Gerade bin ich zur Haustür rein, kam von der FH bzw. dem Bauernstübl. Der Pflichtteil des heutigen Tages sah nicht so umfangreich aus. Das freiwillige Hingabe zu neuem Wissen hielt mich bis eben fest.
Heute morgen wieß unser Professor Hug auf die beginnenden „Hagener Hochschulgespräche“ hin. Das Thema für den Abend sollte „Design als Bogen zwischen Kunst und Technik“ sein. Mich interessierte dies sehr und fesselte mich also zum Bleiben. Den Nachmittag verbrachte man wie üblich mit Mathe und Physik. So langsam macht das auch noch Spaß. Bin mir jetzt aber nicht so sicher, ob ich Angst bekommen muss.
Die heutige Veranstaltung war ganz prima. Ich glaube, mit dem Verstehen der Elementarfunktionen mir gerade ein neues Weltbild zusammenzuformen. Das ist interessant, am Meisten wohl aber für mich. Nach dem Vortrag wurden wir noch zu einem gemeinsamen Stammtisch eingeladen und konnte die Giganten der Schule und Wirtschaft mal privat erleben, so es denn überhaupt ein Leben neben der Arbeit gibt. Der Vortragende Kurt C. Reinhardt (arbeitet für das UNESCO Weltkulturerbe) ist wohl ein Genie schlechthin. Der Beweiß, dass er nicht von dieser Welt ist wohl, dass er Politik, Physik und Philosophie studiert hat und das gleichzeitig. Egal, über was man mit ihm redet, er scheint immer 100% mehr zu wissen, als du. Faszinierend mit so einem Mann zu sprechen.
Es hätte wohl auch niemand damit gerechnet, dass die Fachhochschule Südwestfalen diesen Abend komplett gefördet hat, um es mal so auszudrücken.

Jetzt werd ich mich wohl noch eine Weile mit Meme, Sociovision und Ekelreflex beschäftigen. Mein Weltbild wurde umgeworfen und muss sich nun in eigener Evolutionsregie neu zusammensetzen.
Wahrscheinlich werden die kommende Beiträge über meinen Erfolg berichten oder eben beweißen, dass ich nur zeitweise begeistert war und mein gefestiges Selbst sich nicht verändert.