Archive for November, 2005

Mir wurde warm ums Herz. Lange Zeit habe ich gedacht, dass es nicht mehr möglich sei. Ich bin mächtig eingefroren, aber heute hatte ich das Gefühl wieder aufzutauen.

“Danke” – Genauso habe ich das am Telefon gemeint, Tina. Nicht nur ein Widerspruch in warmgepackten Worten. Ich werde mich nun daran setzen, verschiedene Dinge schnellstmöglich einzustellen oder zu bessern.

“Heute fängt ein neues Leben an…” singt ein toller Künstler names Kuhn, Dieter Thomas. Ich werde mir es jetzt in der Wanne gemütlich machen…

Für den heutigen Tag stand der Besuch des Dortmunder Weihnachtsmarktes auf den Programm. Unbeeindruckt meiner letzten Kaffeefahrt gestern, sollte es in die Stadt der Krone gehen. Die Fahrt vom Hauptbahnhof in Hagen klappte mit nur 10 Minuten Verspätung schon wieder richtig super. Da die DB AG in DO vor zahlreichen Verzögerungen und Störungen redete, bekam ich ehr die Lust auf meine warmen 4-Wände. Ich schaute direkt nach den nächsten Verbindungen zurück und lief ein bisschen durch die Innenstadt. Ohne den Weihnachtsmarkt gesehen zu haben, wollte ich zurück.
Pünktlich am Bahnhof angekommen, verkündete ein Sprecher ganz freundlich: “Die S-Bahn 5 nach Hagen fällt heute leider aus.” Gut, da die nächste bereits 20 Minuten später fuhr und das Warten schon fast zum Alltag gehört, blieb ich stehen. Plötzlich hörte ich ganz leise “Die S-Bahn 5 nach Hagen fällt heute leider aus” vertönen. So langsam wurde ich unruhig. Ich suchte mit also eine Ausweichmöglichkeit. Meine Planung war mit einer S-Bahn Richtung Möchengladbach schneller ans Ziel zu fahren. Eine katastrophale Fehlentscheidung, wie sich später herausstellte.
Der Zug fuhr zwar pünktlich ab, kam allerdings nur bis Witten – eine Stadion vor Hagen. Danach ging aufgrund der zunehmenden Schneestürme nichts mehr. Die Folge war über eine Stunde Aufenthalt. Kurz vor unserer Weiterfahrt verblüffte noch ein RegionalExpress nach Hagen, der uns überholte. Er hat für uns die Strecke freigemacht und der Rest war nur noch Formsache.

Am Abend wollte ich dann noch etwas Ruhe haben und führte schöne Telefongespräche.

Bereits am gestrigen Abend kündigte enormer Schneefall die Ausnahmesituation an. In der Nacht wurde dies noch weiter verschärft und fasst das gesamte Ruhrgebiet lahmgelegt.
Eigentlich wollte mich heute Maggy besuchen, um gemeinsam mal über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Das strebte fast gegen Null, da ein Wegkommen aus Gelsenkirchen so gut wie unmöglich war. Ich mache gern auch das Unmögliche bewältbar und beschloss nach kurzer Rücksprache die Fahrt zu ihr.
Auf den Seiten der Hagener Straßenbahn AG las ich, dass der gesamte Stadtverkehr bis auf Weiteres komplett eingestellt wurde. Ich muss mich also dich die Schneeberge zum Hauptbahnhof quälen. Dort angekommen hing der Fahrplan wie ein Bild ohne Nutzen einfach nur zum Anschauen an der Wand. Der Blick auf die Abfahrtstafel projezeite Schlimmes. Jeder Zug hatte Verspätung, die kürzeste betrug 30 Minuten. Nun gut, ich stellte mich dann also fröhlich gelaunt aufs Gleis und wartete. Wenige 45 Minuten später ging es dann los. Auf nach Essen! Dort angekommen, ein ähnliches Spiel. Ich stellte mich hin und beobachtete die Menschen. Einer meckerte mehr als der andere. War toll zu sehen, traurig aber mitzubekommen, wie grottenschlecht die Deutsche Bahn AG mit einer solchen Situation umgehen kann. Keine Ansage, ob überhaupt noch ein Zug fährt wie viel Verspätung…einfach nichts. Schauen, was passiert, war die Divise. Ich glaube, nach 20 Minuten ging es dann tatsächlich weiter. Die Fahrt in das schönste Gelsenkirchen nach Buer wurde erfolgreich angetreten. In GE-Hbf kam ich dann mit einigen 100 Werder Bremen-Fans an und begrüßte zwischen gröllenden Fußballfans die Person, die Treffen normalerweise immer absagt.
Wir aßen bei Subway ein Sandwich und dann ging es ins Getummel des Weihnachtsmarktes. Wir beschlossen spontan zur Arena AufSchalke zu fahren und das Topspiel von draußen anzusehen. Ich machte einige Fotos. Wir spazierten durch den Park und fuhren noch in das Zentrum des Gelsenkirchener Stadteils Buer. Schöne Gegend, da war ich sogar schon. Das ist nämlich genau der Ort, wo ich sie kennenlernte.
Gegen 6 Uhr am Abend begann ich meinte Rückfahrt. Durch das zu Ende gegangene Bundesliga-Spiel waren zahlreiche Bahnen mehr im Einsatz. Alle 30s eine Neue. Bereits einige Kilometer vor der Arena merkte man, dass dies nicht mit dem Verkehrsnetz vereinbar war. Schon gar nicht, wenn es weiterhin schneite. Die Fahrt ins Zentrum dauerte ungefähr 90 Minuten (normal: 20 Minuten). Ich merkte immer mehr, wie schwierig die Heimfahrt werden sollte. Am Hauptbahnhof vorgefahren, waren die Bahngleise wegen überfüllung gesperrt und es ging lange Zeit nichts mehr. Später wurden diese wieder geöffnet und nach gewohnter Wartezeit ging es weiter Richtung Dortmund. Jetzt wenigstens im warmen Zug.
In Herne stieg ich dann aus, um mit der U-Bahn meinen Ausflug in die Heimat fortzusetzen. Ich fuhr erstmal nach Bochum. Ein kurzes Gespräch mit einem Bahnmitarbeiter verriet, dass der nächste Zug nach Hagen in etwa 1 Stunde fährt. Diese Gelegenheit nutzte ich direkt, um mir den dortigen Weihnachtsmarkt anzuschauen. Nachdem ich so ein bisschen gelaufen bin, suchte ich in Hektik ganz dringend eine Toilette. Gab es nicht. Weder bei McDonalds, noch am Bahnhof oder der Innenstadt. Bevor ich mir fast einpiselte, wurde die Landschaft gedüngt. Ein schlechtes Zeugnis für Bochum.
Nach kurzzeitiger Verspätung meiner S-Bahn ins Sauerland war ich nach schneller Fahrt in der Heimat. Da noch immer kein Bus fuhr, lief ich die nicht alt so lange Strecke zu meiner Wohnung. Die Fahrtdauer insgesamt betrug nur 3,5 Stunden.

Hier angekommen, folgte ein schönes Wärmebad und der unmittelbare Weg ins kuschelige Bett.

Für diesen Freitag war eine Semesterparty der Fachhochschule geplant und ich wollte mit einigen Leuten auf jeden Fall mal vorbeischauen. Irgendwie hatte ich keine richtige Lust und überwand mich dann doch noch wenigstens “Hallo” sagen zu gehen. Da ich es liebe im Schnee zu fahren, fuhr ich mit meinem Auto zum Wohnheim. Da wollten wir lecker zu Abend essen und sozusagen reinfeiern.
Frederik hatte leckere Nudeln mit Sahnesoße und Thunfisch gekocht und wir legten eine gute Grundlage für den folgenden Abend. Wenig später gingen wir zu Dorian, um das Essen mit Flüssignahrung zu verstärken. Hennig und Esther waren auch da. Wir führten ganz interessante witzige Gespräche. Irgendwann in der Nacht fuhren wir dann gemeinsam zur FH. Viele unserer Kollegen haben aufgrund des schlechten Wetters schon abgesagt. Man könnte sagen, in NRW ist das Chaos ausgebrochen. Das nutzte ich auch direkt, um nach etwa 10 Jahren mal wieder ein Mädel so richtig einzuseifen. Ich genoss diese Tat in vollen Zügen. In der Maschinenhalle angekommen, war kaum etwas los, da die Meisten aufgrund weißen Umstände die Feierlichkeit eher verließen. Wir ließen uns selbstverständlich die Stimmung nicht trüben und feierten. Im Verlaufe des Abend gab es dann sogar Freibier. Das war, meiner Meinung nach, der Tod dieses Abends, jedenfalls der bewusste. Der reelle kam etwas später.
Auf einem Gang zur Toilette sah ich dann wie man nach zu viel Alkohol enden kann: In den Armen eines Professors liegend in der eigenen Kotze. Dieser Anblick bewies deutlich, was man alles nicht erleben will. Später übernahm ich dann seinen Part, tat das allerdings wieder sehr bewusst und half Birgit somit vom Erstickungstod wegzukommen. Lecker war es, ihr gut aussehendes Abendessen einfach in den Mülleimer zu werfen. Nun ja, ich begleitete sie dann noch mit ihrem nach 1 Stunde herbeigeeilten Freund zur Abfahrt in die Entziehungskur.
Danach ging die Feier weiter und ich hatte die Möglichkeit mit vielen netten Menschen zu sprechen. Plötzlich gab es erste Stromausfälle im Land und auch die letzten Gäste des Abends wollten schnellst möglich die Lokalität verlassen. Irgendwo verständlich. Daraufhin beschloss ich mit Dorian nochmal in den Funpark zu fahren und die Nacht gemütlich ausklingen zu lassen. Als wir in Richtung Auto liefen, kam uns fast das Grauen, denn die Straßen waren gigantisch hoch mit Schnee “zugeschüttet” und die ganze Stadt eigentlich leer. Wir fuhren dann doch irgendwie nach Mitte und ergatterten uns einen der letzten Parkplätze in den Schneewehen.
Auf dem Weg in die Diskothek stolperte ich dann in einem direkt in der Innenstadt unbegründet gelegten Stacheldraht. Mein Fall ging direkt rein. Die Folge sind nun aufgeschlitzte Beine und Hände. Unschön. Meine gesamte Kleidung war voller Blut. Ich habe das im Dunkeln nicht gesehen und durch die Kälte auch nicht gemerkt. Wir gingen also Tanzen. Regelmäßig musste ich mir das Blut von den Händen waschen. Keiner hatte mir was gesagt, dass mein Pullover und besonders meine Hose total blutig waren. Nicht einmal die Security-Beauftragten bemerkten was.
Das Tanzen tat dann doch sehr gut und machte Riesenspaß. Der Schock über meinen invaliden Körper kam dann wenige Stunden später am nächsten Morgen. Man denkt, das Wochenende wäre gelaufen, aber ich denke, es geht erst richtig los.

Liegt es nun daran, dass Freitag ist. Hab ich unbewusst irgendwelche Drogen genommen?
Heute Nachmittag als ich die Türen der FH auf dem Nach-Hause-Weg aufmachte, kam mir starker Wind entgegen, schrecklich kalt. Es war ein sibirisches Gefühl, Eiskälte. Jetzt, wenige Stunden später ist es dunkel geworden und doch irgendwie so hell. Ich schaute soeben aus dem Fenster und was ich sah, verblüffte mich und stürzt mich in diesem Moment in ein gigantisches Glücksgefühl. Was is sah, war weiß. Weiße Straßen, weiße Bäume und Landschaft. Genau das weiß, was ich so liebe: Schnee. Danke!
Ich werde mich jetzt bereit machen, warm anzuziehen und ein wenig durch die weißen Straßen Hagens zu spazieren. Denn so oft wie nach das gewohnt bin, gibt es die Gelegenheit hier nicht.

Ein Auszug aus der neuesten Studie meiner Fachhochschule über die aktuell stattfindenden Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen:
“Von den Befragten wurde der Michelstädter Weihnachtsmarkt, der eigentlich keiner ist, da die gesamte Innenstadt voll von Ständen und Buden ist, als der weihnachtlichste Weihnachtsmarkt bezeichnet. Die Weihnachtsmärkte der Großstädte Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln, Oberhausen, Wuppertal und Bochum gelten als teuer, eher aufregend und hektisch und weniger gemütlich und weihnachtlich. Am besten schneiden hier noch die Weihnachtsmärkte in Münster und Aachen ab.”

…einen Punkt von Ihrer Liste abhaken.
Das hat meine nette Haarschneiderin vollkommen richtig gesagt. Bei den wenigen persönlichen Vorhaben ist es wohl eines der wichtigsten gewesen. Ich war also heute endlich beim Haarkünstler und habe mir eine winterlich spritzige Friseur im natürlichen Look zugelegt. Ist noch ein bisschen ungewohnt, aber ihr wolltet es einfach. Ich bin gar nicht so und ihr bekommt das.

Jeden Tag Viertel nach elf ist es soweit und Martin hat seine übliche Viertelstünde. Der Grat zum Wahnsinn wird erfolgreich gegangen und in hochpulsierender Atmosphäre genauso witziger Menschen der Tagesteller verzehrt, gelacht, geträumt. Jedes Ma(h)l ist diese Stimmung auf dem Höhepunkt, vollzieht trotzdessen eine regelmäßige Steigerung.
Ich kann und will dieses Erlebnis nicht in Worte fassen, denn verstehen würden das nur die Wenigsten außer mir…

Meine Stimmungslage lässt sich nur schwer beschreiben. Durcheinander würde es immer noch am Besten ausdrücken. Es ist so ungewohnt, dass ich wahrscheinlich eine extra Kategorie einführen werde.

Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft aber ist blind.

Bin ein wenig von der Rolle, heute. Ich muss ständig an interessante Dinge denken. Zum Beispiel, ob ein Textmarker die beim Markieren aufgenommenen Farbpikmente der Schrift wieder abbaut und nach Zeichnen auf weißem Grund wirklich seine Ursprungsfarbe annimmt. Wie man merkt, denke ich viel nach. Mal schauen, wo das noch hinführt.
Der Gang zum Friseur entwickelt sich zu einem wirklichen Problem. Ich bin heute Nachmittag extra eher aus der FH, um dann vor dem Friseursalon zu stehen und zu lesen, dass dieser wegen Krankheit geschlossen ist. Alle guten Dinge sind drei.
Nun bin ich in großer Vorfreude auf das kommende Wochenende gespannt, denn die Woche ist eigentlich schon vorbei.

Wenn ich an den heutigen Tag denke, muss ich kräftig laut lachen. Ich ist schön zu merken, dass man sich auch selbst immer wieder übertreffen kann.

Die Nacht war schlaflos. So begann zu spät. Schlafen konnte ich auch nicht. War in Gedanken bei den witzigsten Themen überhaupt. Von der Grundschule, über Spaziergänge zur Lobdeburg nach Bochum zum Weihnachtsmarkt. Man soll sie fließen lassen, sagte eine Philosoph vor kurzer Zeit zu mir. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt geschlafen habe.
Es ist 7:00 Uhr morgens, der Wecker klingelt. Da ich weiß, dass ich heute Morgen nur wenig Zeit bis zum Bus habe, springe ich förmlich aus dem Bett. Zähneputzen, ein bisschen hübsch machen und dann gings auch direkt schon los. Ich ging aus dem Haus und sah den Bus an der Haltestelle. Ich rannte und schaffte es glücklicherweise durch einen sehr symphatischen Fahrer, ihn noch rechtzeitig zu erreichen. Ich saß nun also und lies mich durch Hagen chauffieren. Ich schaute hin und wieder auf die Uhr, ob denn der Fahrplan eingehalten wird. Plötzlich war ich am Ziel. Es ist fünf nach halb und bis zur Vorlesung waren noch 10 Minuten. In Ruhe lief ich zur FH. Im Audimax angekommen war ich ganz allein. Für diese Zeit kam mir das ein wenig verwunderlich vor. Ich sah also nochmals auf die Uhr, diesmal richtig. Meine wie auch die Schuluhr zeigt 07:45 Uhr.
Plötzlich grinste ich und stellte fest, dass ich pünktlich da sei, aber halt leider 2 Stunden zu früh :)

Der Tag war irgendwie schon jetzt ein Knüller. Was mache ich jetzt mit dem angebrochenen Tag? Ich überlegte mir, nach Hause zu fahren und mich noch ein paar Minuten auf Ohr zu hauen. Zeit genug war ja. Das tat ich dann auch. Gegen 9 Uhr wachte ich auf und kochte mir mein Mittagessen. Hab halt alles gleich vorgezogen. Ich kochte mir eine leckere Spätzle-Puzta-Pfanne in Eigenkreation. Dazu machte ich mir auch einen Glühwein warm. Es hat gemundet, kann man sagen.
Als ich die Uhr begutachtete, war es schon 9:50 Uhr. Langsam fuhr ich dann zur FH und hatte Spaß an der Vorlesung. Ich war zwar 20 Minuten zu spät, aber heute ist nicht so der Tag der Uhren…

Der Tag war lächerlich, er hat einfach zu witzig angefangen, um ihn ernst zu nehmen. Nach der ersten Vorlesung fuhr ich dann während die anderen noch die nächste mitnahmen, einkaufen. Musste sein, denn mein Kühlschrank war leer und abends hätte ich nicht die Zeit gehabt.
Irgendwann am Nachmittag hatte ich wieder Lust, nochmal zur Schule zu fahren und nahm direkt noch eine Mathe-übung und den geplante Vortrag über Hegdefonds mit. Ist nicht unbedingt mein Fall. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, denn dieses Thema ist für mich einfach zu abstrakt. Unternehmen verkaufen Aktien, die sie gar nicht besitzen und verdienen ein Vielfaches…Ohne Worte…

Da kam das Ende nur recht und ich war froh, wieder mit netten Leuten zu reden und immer mehr Gemeinsamkeiten festzustellen. Andreas, lass uns nächstes Jahr gemeinsam die Schwarzbiernacht rocken…

Und nun? Jetzt bin ich in Dortmund auf dem Weihnachtsmarkt und bestaune den größten Weihnachtsbaum Deutschlands und trinke – selbstverständlich – einen Glühwein…Wie schon eingangs erwähnt, man soll die Gedanken fließen lassen!

Der Eintrag zum Fußball-Spiel am Samstag wurde noch um einige Meinungen aus den Vereinsforen ergänzt.

Danke Dieter. Danke für dieses gigantische Lied. Es begleitet mich seit einiger Zeit durch Tag und Nacht, hebt meine Stimmung im sinus-cosinus-förmigen Intervall.
Der Sonntag wurde genutzt, um mal wieder richtig auszuschlafen. Das war nach dem gestrigen Tag auch wirklich notwendig. Nachdem ich gegen 12 Uhr aus dem Bett kam, begann ich langsam mich zu fangen und einige wichtige Antworten auf Briefe zu schreiben. Adressiert wurden diesmal nur Leute, die es verdient haben. Dieser Teil nahm einen erheblichen Part des Nachmittags ein. Später führte ich dann nette Telefonate mit freundlichen Menschen. Die brachten mich neben schönen Worten auf ein Hoch des emotional ausbaufähigen Launegrades. Ich verbrache insgesamt ziemlich genau 6:01 Stunden am Hörer und Mikrofon. Denn immerhin ist es manchmal erforderlich zu zeigen, dass man noch am Apparat ist. Witzig war es mit jemanden 1:50:22 zu telefonieren, die ich noch nicht mals kannte :)
Als enorm aufschlussreiche Tatsache war für mich der schmale Grat zwischen einem freundlichen Lächeln und dem erhobenen Mittelfinger.

Obwohl sich die Zeit so langsam Richtung morgen bewegt, bekomme ich noch nicht die Ruhe zum Schlafen. Ich freue mich auf den Montag. Er wird sehr ansprechend werden, jedenfalls gehe ich davon aus. Wir nutzen unseren kürzesten FH-Tag zum Vertiefen des Stoffes und notwendigen übungsaufgaben. Am Abend werden die interessanten (öffentlichen) Hagener Hochschulgespräche zum Thema “Hedgefonds und Private Equity” fortgeführt. Ich bin mit großer Wahrscheinkeit und bestimmt auch etwas Müdigkeit dabei. Besonders verlockend natürlich der im Anschluss stattfindende Besuch eines gemütlichen Gastromiebetriebes.