Archive for Oktober, 2005

…ja, sind wir denn hier in Ammiland?

Die Vorlesungen waren wirklich ergiebig. Und ich kann sagen, dass es eine gute Entscheidung war, auch wenn es verlockte, den Montag als Brückentag zu nutzen, das nicht zu tun. Das verkürzte den Besuch in Thüringen war erheblich, aber längerfristig gesehen werde ich mir hoffentlich irgendwann mal dafür danken können.

Da ich von der letzten Woche und besonders dessen Ende noch viel Schlaf nachzuholen habe, werde ich entgegen meiner Planung diesen Nachmittag und Abend zur Entspannung – hauptsächlich Schlaf – nutzen. Das tut mir sicher mal ganz gut, also ausschlafen meine ich.

Die Feier konnte wegen der Zeitumstellung eine nie da gewesene Stunde länger gehen, die Nacht war dafür umso kürzer. Ich konnte gar nicht so recht schlafen, weil ich die kurze Zeit in Thüringen auch so effektiv wie möglich nutzen wollte. Der Tag begann also um 8 Uhr schon recht früh.
Wie versprochen wollte ich Conny und David nochmal in Friesen besuchen, aber leider war keiner da. Dann kam die spontane Idee nach Cunsdorf zu fahren, um Detlef und Ulrike einen Besuch abzustatten. Auch keiner da. Mein Wille war da und ich fuhr fröhlich gelaunt wieder zurück.
Die Bilderschau und das gemeinsame Mittagessen rundeten den Aufenthalt ganz gut ab. Aber viel Zeit blieb zur Abfahrt in Richtung Nordrhein-Westfalen nicht mehr. Am Nachmittag räumte ich mein Auto ein, um dann nach dem Kaffeetrinken loszustarten. Die Verabschiedung war für mich erstmal nicht so schwer, da ich während meines Wohnens in Jena auch oft mal weg war. Zu diesem Augenblick fehlte mir, glaube ich, die Realisierung, dass wir uns erst zu Weihnachten wiedersehen.

Spontan fuhr ich noch in Triptis vorbei, um mal wieder mit einem ehemaligen TüV-Mitschüler zu plaudern. War ein ganz lustiger Besuch, wo man wieder einmal merkte, dass man hätte viel mehr zusammen unternehmen müssen. Diese Erkenntnis kommt, wie das meistens der Fall ist, zu spät. Zwar wollte ich auch noch bei Maria und Julia vorbei, aber dafür blieb dann leider keine Zeit mehr, da ich noch 4 Stunden Fahrt vor mir hatte und am Montagmorgen in die FH zu spannenden Vorlesungen muss.

Die Fahrt war ganz locker mit beunruhigend viel Verkehr. Bei Warburg gab es dann sogar einen Stau, aber das störte mich irgendwie absolut nicht. In Hagen-Nord abgefahren, verspürte ich einen starken Drang unbedingt schnellst möglich eine Toillette aufzusuchen. Ich dachte mir, dass der Weg nach Hause nun nicht mehr so weit ist und das zu schaffen ist. An jeder roten Ampel wurde dieses Gefühl unerträglicher. Bis ich dann etwa 1km vor meiner Wohnung an einer Bushaltestelle halten musste und dort in den Busch sprang. Selbstverständlich nur um Blumen zu pflücken.
Die Fahrt war zu Ende, nach 1 Stunde auch das Auto entladen und Martin etwa halb eins im Bett. So, nun kann der normale Stress wieder beginnen…

Am frühen Morgen diesen herrlichen Samstags machten wir uns auf den Weg nach Thüringen. Mit jedem Kilometer, den wir näher kamen, wurde ich nervöser und freute mich immer mehr auf diesen Nachmittag.
Man verabschiedete sich aus NRW, wurde in Hessen begrüßt und rückte dem Tagesziel entgegen. Kurz vor der thüringer Landesgrenze sichtete man plötzlich bekannte KFZ-Nummernschilder. Das ausgeschüttete Adrenalin machte das Fahren nicht gerade leichter. Vorbei an Gotha, Erfurt und Weimar las man plötzlich die erwartungsreiche Bezeichnung Jena auf den blauhinterlegten Autobahnschildern. An nebenstehenden Zahlen konnte man ahnen, bald dort zu sein wovon man schon Wochen träumte. Es war ein unheimliches Gefühl bei Jena-Göschwitz von der überregionalen Schnellstraße zu fahren und so viele schöne bekannte Gebäude, Landschaften wieder zu sehen. Die zahlreichen Erinnerungen verschönerten das nochmals. Die Stadt entwickelte sich. Die Autobahnbrücke ist nun fast fertig, die Umgehung ins südliche Gewerbegebiet erstrahlt in vollem Prunk. Ich fühlte mich trotzdem irgendwie verloren – so ein bisschen fremd, obwohl alles so vertraut wirkt.
Die erste Etappe der Thüringenrundfahrt wurde mit einem leckeren (aber viel zu heißen) Mittagessen erfolgreich überstanden. Mit leichten Verletzungen im Mundbereich ging es nach kurzer Verweildauer direkt zum Fußballspiel des Jahres. Das Chaos war ausgebrochen. Die Einwohnerzahl stieg wahrscheinlich durch grün-weiß gekleidete Eishockeyspieler an diesem Tag ums doppelte. Jena war ohne Frage im Ausnahmezustand. Auf dem Weg zum Ernst-Abbe-Sportfeld hörte man schon laute Gesänge und konnte sich die Stimmung im Stadion vorstellen. Das erste Spiel seit langer Zeit, was bis auf dem letzten Platz ausverkauft war. Und das sogar schon eine Woche vorher. Die Atmosphäre war überwältigend. Die Spieler des FC Carl Zeiss taten ihr Bestes dazu und überwältigten die Rot-Weißen aus dem Absteigerwald. Jena befand sich augenscheinlich in einer andere Klasse und Erfurt muss sich nun ernsthaft damit abhängen, das sie nicht mehr die Macht in Thüringen sind – eigentlich auch nie wirklich waren. Es war einfach nur schöner Fußball zum Anschauen. Die Kulisse Jenas machte die ganze Sache perfekt.

Nach dem Spiel machten Tina und ich uns durch das Paradies zum Treffen mit Christin, Steffi und Maxi auf den Holzmarkt. Ich kann meine Gedanken zu diesem Zeitpunkt leider nicht mit Worten ausdrücken, so dass ich es als unbeschreiblich stehen lassen möchte. Es ist toll, bekannte Menschen wieder zu sehen. Ich entdeckte in der jugendlichen Umgebung sogar Jenny und Katja. Sie sind nach meiner Einschätzung nicht mehr weit davon entfernt, zu übertriebenen Bordsteinschwalben zu motieren.
Die gemütliche Zeit im Einstein tat gut. Ich konnte mal ordentlich Luft holen und bisschen entspannen. Irgendwann nach 6 Uhr musste ich mich leider schon verabschieden. Ich brachte Tina noch mit zu ihrer Mum, um dann von dort aus nach Greiz durchzustarten. Ich fand den Abschied traurig, da ich mich innerhalb der letzten Woche ganz gut an das Dasein von ihr gewöhnt hab.
Die Fahrt aus Jena war eine Qual. Ich wollte gar nicht so recht neben dem Ortsausgangsschild vorbeifahren. Lieber zurück und einfach…

Nach torbulenter Fahrt erwartete mich in Greiz die Geburtstagsfeier von meiner Oma und so ein bisschen auch von mir. So viele Menschen, sogar Verwandte, zum Begrüßen und die Arme nehmen. Als der kleine Dominic dann auf mich zurannte und ansprang, wusste ich, was mir ziemlich lang gefehlt hat.
Endlich hatte man mal wieder Zeit sich zu unterhalten. Ungewohnt natürlich, die Leute dabei sogar zu sehen. Aber mit dieser Tatsache konnte ich mich ganz gut abfinden. Es war ein sehr schöner ruhiger Abend. Die gemietete ehemalige Turnhalle groß und zum Wohlfühlen und Feiern bestens geeignet.

“Du bist ehrgeizig und zielstrebig. Dein Beruf ist dir wichtig, aber dennoch nimmst du dir immer Zeit für deinen Partner. Zärtlichkeit und Liebe bedeuten dir sehr viel, sie geben dir Zuversicht und Wärme.”

Der letzte Tag für Tina im Ruhrgebiet, sollte dort enden wo er angefangen hat. In Bochum.
Wir waren mit Tim (um Verwechslungen auszuschließen dieser Hinweis: Sprockhövel), Marcel und Kollegen verabredet, um gemeinsam zum westfälischen Derby VfL Bochum gegen den SC Paderborn anzuschauen. Ich habe eine größere Symphatie für die Bochumer Mannschaft, aber das Spiel war grottenschlecht. Muss man einfach so sagen. Wenn der VfL ernsthaft aufsteigen und in der 1. Bundesliga Fuß fassen will, muss sich noch Einiges tun. Eigentlich hätte Bochum verlieren müssen, konnte dann aber doch ein 1:1 Untentschieden über den Schlusspfiff retten.
Die Stimmung mit über 21.000 Besucher war ganz gut, aber nicht vergleichbar mit Spielen des FCCs. Hätte ganz ehrlich mehr erwartet. Dennoch werde ich wieder hingehen!

In der neuen Stammkneipe mit gefliester Hauswand wurde sich dann noch ein bisschen unterhalten, über das Spiel und die Welt gesprochen. Zu nicht alt zu später Stunde machten wir (Tina, Tim und ich) uns auf den Weg in Richtung Heimat. Wollten vorher noch etwas Handfestes zu uns nehmen. Die Wahl fiel auf einen Döner. Nach einer Wartezeit von einer halben Stunde gingen wir schnell in Richtung Hauptbahnhof. Tim schaffte seinen Bus noch und wir konnten bei McDonalds auf Toilette in Ruhe Wasser lassen, bevor der Zug anfuhr.
Die Heimfahrt war Formsache. Angekommen habe ich die morgige Fahrt nach Jena und Greiz ein wenig vorbereitet und das Auto schon beladen. Tina und ich saßen noch ein wenig zusammen und tranken Glühwein und Sekt. Der langsame, hoffentlich traurige, Abschied aus der Manta-Manta-Stadt. Jetzt fällt mir zu Tinas Besuch nur noch folgendes ein. Auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende.
Ich bin heute schon unheimlich verrückt nach dem 29. Oktober – Samstag. Ich kann es kaum erwarten, auf der A4 bei Göschwitz meine Lieblingsstadt wieder zu sehen. Die traumhaften Kernberge. Mein Jen-Tower. Jedes einzelnes Gebäude von Bau 12 bis 88. Mal schauen, wie ich mit der Situation umgehen kann. Ich kann mich an eine solche Situation erinnern, wo ich satte 2 Tage Jena verlies und dann zurück aus dem Thüringer Wald (Viernau!) über die Berge fuhr. Ich bekam Gänsehaut. Aber was passiert nach 3 Monaten?

Jetzt heißt es nicht mehr nur “Alter Schwede”, sondern auch “Alter Martin”.
Gegen 0 Uhr störte plötzlich jemand meine Lust aufs Englisch-Lernen. Kam dann aber doch irgendwie sehr willkommen. Ohne ein Rascheln oder Geräusch aus der Küche zu hören, ertönte ein Geburtstagslied. Ich hätte zwar eher mit einer Tanzverführung gerechnet, dennoch war ich sehr erfreut. Sprachlos sogar. Danke Tina für diese tolle Inszenierung und den leckeren Aldi-Sekt, den du in Sherry-Gläsern servieren wolltest. Aus der Fassung haben mich wohl die Tickets für das kommendes Thüringen-Derby des FC Carl Zeiss JENA gegen den FC Rot-Weiß Erfurt geworfen. Dieses kleine Bärchen ist irgendwie süß, müsste nur ein Photo von dir. Das wird bestimmt noch irgendwie.

Der Tag in der FH war gewohnt nervig und stressig, dauerte bis halb fünf auch noch ungeplant lang. Die witzigste Situation war wohl einen netten weiblichen Persönlichkeit zu zeigen, was Löschen auf Englisch heisst oder was “Add Folder” bedeutet. Nun ja, als Informatikstudent braucht man laut Marketing der Schulen keine Vorkenntnisse. Man muss nicht mal wissen, wie der Rechner angeschaltet werden kann.
Als ich zu Hause die Treppen empor stand, staunte ich nicht schlecht als vor meiner Tür eine schöne große grüne Pflanze stand. Sogar an mich adressiert war. Eigentlich hatte ich vor, mit Tina Schlittschuhfahren zu gehen, aber das war dann wohl doch zu spät. Nun ja, es bleibt noch ein bisschen Zeit.
Der Abend verlief entgegengesetzt der Vorhaben ruhig vor dem Fernseher und am Telefon. Das tat in Betracht der bisherigen Woche ganz gut. Und Geburtstag feiern kann ich noch mindestens 80 mal.

Wie Versprochen schrieb ich mitten in der Nacht sogar noch die Mail an eine nette Person, die sich jetzt angesprochen fühlen sollte. Tat gut, dass zu machen. Ich freue mich unheimlich auf Samstag.

Am späteren Nachmittag fuhren wir mit den tollen Deutschen Bahn AG, die nach Tinas Ansichts zu selten die Fahrkarten überprüft, in die Stadt des VfL´s. Wir wollten uns einen ruhigen Abend in einer angenehmen Lokalität machen. Wir liefen durch Straßen und auch Tina erinnerte sich an einen gemeinsamen Besuch mit Maxi in dieser Stadt. Das Glascafé weckte Erinnerungen. Bei mir allerdings auch. Vom Namen verzückt steuerte Tina dann in heißer Phase ungedulgigen Kneipensuchens aufs Salsa im Bermuda-Dreieck (Wagnergasse Bochums) zu. Die Premiere SportsBar Salsa hatte für den heutigen Abend keine latein-amerikanische Musik im Programm, sondern das DFL-Pokalspiel Erzgebirge Aue gegen den FC Bayern München. Es war ein echt ausgeglichenes Spiel, das lange Zeit sogar vom Zweitligisten Aue dominiert wurde. Die Erzgebirgler haben sich gegen den deutschen Rekordmeister echt brilliant gegeben. Das eine Mannschaft, die eine Woche zuvor Juventus Turin schlägt gegen Aue nicht verlieren darf, ist wohl klar. Die Stimmung im Bochumer Lokal war ganz gut. Da die Münchener kaum einer leiden kann, ist immer der Gegner der Favorit. Leider fiel die 0:1 für die Bayern dann in Schlussphase des Spiels doch noch. Wir haben das leider nicht mehr sehen können, da Tina aufgrund negativer Erfahrungen mit Zugfahren eine gesicherte Heimreise antreten wollte.
Gegen halb 12 waren wir dann wieder zu Hause. Aus irgendeinen Grund konnte ich an diesem Abend nicht schlafen. Nach langer Zeit mal wieder legte ich also meine Herbert Grönemeyer-DVD ein und lernte ein wenig Englisch. Irgendwann muss auch das mal passieren…

Der Dienstag ist für mich an der FH immer ein Hasstag, da er bis 17:15 Uhr viel zu lang geht und die Konzentration sowie das gesamte Hirn total fertig mit der Welt ist. Daher kam der geplante Abend ganz gelegen.
Wir liefen ganz ruhig nach Hagen-Mitte und kauften vorsorglich Tickets für einen Besuch des Hagener CineStars, welches sich als wirklich als Filmpalast präsentiert. Um die Zeit bis zum Film zu überbrücken, setzten wir uns in mein Lieblingscafe. Ein Bananenweizen für Tina und Weißbier für mich. So ists schön. Später machten wir uns in strömenden Regen auf den Weg zur Vorstellung von “Flightplan”.
Schon lange Zeit hatte ich kein solches emotionales Kinoerlebnis. Ich zitterte und fror am ganzen Körper und das fast den gesamten Film. Er war einfach wahnsinnig mitreisend. Da man meine Aussagen zwischen Genie und Depp nicht zuordnen kann, ist ganz klar, dass auch Tina meine Beschreibung des Film nicht ganz ernst nahm. Dennoch stehe ich dazu und dies zeichnet den Film ja eigentlich auch nur zusätzlich aus. Er ist nicht zu unrecht an der Spitze der aktuellen Kinocharts.
Der Weg nach Hause war etwas eilig, da ich meine neue Serie nicht verpassen wollte, immerhin war dies schon die Wiederholung. “Bis In Die Spitzen” ist hochinteressiert zu verfolgen, Liebe und Intrigen an allen Ecken, wie auch so oft im wahren Leben. Eine Serie mit hervorragenden Schauspielern und ein gigantisches hochgelobtes Drehbuch. Ich bin immer wieder gern dabei und kann die nächste Folge schon heute kaum erwarten. Tina war auch nicht abgeneigt. Das wunderte mich allerdings ein wenig…

Für uns begann der Tag ziemlich früh, 8:22 Uhr, um es genau zu nehmen. Die 22 Minuten errechnen sich übrigens auch der Wiederholungsrate des Alarms, der nämlich genau 8 Minuten beträgt. Meist stehe ich beim zweiten Gong auf. Dann ist es demzufolge 8:30 Uhr und ich habe noch ziemlich genau eine Stunde, um mich bereit für den Tag zu machen. Das klappt eigentlich immer auch ganz gut. Jedenfalls kam ich noch nie zu spät.
Heute war Tina im frühmorgendlichen Stress dabei. Ich wollte sie mit zur FH-Vorlesung nehmen, um die geplante Fahrt zur Neuen Mitte Oberhausen (CentrO.) anzutreten. Toll wars, ziemlich witzige Professoren sprachen von verfikkter Scheiße und pädagogischen Schmarn. Thema lautete: Heute lassen wir den Duden mal zu Hause.
Das Einkaufserlebnis CentrO. ist immer wieder schön und die holländische Pommes ein Genuß ohne Gleichen. Diesmal wahrscheinlich aus Polen, denn mit dem bekannten Geschmack hatten die wahrlich nichts zu tun. Umso mehr freute mich, dass mein Gast mit einem frischen Sandwich von Subways, ohne Treue-Sandwiches für mich zu sammeln, eine leckere gesunde Speise zu sich nahm. Als Einkaufsberatung ist Tina nicht wirklich zu gebrauchen, aber dafür hat sie andere Qualitäten. Nachdem sie ihren wichtigsten Einkauf (wahnwitzige Gummi-Armbänder) getätigt hat, konnten wir auch endlich wieder gehen. Nein, ganz so wars nicht.
Die Heimfahrt nach Hagen sollte zur Qual werden. Noch vor Essen Stau auf der Autobahn. Martin wollte geschickt ausweichen und durch die Stadt Essen einen anderen Weg einschlagen -> Fehler. Noch mehr Stau. Das sei die schlechteste Wahl einen Stau zu umfahren, sagte mir Fredo Ramrohr alias Frederik am nächsten Tag. Irgendwann ging es dann wieder vorwärts. Im Regen bei trüben Himmel verging uns allerdings die Lust nochmal Halt am Ruhrpark in Bochum zu machen. Bin mir nicht sicher, was Tina wirklich gedacht hat, aber auf jeden Fall stimmte sie mir zu.

Den Abend verbrachten wir gemütlich mit Glühwein und ausgelassener Stimmung.

Der Sonntag läuft ziemlich ruhig. Wir sind sehr entspannt und müssen den gestrigen Abend und nochmehr die Nacht erstmal versuchen zu begreifen.
Man kann die Zeit für sich nutzen und ein wenig plaudern. Auch mal nicht schlecht…

Ich glaube kaum, dass wir die häuslichen vier Wände heute verlassen werden. Aus diesem Grund setze ich mir als Ziel wenigstens schön für Tina zu kochen. Denn ich befürchte, dass die Zeit in der kommenden Woche dafür nicht mehr so oft ausreichen wird.