Ohne Internet und Telefon hat man Zeit, sich den wichtigen Dingen des Leben zu widmen. Sich selbst, seiner Umgebung, der Wohnung und noch wichtiger, dem Studium.
Diese Woche ist nicht alt so viel passiert. Jeder Tag wurde bis die Abendstunden zum Erfüllen von übungen, vorbereiten von einem Vortrag und Training vorgetragener Rechenmethoden, genutzt.

Heute war es besonders witzig. Um den Stoff in Physik zu schaffen, überbrachte unser Professor uns heute die Nachricht, freitags immer doppelt so lang zu machen. Erstmal schockierend. Aber nach 120 Minuten purer Kinematik und Dynamik war ich so vernarrt in den Stoff, dass ich gern noch länger gemacht hätte. Andreas dachte ähnlich und wir haben uns nach der Vorlesung (16:00 Uhr) noch bis halb sieben mit den Formeln und übungen beschäftigt. Es war genial. Wenn man den wunden Punkt der Lustlosigkeit überwunden hat, kann man gar nicht genug davon bekommen. Jedenfalls ging mir es so. Wir mussten dann abbrechen, da uns zum Lösen der bevorstehenden Aufgaben noch die Kenntnisse fehlen.

Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich direkt weitermachen. Tim fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mit ihm und ein paar Leute ins Exhibition zu gehen. Meine Lust doch noch die Kurve zu kriegen, stieg und das stetig. Ich sagte also zu und kümmerte mich um einen Bahnplan, denn den werde ich nun immer machen. Bestimmte Erfahrungen lehrten mir, dass ein Rückfahrtsplan der springende Punkt einer gelungenen Feier ist.
Ich bin gespannt, was so passiert…gleich geht es los.