Der letzte Tag für Tina im Ruhrgebiet, sollte dort enden wo er angefangen hat. In Bochum.
Wir waren mit Tim (um Verwechslungen auszuschließen dieser Hinweis: Sprockhövel), Marcel und Kollegen verabredet, um gemeinsam zum westfälischen Derby VfL Bochum gegen den SC Paderborn anzuschauen. Ich habe eine größere Symphatie für die Bochumer Mannschaft, aber das Spiel war grottenschlecht. Muss man einfach so sagen. Wenn der VfL ernsthaft aufsteigen und in der 1. Bundesliga Fuß fassen will, muss sich noch Einiges tun. Eigentlich hätte Bochum verlieren müssen, konnte dann aber doch ein 1:1 Untentschieden über den Schlusspfiff retten.
Die Stimmung mit über 21.000 Besucher war ganz gut, aber nicht vergleichbar mit Spielen des FCCs. Hätte ganz ehrlich mehr erwartet. Dennoch werde ich wieder hingehen!

In der neuen Stammkneipe mit gefliester Hauswand wurde sich dann noch ein bisschen unterhalten, über das Spiel und die Welt gesprochen. Zu nicht alt zu später Stunde machten wir (Tina, Tim und ich) uns auf den Weg in Richtung Heimat. Wollten vorher noch etwas Handfestes zu uns nehmen. Die Wahl fiel auf einen Döner. Nach einer Wartezeit von einer halben Stunde gingen wir schnell in Richtung Hauptbahnhof. Tim schaffte seinen Bus noch und wir konnten bei McDonalds auf Toilette in Ruhe Wasser lassen, bevor der Zug anfuhr.
Die Heimfahrt war Formsache. Angekommen habe ich die morgige Fahrt nach Jena und Greiz ein wenig vorbereitet und das Auto schon beladen. Tina und ich saßen noch ein wenig zusammen und tranken Glühwein und Sekt. Der langsame, hoffentlich traurige, Abschied aus der Manta-Manta-Stadt. Jetzt fällt mir zu Tinas Besuch nur noch folgendes ein. Auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende.
Ich bin heute schon unheimlich verrückt nach dem 29. Oktober – Samstag. Ich kann es kaum erwarten, auf der A4 bei Göschwitz meine Lieblingsstadt wieder zu sehen. Die traumhaften Kernberge. Mein Jen-Tower. Jedes einzelnes Gebäude von Bau 12 bis 88. Mal schauen, wie ich mit der Situation umgehen kann. Ich kann mich an eine solche Situation erinnern, wo ich satte 2 Tage Jena verlies und dann zurück aus dem Thüringer Wald (Viernau!) über die Berge fuhr. Ich bekam Gänsehaut. Aber was passiert nach 3 Monaten?