Die Fahrt nach Wanne-Eikel Hbf erinnerte mich gestern an die mit Tina vor 2 Wochen. War genau dieselbe Strecke außer, dass die Straßenbahn ab Bochum nun wieder komplett durchfährt und kein Umsteigen von Bus-Bahn nötig ist. Entspannte die Situation direkt ein bisschen.

Ich bin 22:14 Uhr auf dem Heinz-Rühmann-Platz angekommen und schon sehe ich Tim auf den Parkplatz vorfahren. Pünktlich treffen wir uns und das sogar am richtigen Bahnhof. Wir fuhren zu Katharina, um dann gemeinsam mit Julia, Katharina, Katharina, Meike und Mischner (alphabetisch geordnet) die Reise durch den Ruhrpott anzutreten. Es wirkte wie eine Stadtrundfahrt durch Wälder, Dörfer und Einöde. Die Ruhrstadt mal ganz anders.
An der Exhibition, welche sich selbst gern als Discoteque – Club – Lounge – Terrasse – Pool beschreibt, vorgefahren, sah man außer den Benz der Besitzer keine weiteren Fahrzeuge, welches entweder auf eine leere Veranstaltung oder soziales umweltfreundliches Busfahrdenken hinweißt. Wir gingen vom ersten Fall aus und traten die Fahrt zu der Bochumer In-Kneipe schlechthin an – das McDonald?s am Hauptbahnhof.
Wenig später starteten wir den zweiten Anlauf. Nun wagten wir allerdings auch das Betreten der „Ausstellungsräume“. Es toll gemacht, sehr beeindruckendes chilliges Feeling, aber leer. Kein Schwein geht darein, heute zumindest. Wir setzten uns trotzdem und nutzten die Leere um uns zu unterhalten. In einem Club kommt man ja sonst in dieser Form nicht dazu. Der „Andrang“ auf die Bar lies zwar gute Cocktails vermuten, aber ich habe noch nie 5 Euro für eine Weißbier bezahlt. Dreist ist für diese Abzocke gar kein Ausdruck.
Da wir an diesem schönen Freitagabend noch was Erleben wollte, machten wir uns schnell auf den Weg ins Zentrum von Bochum. Das Riff sollte unser Ziel sein. Ich war da zwar schonmal, aber heute frage ich mich, wie besoffen ich an dem Abend sein musste, um das gut zu finden. Der Treff in Jena ist ein Edelclub dagegen. Die Musik war nicht schlecht, also blieben wir auch. Tanzen bis zum Umfallen war die Devise.
Da bestimmte Mädels ihren Schönheitsschlaf (im übertragenen Sinn gemeint) scheinbar echt nötig haben, spielte ich einen unwissenden Taxifahrer und brachte die netten Menschen sicher[er als Tim das hätte tun können] nach Hause. Zurück wollte die Wartenden plötzlich auch nach Hause und so standen wir da. Wie zu Beginn bei McDonalds.
Irgendwann zu früher Stunde ging mein Zug und die Hagener Straßenbahn AG brachte mich sicher in die heimischen 4 Wände.


Heute konnte der FC Carl Zeiss JENA den 6. Saisonsieg in Folge verbuchen. Das passierte in einem Auswärtsspiel gegen Emden. Nun bleiben meine Thüringer Freunde den Aufstiegsrängen dicht auf der Folge und kletterten auf den 3. Tabellenplatz.