Ich bin nun offiziell Hagener, habe die Staatsbürgerschaft der Stadt Hagen angekommen.
Nachdem ich auf verschiedenen Stadtringen hin und her gefahren war, fand ich auch das Rathaus, konkret das Bürgeramt. Ich parkte auf dem selben Parkplatz („Parken mit Herz“) wie beim ersten Mal in der Stadt. Auf dem Weg ins Amt dachte ich noch kurz nach, ob ich das wirklich will und entschied mich dann schließlich dafür.
Ich füllte den Meldebescheid aus und stand ungeduldig im Flur bis bis meine Wartenummer 103 dran war. Ich sollte mich zu Sachbearbeiter Nummer 15 begeben. Tat ich dann auch. Mit langsamen Schritten näherte ich mich, sagte „Grüß Gott“ und setzte mich. Und lachte. Mir saß ein Sachbearbeiter in einem T-Shirt der „Stadtwerke Jena-Pößneck“ gegenüber. Wir grinsten als er hörte, wo ich herkam.
Hach ja, ein bisschen Heimat findet man überall. Willkommen zu Hause.