Für uns begann der Tag ziemlich früh, 8:22 Uhr, um es genau zu nehmen. Die 22 Minuten errechnen sich übrigens auch der Wiederholungsrate des Alarms, der nämlich genau 8 Minuten beträgt. Meist stehe ich beim zweiten Gong auf. Dann ist es demzufolge 8:30 Uhr und ich habe noch ziemlich genau eine Stunde, um mich bereit für den Tag zu machen. Das klappt eigentlich immer auch ganz gut. Jedenfalls kam ich noch nie zu spät.
Heute war Tina im frühmorgendlichen Stress dabei. Ich wollte sie mit zur FH-Vorlesung nehmen, um die geplante Fahrt zur Neuen Mitte Oberhausen (CentrO.) anzutreten. Toll wars, ziemlich witzige Professoren sprachen von verfikkter Scheiße und pädagogischen Schmarn. Thema lautete: Heute lassen wir den Duden mal zu Hause.
Das Einkaufserlebnis CentrO. ist immer wieder schön und die holländische Pommes ein Genuß ohne Gleichen. Diesmal wahrscheinlich aus Polen, denn mit dem bekannten Geschmack hatten die wahrlich nichts zu tun. Umso mehr freute mich, dass mein Gast mit einem frischen Sandwich von Subways, ohne Treue-Sandwiches für mich zu sammeln, eine leckere gesunde Speise zu sich nahm. Als Einkaufsberatung ist Tina nicht wirklich zu gebrauchen, aber dafür hat sie andere Qualitäten. Nachdem sie ihren wichtigsten Einkauf (wahnwitzige Gummi-Armbänder) getätigt hat, konnten wir auch endlich wieder gehen. Nein, ganz so wars nicht.
Die Heimfahrt nach Hagen sollte zur Qual werden. Noch vor Essen Stau auf der Autobahn. Martin wollte geschickt ausweichen und durch die Stadt Essen einen anderen Weg einschlagen -> Fehler. Noch mehr Stau. Das sei die schlechteste Wahl einen Stau zu umfahren, sagte mir Fredo Ramrohr alias Frederik am nächsten Tag. Irgendwann ging es dann wieder vorwärts. Im Regen bei trüben Himmel verging uns allerdings die Lust nochmal Halt am Ruhrpark in Bochum zu machen. Bin mir nicht sicher, was Tina wirklich gedacht hat, aber auf jeden Fall stimmte sie mir zu.

Den Abend verbrachten wir gemütlich mit Glühwein und ausgelassener Stimmung.