Die letzte Woche war sehr ruhig. Die meiste Zeit verbrachte ich in der Fachhochschule. Zu Hause galt es dann oft, Dinge nachzuarbeiten bzw. vorzubereiten. Ich möchte die Grundlagen so gefestigt wie möglich legen, um in einigen Monaten keine Probleme zu bekommen.
Am Rande beschrieben, finde ich es irgendwie interessant, dass jetzt schon die erste Gerüchte über viele Menschen herumgehen. Witzig wird es dann, wenn man diese sogar noch kennt und das eigentlich nur bestätigen kann.

Freitag, aber schön
Am Freitag kam Tim zu Besuch. Nachdem ich über eine halbe Stunde am Bahnhof auf ihn wartete und trotz Parkverbot kein Zettel an der Scheibe kleben hatte, wusste ich, dass es nur ein positiver Abend werden kann. Die Zeichen standen gut.
Wir fuhren zu mir und unterhielten uns noch ein paar Minuten über Physik. Im Anschluss gingen wir in Richtung Hagen-Mitte. Ein kurzer Abstecher bei McDonalds gehört zum allgemeinen Programm. Auf unserem weiteren Weg begegneten wir netten Menschen, welche uns dann den Weg zu etwas Besonderem zeigten. Es sollte ein bunter Teil der Elbershallen sein.
Für Tim sollte der Abend ohne Personalausweis schon vor den Security-Beauftragten enden. Martin konnte sie überzeugen und gemeinsam betraten wir die „Cocktailbar“. Jedenfalls bezeichnete Tim das so. Wir genehmigten uns ein Weißbier und steuerten ein wenig durch die Räume. Dann sprachen wir zwei Mädels an, die sich – wie sich herausstellte – eigentlich viel zu alt fühlen. Sie waren beide 22. Das finde ich eigentlich lächerlich, aber Alter spielt scheinbar für überwiegend viele weiblichen Wesen eine entscheidende Rolle. Dennoch kann man auch mit 18 schon viel weiter sein, als mancher mit 25. Diese Einstellung an sich bekräftigt diese Theorie, meiner Meinung nach, nochmal.
Wenig später bewegten wir uns trotz enormer Wärme und überfülltem Raum rhytmisch zu Schwingungen, welche aus den Lautsprechern ertönte. Allgemein würde ich es als Tanzveranstaltung bezeichnen. Ich weigere mich gegen neudeutsche Bezeichnungen wie Disco oder Club. Nach exessiver Tanzstunde setzen wir uns mit einem netten Menschen an die Bar und unterhielten uns ein wenig. Dabei lernten wir einige verschiedene Typen kennen. Mit ihr verbrachten wir die Zeit bis ziemlich genau 5:49 Uhr. Dann nämlich ging ihr Bus in die Heimat. Ich ging mit Tim an den Bahnhof und er machte sich wie ich auf den Heimweg.

Wochenende mal anders
Die letzten beide Tage des Wochenendes dieser 7-Tage-Periode wurde bis jetzt geprägt durch starke Nachdenklichkeit, große Einsamkeit und kleine Enttäuschungen. Ich habe mich aus Interesse lange Zeit mit Programmierung beschäftigt, Java, um es genau zu nehmen. Ich habe den Willen, diese Sprache zu lernen und würde sagen, dass ich schon einen Schritt weiter bin. Jedenfalls habe ich 2 Einführungsscripte durchgearbeitet. Irgendwie muss man sich ablenken.

Die Gedanken spielen verrückt. Man sitzt hier, aber ist ganz wo anders.