Gestern hab ich nach langer Zeit endlich mal wieder den Menschen erreicht,
mit dem ich seit Wochen telefonieren will. Danke für unser Gespräch, auch wenn es nur kurz war. Aus diesem Grund hoffe ich sehr, dass wir unser Vorhaben mit den täglichen 15 Minuten wahrmachen können.

Heute nahm ich mir vor, direkt nach den Vorlesungen zu Real einkaufen zu fahren. Ich fuhr los. Dann den Märkischen Ring entlang. Plotzlich blinkte links von mir ein Auto, um auf meine Fahrspur zu wechseln. Selbstverständlich bremste ich ein wenig um Platz zu machen. Nun war der Audi A6 vor mir. Ich schaute. Nochmal. Und wieder. Da war er nun, der Audi A6 aus Jena. „J – JP xx“. Mein Herz fing an wie wild zu schlagen. Das letzte Mal kam das beim Lesen einer tollen SMS von Jule vor. Voller Emotionen fuhr ich dem Auto etwa 20 Minuten hinterher. Es war schön, die Heimat zu spüren. Ich glaube, die Fahrerin, übrigens von Mitarbeiterin von Jenapharm, kam sich etwas verflogt vor. Es war einfach nur toll. Die gemeinsame Fahrt endete vor dem St. Jacobs Krankenhaus. Sie fuhr ins Parkhaus, ich nach Hause. Denn zum Einkaufen war ich nicht mehr in der Lage.

Nach einem Telefonat mit meiner servicebetonten Wohnungsgenossenschaft – ich warte schon seit über 4 Wochen auf die Instandsetzung meiner Sanitäranlage – entschloss ich mich, wenigstens einen kleinen Spaziergang in die Stadt zu unternehmen. Da das heute Wetter traumhaft ist, nahm ich meine Kamera mit und verband das direkt mit ein paar Photos „meiner Stadt“.
Die geschossenen Aufnahmen nutzte ich gleich als Anlass, meine Bildersammlung auf meiner Homepage zu erweitern.