es muss wirklich an der Luft liegen.