Archive for Oktober, 2005

Der Samstag begann wie ein ganz besonderer Tag. Mit außergewöhnlicher Vorfreude hatte man seit Tagen nur diesen Nachmittag im Auge. Viertel vor veir (dreiviertel vier ostdeutscher Zeit) war es soweit. Nachdem ich mich mit den Auto zurecht in ideal entfernten Abstand zum Ankunftsstandort platziert habe, rannte ich auf den Hauptbahnhof. Gleis 4 schaute ich schnell an der übergroßen Ankunftstafel, sprintete draufhin schnell zum Bahnsteig. Dann stand ich dor, wartete wenige Sekunden und der Sauerland-Express aus Kassel hielt Einzug. Zwischen vielen Dutzend Passgagieren tauchte sie auch. Ein bekanntes Gesicht aus weiter Ferne. Auf einmal so so nah.
Es war ein bewegendes Gefühl, obwohl der Zug schon stand. Tina war schon mein vierter Gast, welcher mir als erstes von dem leckeren Duft am Bahnhof erzählte. Die wenigen Meter über den Konrad-Adenauer-Platz zum rollendem Fahrzeug kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Irgendwie stand die Zeit still, vielleicht lag es auch einfach am benachbarten McDonalds, aber das möchte ich nun mal außer Acht lassen. Gemütlich fuhren wir zu mir und ich versuchte meinen Gast in ihre zukünftige Heimat einzubringen. Gemütlich machten wir uns zu gegebener Zeit auf den Weg in Innenstadt Hagens. Wir liefen bei tollen Regen durch die Stadt und machten noch notwendige Besorgungen (es ging um Alkohol) für das bevorstehende Wochenende bzw. den geplanten Frauenabend.
Zu späterer Stunde fuhren wir dann mit der Bahn über Bochum nach Herne. Angekommen in Wanne-Eikel-Hbf. gab es wie immer Treffpunktsschwierigkeiten mit Tim. Mit dem wollten wir uns treffen, um gemeinsam zu ihn nach Hause zu kutschieren. Wir bereiteten die ersten verschiedenen Gänge für den Frauenabend vor und besprachen kurz die Lage. Unser Weg zu Edeka sollte durch eine Bewegung bekannter Gestalten. Sie sollten uns den gesamten Abend begleiten und vom Gesellschaftleisten gar nicht mehr genugbekommen. Blind wie nachts während des Schlafens chauffierten wir von und mit Tim zum schönen Einkaufsmarkt und den Einkauf um einige Besorgungen zu ergänzen. Wenige Minuten später, kurz vor dem Verbrennen des leckeren Essens, welches in der Zwischenzeit vor sich her gokelte. Die Speise ist zubereitet, die Gäste können kommen. Meike, Katharina, Katherina und Verena sollten es sein. Umstrukturierung ist nicht nur in der Politik üblich, also luden sich noch zwei anonyme männliche Verbindungsjungs selbst ein. Der Abend war ziemlich versoffen. Gefährliche Flüssigkeiten bewegten Kopf und Glieder im Einklang. Insgesamt war der Abend gelungen und alle von meinen Kochkünsten überzeugt. Und ja, alte Tante, ich habe meinen individuellen Geschmack zum Besten gegeben.
Ziemlich spät wollten plötzlich alle weg. Als nüchterner Taxifahrer brachte ich unsere Gäste noch sicher nach Hause – im Service des Frauenabendteams natürlich enthalten.
Tina, Robert und ich machten uns dann als letzte Gäste auf durch die gefährlichen Straßen von Herne. Kurz vor vier ist es nicht mehr so einfach aus diesem Kaff wegzukommen. Nach wenigen Stunden des Wartens ging immerhin ein Zug nach Bochum. Unzählige Stunden später – kurz nach 5 – fuhren wir im IC in traumhafter Stimmung weiter nach Hagen. Ich fühlte mich blendend, meine Begleitung Tina verständlicherweise nach 24h des Wachseins nicht mehr alt so ausgeprägt. Wir kamen an und ich fands schön. Ich hoffe mal du im Nachhinein jetzt auch.

Das war der erste Tag für und mit Tina im schönen gar nicht so dreckigen verqualmten Ruhrgebiet. Und es geht noch weiter…

Gestern hab ich noch eine kurze Weile im Schierenbeck verbracht. Da diese Lektüre sehr einschläfernd auf normalsterbliche Menschen wirkt, war der Tag auch gar nicht so lang.

Jetzt läuft gerade Terra Titanic im Radio. Was soll ich jetzt denken?
Ich glaube an meine Lieblingsstadt. Denn Puppen bekommt man in jeder gut sortierten Stadt.

Nun werde ich das Wochenende und die folgenden Tage ein bisschen verplanen, damit es nicht langweilig wird. Die Wohnung muss ich auch mal wieder ausräumen, säubern und in eine sterilisierte Quelle-Wohnung verwandeln. Ob mir das wohl gelingt?

Das Einkaufen war schön. Trotz Einkaufszettel habe ich gewisse Punkte einfach ignoriert. Darf das passieren? Ich denke nicht und muss dann wohl morgen nochmal los.

Es war ein besonderer Tag für mich und die Hagener Straßenbahn AG. Ich bin mit dem Bus nach Hagen-Mitte gefahren. Obwohl es nur 3 Haltestellen weiter ist, wollte ich mir dieses Vergnügen gönnen. Ich bin zu tiefst bewegt von Bussen, deren Verspätung und die meinige Bequemlichkeit. Die Bewährungsprobe haben meine Hagener Freunde geschafft.
Am 01. November geht es für mich dann offiziell los. Ich werde wieder Busfahrer. Und irgendwie find ich das toll und freu mich drauf.

Die zurückliegende Woche verbrachte ich ausschließlich in der FH und im Bett. Ich lernte zeitweise ein wenig, kümmerte mich aber fast ausschließlich um mich. Außer viel Gelächter war nicht viel los.

Ich muss nun einkaufen. Das erste Mal habe ich mir einen Plan gemacht, um nichts zu vergessen. Ich bin gespannt, wie ich damit klarkomme. Aber wenn man so gut vorbereitet in den Einkauf startet, kann eigentlich nichts schief gehen.

Heute hat meine Omi in Soltau Geburtstag und ich gratuliere ihr auch über diesen Weg ganz herzlich und wünsche für das kommende Jahr alles Gute.

Ich war gestern bei einem Arzt, um mein Gesundheitszustand verbessern zu lassen und die Vogelgrippe zu besiegen. Ich bekam einige Antibiotika. Und jetzt bin ich davon begeistert, denn erstaunlicherweise merke ich schon nach der ersten Nacht erhebliche Besserung. Toll, wie der medizinische Fortschritt so voranschreitet und ständig neue bessere verträglichere Mittel gegen alle Krankheiten dieser Welt entwickelt.

Da mein Tag doch recht anstrengend war, werde ich mich nun trotzdem direkt ins Bett legen.

Der Titel ist begründet auf ein Lied von Jeanette Biedermann, was mit dem Schreiben dieses Artikels gerade auf der Landeswelle Thüringen lief. Die Lieder, welche vorher liefen (Sharika und Juanes) hätte ich nicht richtig schreiben können. Deswegen wartete ich – erfolgreich, oder?

Ich spüre wieder positve Energie in mir. Obwohl ich krank bin, fühle ich mich meinem Ich immer wohler. Ich hoffe, dass ich diese Aufbruchstimmung weit über meine Genesung aufrecht erhalten kann. Musik hilft mir gerade sehr, die Richtung zu festigen.

Jetzt bin ich sogar schon soweit, dass ich mir sage, essen zu müssen. Und wenn man einmal damit anfängt, warum dann nicht gleich richtig. Es soll eine Nudel-Schinken-Pfanne werden.
Mal schauen, wie sie wird :)

Der FC Carl Zeiss JENA gewinnt sein drittes Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV mit einem gelungenen 2:1. Jena führte souverän 2 zu 0 bis der Ball durch ein Eigentor beim Versuch den Ball wegzuschlagen ins Tor gullerte.

Der größte Erfolg des Jenenser Sports wurde an diesem herrlichen Samstag wohl durch die erdgas baskets Jena in der 2. Basketball-Bundesliga verbucht. Die Güßis kamen und die Heimmannschaft siegte in Lobeda-West deutlich mit einem 81:44 Erfolg. Nun verweise ich mit einem breiten Grinsen auf die aktuelle Tabelle.

Ich gratuliere ganz herzlich aus Hagen.

Irgendwie fühl ich mit gerade tot und warte voller Sehnsucht auf meine Retterin in der Not.
Ich müsste zumindest einkaufen gehen, da mein Kühlschrank absolut leer ist. Leider fehlt mir die Kraft. Nun werde ich in Ruhe erstmal einen Tee trinken und hoffen, dass ich meine “Störung” für das Besorgen lebensnotwendiger Stoffe in den Griff bekomme. Wahrscheinlich werde ich den Einkauf in zwei Etappen aufteilen, denn immerhin besteht morgen auch nochmal bis acht Uhr die Möglichkeit.
Eigentlich hatte ich mir ein schönes Wochenende vorgestellt, das Lernen und Besuchen einiger netter Menschen umfassen sollte. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird.

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