Archive for Dezember, 2005

Heute morgen gegen 9:30 Uhr ging sie los, meine Reise in Richtung Hagen und somit auch ins neue Jahr. Voller Freude kämpfte ich mich mit Mühe durch die örtlichen Schneeverwehungen und fuhr Meter für Meter der Sonne entgegen. Jedenfalls kam mir es so vor, weil das Wetter immer besser zu werden schien. In Hessen sah ich eigentlich nur grüne Landschaften sowie herrlichen blaunen Himmel. Die Fahrt war ruhig und die Straßen angenehm frei. So kann man diese lange Strecke fahren.
Nach fast 6 Stunden Fahrt kam ich an. Ich muss zugeben, dass ich mir auch eine lange sonnenintensive Mittagspause gegönnt habe. Es war wirklich gemütlich.
In Hagen angekommen, räumte ich bis eben lange Zeit mein Auto aus. Mir kam es so vor als ob ich öfters als bei meinem Umzug die Treppen hoch und runter bin. Ich konnte so wenigstens meinen Winterspeck schon ein wenig entgegen wirken.

Jetzt muss ich mich sofort fertigmachen, denn in wenigen Minuten werde ich nach Sprockhövel fahren, um dort mit netten Leuten wie Tim, Jörg und Stefani ins Jahr 2006 zu feiern. Ich bin gespannt, was ihr so macht und möchte nächstes Jahr unbedingt alle Details wissen.

Ich schob die letzten Tage eine ruhige Nummer und erholte mich ein wenig vom Weihnachtsstress. Heute besuchte ich letztmalig in diesem Jahr meinen Onkel Manfred. Die Arbeit war getan. Nun galt es, die Vorbereitungen für meine morgige Abreise zu planen. Ich räumte wenige Stunde alle wichtige Dinge zusammen und ins Auto ein. Am Abend schaute ich noch kurz bei Onkel und Tante vorbei, um mich zu verabschieden und schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Denn das steht ohne direkt vor der Tür.
Gegen 23 Uhr war ich damit auch fertig. Ich konnte also noch ein paar Minuten auf dem Sofa entspannen.

Wie gestern beschrieben, verbrachte ich den Tag zum Einkaufen in meiner Lieblingsstadt – ungeplant, aber insgeheim gehofft. Ich kaufte also ein bestimmtes Teil, ein Motherboard um es genau zu nehmen und wollte dieses für einen Bekannten verbauen. Es war ein Superangebot, passte allerdings nicht in das schon vorhandene Gehäuse und Lüfterprobleme gab es außerdem. Aus diesem Grund fuhr ich am Vormittag durch die Städte in der näheren Umgebung und wollte somit mein kleines Problem schnell lösen. Leider konnte mir niemand weiterhelfen. Ich fuhr also mit voller Freude nochmal nach Jena. Wie erwartet, konnte man mir sofort weiterhelfen. Nach meinem sehr kurzen Besuf verschiedener Fachgeschäfte, rutschte ich zurück zu meinen Eltern, wo ich am Nachmittag meinen Cousin und Familie erwartete.
Die Fahrt bereitete mir nicht nur wegen dem Wetter arge Schwierigkeiten. Meine Erkältung konnte im Stress der letzten Tage nicht so richtig abklingen. Zu Hause angekommen, verbrachte ich die nächsten 36 Stunden im Bett oder auf der Couch. Erholung musste her und das möglichst schnell. Mein Besuch erlebte mich leider nur kurz. Es war aber wirklich an der Zeit, an mich zu denken.

Ich war für den heutigen Tag mit Doreen verabredet. Wir wollte gemeinsam einkaufen fahren und eventuell gemeinsame Bekannte besuchen. Unser erstes Ziel war die Sachsenring-Stadt Zwickau. Obwohl die Stadt sehr schön, hatte sie uns auf dieser Ausfahrt nichts zu bieten. Nach kurzer überlegung fuhren wir spontan nach Jena. Wir schlenderten ein bisschen durch Straßen und tranken etliche Cappucino im Boheme. Ich zeigte meiner Liebsten die schönste Stadt Deutschlands mittels einer kleiner Stadtrundfahrt. Sie schien sichtlich begeistert. Ich genoß diese Zeit. Eigentlich plante Doreen seit etwa 3 Jahren einen Abstecher nach Jena, jedoch gelang ihr das nie. Sie hat sich wie ich gefreut, dieses Ereignis nun sogar mit mir erleben zu dürfen.
Ein Besuch in der Goethe Galerie war Pflicht, den Burgau-Park und das Lobe-Center gab es als Zusatz…
Es hat den ganzen Tag geschneit und alles war schön weiß. Es hat richtig gekribbelt, bei solchen Wetter durch die Stadt zu wandern. Traumhaft emotional.
Auf den Weg nach Hause wollten wir in Stadtroda meinen ehemaligen Nachbar und langjährigen Kumpel Michael oder auch Doreens Exfreund besuchen. Durch ihn hab ich sie überhaupt kennengelernt.
Leider klappte das nicht, da wir vor verschlossener Tür standen.
Die Heimfahrt war aufgrund der vielen Schneemassen sehr rutschig, aber das mag ich besonders. Nachdem ich meine Begleitung durch exzessive Kurven- und Drehfahrweise ziemlich nervös gemacht hab, ging ich die restlichen Kilometer etwas ruhiger an. Wollte auch nicht, dass sie in meinen Wagen pisst. In Greiz angekommen, wollten wir spontan ins Kino – lief aber gegen 22:00 nichts Prickelndes mehr. Die Stadt war wie ausgestorben. Bars hatten geschlossen und man spürte wie die Wirtschaft noch Wunder braucht. Wir ließen uns den Abend natürlich nicht verderben und fuhren in einen naheliegenden Ort in eine gemütliche Bar. Dort erzählten wir dann noch ein paar Stunden. Die Menschen dort waren ein bisschen merkwürdig, schauten Stadtmenschen total verwundert an…witzig.
Irgendwann habe ich dann auch die Doreen wieder nach Hause gebracht und konnte dann noch gemütlich bis zu mir weitereiern.

Der Tag begann gegen halb zehn recht früh. Um 10 Uhr erwartete ich Doreen, die ein Problem mit einer Back-Up-CD hat. Sie war pünktlich, ich auch. Leider konnte ich ihr auf die Schnelle nicht weiterhelfen und lud sie auf heute Nachmittag nochmal ein.
Denn ich musste mich für das bevorstehende Mittagessen im Greizer Parkschlössschen vorbereiten, sprich angemessen kleiden. Trotz wenig Zeit, gelang mir das, meiner Meinung nach, ganz gut. Das Essen war lecker, die Atmosphäre sehr angenehm. Ich wollte eigentlich gar nicht mehr gehen. Der folgende Spaziergang durch den Greizer Park war toll. Solch frische Luft kannte ich aus den Ruhrgebiet gar nicht mehr. Ich merkte erstmalig einen gewaltigen Unterschied.
Pünktlich zum Kaffeetrinken war ich wieder zu Hause. Doreen wartete schon sehnsüchtig auf mich. Nach wenigen Stunden Verweildauer, gelang mir die Wiederherstellung verloren gegangener Bilder. Unterdessen waren einige Besucher eingerückt, Onkels und Tanten beobachteten, wie sich mein Kaffee weiter entwickelte.
Der Abend war durch kleine Daisys ziemlich hochtönig und sehr laut. Mir war es teilweise so unangenehm, dass ich die Räume verlassen musste. Aber irgendwann geht jeder Besuch wieder. Bei den einen tut es mir weh, bei den anderen freut man sich sogar.

Gute Nacht.

Wie es bei den meisten Deutschen üblich ist, werden die Weihnachtsfeiertage der Familie gewidmet. Wenn man versucht, so viel wie möglich Leute wieder zu sehen, können diese Tage richtig stressig werden.
Mein Tag sah so aus.

Aufgestanden bin ich nach einem traumhaften Schlaf erst gegen 11 Uhr. Irgendwann muss man ja auch mal ausschlafen. Wenig später geb es Mittagessen. Für mich sogar zwei mal, da ich bei Omi und zusätzlich noch bei meinen Eltern speiste. Am Nachmittag fuhr ich mit Vater und Mutter zu Manfred und Birgit. Wir waren zum Kaffeetrinken eingeladen. Da ich für dieselbe Zeit noch ein zweites Angebot meines Cousins ungern ausschlagen wollte, machte ich mich später auf den Weg zu Kleindominic. Als der dann schlafen gelegt wurde, holte ich meine Eltern ab und wir fuhren gemeinsam nach Hause.
Manchmal fühle ich mich durch mich ein bisschen unter Druck gesetzt. Das muss unbedingt aufhören.

Der Morgen
Es war ein stressiger Vormittag. Um 10 Uhr war ich mit Onkel Manfred verabredet, um auf gemeinsame Einkaufstour zu gehen. Plauen hatten wir als Ziel gewählt. Es war toll, zu dieser Zeit einzukaufen. Die Läden waren fast leer und kaum noch jemand auf Shopping-Tour. Wir hatten quasi fast die gesamte Stadt-Galerie für uns.

Mmmhh lecker
Das Mittagessen vollstreckten wir im lokalen China-Restaurant. Die Speisen haben gemundet. Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Wenn ich daran denke, das wir bereits 14:30 Uhr in die Kirche gehen wollen, schaute es eng aus. Denn zuvor wollte ich noch duschen und mich so ein wenig fertig machen.

Nachmittag
Der Weihnachtsgottesdienst in der Reinsdorfer Kirche begann punkt 3. Viele bekannte Leute schauten nun auf die Pastorin, waren gespannt, was sie erwartet. Ich war von der gesamten Veranstaltung sehr enttäuscht. Ohne Chor und Grippenspiel fiel die Weihnachtsmesse sehr mager aus. Außerdem verstand man das Gelaber der Frau Gottesvertreterin trotz Mikrofon und Lautsprechern kaum. Ich war enttäuscht. Seitdem ich nicht mehr an der Gestaltung dieses Abends beteiligt bin, wird diese für meisten Menschen wichtigste Veranstaltung immer ärmer.

Bescherender Abend
Eigentlich trafen wir, mehrere Familienangehörige, uns am Heiligabend, der ja heute ist, immer zum gemeinsamen Abendessen bei Omi. Irgendwie zerfällt diese Tradition mehr und mehr. Jeder machte dieses Jahr seins. Die gemeinsame Zeit sollte erst später mit der Bescherung eingeläutet werden.
Ich aß also mit meinen Eltern leckere Weißwürste und Schaschlik zusammen mit Weißkraut sowie imaginären Kartoffeln. Hat mir sehr gut geschmeckt. Nachdem wir schreckliche Märchen schauten, kam “Heinz Becker” mit seinen jährlichen Weihnachtsparodie. Ein Festtagsschmauß :)

Später trudelte Besuch bei uns ein und wir verbrachten in gemütlicher Runde eine tolle Zeit. Wir unterhielten uns über die bewegenden Dinge des Lebens. Ich nehme viel aus diesen Stunden mit. Schrecklich finde ich kapitalistisches Denken, wo nur Vermögenswerte in Form von Geld und Geschenke zählen. Es gibt viel wichtigere Dinge, die man sich nicht kaufen kann und nur durch Glück oder Ausdauer erhalten kann. Die Familie ist wahrscheinlich das beste Beispiel. Freunde und Erfolg ein zweites.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern,
die ich nicht persönlich überraschen konnte,
dieser Zeilen frohe Weihnachten und besinnliche Festtage.

Ich hoffe mal, ihr wart alle brav und der Weihnachtsmann hat auch
Geschenke für euch.

Der heutige Tag war ein Traum. Diese kurze Beschreibung trifft wohl meine Gefühle am Besten.

Vormittag
Halb 10 wurde ich geweckt und fuhr direkt nach einem Apfel und einer Orange in die gemütliche Innenstadt von Greiz, um meine Oma beim Einkaufen zu begleiten. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind als ich wie vor über 10 Jahren beim Friseur auf sie wartete. Mit dem Unterschied, dass ich diesmal einen Kaffee angeboten bekam und statt Mickey Maus blätterte ich im Stern. Es war eine tolle Situation, sogar die Mitarbeiter kennen mich noch. Mittag gab es dann zu Hause.

Nachmittag
Im Anschluss dessen fuhr ich zu meinem Cousin in die Nachbarstadt, um ihn – ungewöhnlicherweise angekündigt – zu besuchen. Der kleine Dominik entwickelt sicch prächtig. Wir haben gespielt, uns geärgert und natürlich auch viel gelacht. Er wollte mich beim Bobby-Car-Spiel zwar immer austricksen, aber ich mag ihn trotzdem. Wird bestimmt mal ein kleiner Held. Da mein Tagesablauf ziemlich eng geschnürt war, konnte ich auch nicht so lang bleiben wie ich wollte. Der Besuch im Autohaus bei meinem Onkel Manfred stand auf dem Programm. Gesagt getan.

Abend
War zwar sehr schön, aber dauerte länger als geplant, sodass die Fahrt nach Jena zügig von der Hand gehen musste. Da ich mit dem Auto meiner Omi nicht schalten muss, reichte es, wenn ich meine Füße benutzte. Die Fahrt war schön, frei und ohne langsame Rentner sehr entspannend. Ich hatte sogar noch Zeit, die Landschaft zu genießen. Und die ist, bekanntermaßen, in Thüringen traumhaft. Nach einer langen Baustellen, sah ich plötzlich viel Licht von der Autobahn aus, ein Haus mit der Aufschrift JENA und viele “Hochhäuser”. Ich musste also fast am Ziel sein. Ich erinnerte mich, dass ich vor genau einem Jahr genauso gehetzt bin, um rechtzeitig vor der Goethe Galerie zu sein. Dort wartete Tina auf mich. Die Situation hat mich irgendwie zurückgeworfen. Ich kam mir vor als wohnte ich noch in der Ziegesarstraße und war kurz zuvor mit Jürgen noch einen Cappucino trinken. Die letzte Schritte vom Parkhaus, welche wie üblich total überfüllt war, waren fast ein Gefühlskollaps. Allein der Anblick dieser pompösen “Einkaufspassage im Herzen Jenas” lässt mein Herz aufgehen. Letzte Jahr hatte ich wenig Zeit und musste unbedingt rechtzeitig zur Premiere von Harald Schmidt zu Hause sein, diesmal war Tina dran. Das tat der Sache keinen Abbruch. Es tat gut, wieder mal mit dir im Bohemé zu sitzen. Danke für dein Präsent zum Weihnachtsfestival. Bin schon ganz gespannt, was da wohl drin ist :)
Spontan wie immer besuchte ich dann noch Christina, um meine kleine Aufmerksamkeit vom 09.12.2004 ihr endlich zuzustellen. Sie war da und wir unterhielten uns ein paar Minuten. Kurz, aber dafür etwas wirklich Besonderes. Wie habe, so glaube ich seit unserem ersten Sehen keinen Besuch mehr angekündigt. Wieso also gerade vor den Weihnachtsfeiertagen? Hat mich gefreut, dass ich nochmal trumpfen konnte. Ich freue mich auf unser Treffenn nächste Woche. Auf das unsere Handys, Postkarten und Instant Messages ankommen…
Auf den Rückweg nach Greiz schmiss ich schnell noch eine Karte für Mandy persönlich in den Briefkasten. Dann sollte mein endgültiges Ziel die Couch sein. Ab dahin!

Nach dem heutigen Tag habe ich das Gefühl, dass es heute schon die Bescherung fürs Herz war. Das eigentlich Weihnachten jetzt soll das i-Tüpfelchen darstellen. Ich werde es sehr sorgfältig malen.

Gestern war ein angenehm kurzer Tag. Nach dem Stress in der Nacht, musste ich früh dennoch pünktlich aufstehen, um mein Auto einzuladen und die Wohnung nochmal ein bisschen zu reinigen. Für heute ist nämlich die Fahrt in den schönsten Freistaat Mitteldeutschlands geplant.
Mit etwa 15 Minuten Verspätung war ich dennoch rechtzeitig vor Beginn der Vorlesung da – natürlich alles abgesprochen! Die 90 Minuten waren relativ sinnfrei. Nach einem leckeren Mittagsessen – Cordon Bleu mit Pommes – machte ich mich auf. Die Verabschiebung war irgendwie traurig, da ich mich doch schon ganz gut an die Menschen gewöhnt habe und mir es leid tut, diese über eine Woche nicht zu sehen. Von Andreas habe ich überraschend sogar ein Geschenk bekommen.
Die Fahrt ging los und wenige Stunden später war ich auch schon da – in meiner Lieblingsstadt Jena, der Vorzeigestadt Thüringens (So stand es heute in der OTZ). Ich steuerte direkt Tina als konkretes Ziel an und siehe da. Sie war sogar zu Hause. Wir waren dann noch gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt, wo ich eine tolle “Jenaer Weihnachtsmarkt-Tasse” mitnehmen durfte. Der knurrende Magen wurde durch ein gutschmeckendes Sandwich bei Subways gestillt. Spontan sind wir im Anschluss noch zu dem DBB-Pokalspiel erdgas baskets Jena gegen den Erstligisten BC Karlsruhe. Die Südländer gewannen leider deutlich mit 56:84. Die Jenenser Jungs waren einfach zu fertig von der laufenden Zweitligasaison und das Spiel wäre nur ein weiterer Trumpf gewesen. Aber so hat es eben nicht sein sollen…
Ich habe mich total gefreut, mal wieder etwas mit einer mir sehr vertrauten Person zu unternehmen. Hat mein Herz enorm bewegt. Ich hoffe, dass macht es auch noch länger. Die Fahrt zu meine Eltern war dann nur noch Formsache. Obwohl die Straßen richtig glatt waren und mir einige Autos im Straßengraben begegneten, kam ich unversehrt an.
Ich fand die erstaunten Gesichter ganz toll als ich mich ins Haus schliech und dann plötzlich an die Tür klopfte. Wie ich, rechnete auch keiner hier damit. Nachdem ich einen Glühwein zu mir nahm, war der durch die lange Fahrt sehr anstrengende Tag so langsam am Ende. Dafür geht es heute weiter…