Der Tag begann gegen halb zehn recht früh. Um 10 Uhr erwartete ich Doreen, die ein Problem mit einer Back-Up-CD hat. Sie war pünktlich, ich auch. Leider konnte ich ihr auf die Schnelle nicht weiterhelfen und lud sie auf heute Nachmittag nochmal ein.
Denn ich musste mich für das bevorstehende Mittagessen im Greizer Parkschlössschen vorbereiten, sprich angemessen kleiden. Trotz wenig Zeit, gelang mir das, meiner Meinung nach, ganz gut. Das Essen war lecker, die Atmosphäre sehr angenehm. Ich wollte eigentlich gar nicht mehr gehen. Der folgende Spaziergang durch den Greizer Park war toll. Solch frische Luft kannte ich aus den Ruhrgebiet gar nicht mehr. Ich merkte erstmalig einen gewaltigen Unterschied.
Pünktlich zum Kaffeetrinken war ich wieder zu Hause. Doreen wartete schon sehnsüchtig auf mich. Nach wenigen Stunden Verweildauer, gelang mir die Wiederherstellung verloren gegangener Bilder. Unterdessen waren einige Besucher eingerückt, Onkels und Tanten beobachteten, wie sich mein Kaffee weiter entwickelte.
Der Abend war durch kleine Daisys ziemlich hochtönig und sehr laut. Mir war es teilweise so unangenehm, dass ich die Räume verlassen musste. Aber irgendwann geht jeder Besuch wieder. Bei den einen tut es mir weh, bei den anderen freut man sich sogar.

Gute Nacht.