Wenn ich an den heutigen Tag denke, muss ich kräftig laut lachen. Ich ist schön zu merken, dass man sich auch selbst immer wieder übertreffen kann.

Die Nacht war schlaflos. So begann zu spät. Schlafen konnte ich auch nicht. War in Gedanken bei den witzigsten Themen überhaupt. Von der Grundschule, über Spaziergänge zur Lobdeburg nach Bochum zum Weihnachtsmarkt. Man soll sie fließen lassen, sagte eine Philosoph vor kurzer Zeit zu mir. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt geschlafen habe.
Es ist 7:00 Uhr morgens, der Wecker klingelt. Da ich weiß, dass ich heute Morgen nur wenig Zeit bis zum Bus habe, springe ich förmlich aus dem Bett. Zähneputzen, ein bisschen hübsch machen und dann gings auch direkt schon los. Ich ging aus dem Haus und sah den Bus an der Haltestelle. Ich rannte und schaffte es glücklicherweise durch einen sehr symphatischen Fahrer, ihn noch rechtzeitig zu erreichen. Ich saß nun also und lies mich durch Hagen chauffieren. Ich schaute hin und wieder auf die Uhr, ob denn der Fahrplan eingehalten wird. Plötzlich war ich am Ziel. Es ist fünf nach halb und bis zur Vorlesung waren noch 10 Minuten. In Ruhe lief ich zur FH. Im Audimax angekommen war ich ganz allein. Für diese Zeit kam mir das ein wenig verwunderlich vor. Ich sah also nochmals auf die Uhr, diesmal richtig. Meine wie auch die Schuluhr zeigt 07:45 Uhr.
Plötzlich grinste ich und stellte fest, dass ich pünktlich da sei, aber halt leider 2 Stunden zu früh 🙂

Der Tag war irgendwie schon jetzt ein Knüller. Was mache ich jetzt mit dem angebrochenen Tag? Ich überlegte mir, nach Hause zu fahren und mich noch ein paar Minuten auf Ohr zu hauen. Zeit genug war ja. Das tat ich dann auch. Gegen 9 Uhr wachte ich auf und kochte mir mein Mittagessen. Hab halt alles gleich vorgezogen. Ich kochte mir eine leckere Spätzle-Puzta-Pfanne in Eigenkreation. Dazu machte ich mir auch einen Glühwein warm. Es hat gemundet, kann man sagen.
Als ich die Uhr begutachtete, war es schon 9:50 Uhr. Langsam fuhr ich dann zur FH und hatte Spaß an der Vorlesung. Ich war zwar 20 Minuten zu spät, aber heute ist nicht so der Tag der Uhren…

Der Tag war lächerlich, er hat einfach zu witzig angefangen, um ihn ernst zu nehmen. Nach der ersten Vorlesung fuhr ich dann während die anderen noch die nächste mitnahmen, einkaufen. Musste sein, denn mein Kühlschrank war leer und abends hätte ich nicht die Zeit gehabt.
Irgendwann am Nachmittag hatte ich wieder Lust, nochmal zur Schule zu fahren und nahm direkt noch eine Mathe-übung und den geplante Vortrag über Hegdefonds mit. Ist nicht unbedingt mein Fall. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, denn dieses Thema ist für mich einfach zu abstrakt. Unternehmen verkaufen Aktien, die sie gar nicht besitzen und verdienen ein Vielfaches…Ohne Worte…

Da kam das Ende nur recht und ich war froh, wieder mit netten Leuten zu reden und immer mehr Gemeinsamkeiten festzustellen. Andreas, lass uns nächstes Jahr gemeinsam die Schwarzbiernacht rocken…

Und nun? Jetzt bin ich in Dortmund auf dem Weihnachtsmarkt und bestaune den größten Weihnachtsbaum Deutschlands und trinke – selbstverständlich – einen Glühwein…Wie schon eingangs erwähnt, man soll die Gedanken fließen lassen!

Der Eintrag zum Fußball-Spiel am Samstag wurde noch um einige Meinungen aus den Vereinsforen ergänzt.