Der Morgen
Es war ein stressiger Vormittag. Um 10 Uhr war ich mit Onkel Manfred verabredet, um auf gemeinsame Einkaufstour zu gehen. Plauen hatten wir als Ziel gewählt. Es war toll, zu dieser Zeit einzukaufen. Die Läden waren fast leer und kaum noch jemand auf Shopping-Tour. Wir hatten quasi fast die gesamte Stadt-Galerie für uns.

Mmmhh lecker
Das Mittagessen vollstreckten wir im lokalen China-Restaurant. Die Speisen haben gemundet. Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Wenn ich daran denke, das wir bereits 14:30 Uhr in die Kirche gehen wollen, schaute es eng aus. Denn zuvor wollte ich noch duschen und mich so ein wenig fertig machen.

Nachmittag
Der Weihnachtsgottesdienst in der Reinsdorfer Kirche begann punkt 3. Viele bekannte Leute schauten nun auf die Pastorin, waren gespannt, was sie erwartet. Ich war von der gesamten Veranstaltung sehr enttäuscht. Ohne Chor und Grippenspiel fiel die Weihnachtsmesse sehr mager aus. Außerdem verstand man das Gelaber der Frau Gottesvertreterin trotz Mikrofon und Lautsprechern kaum. Ich war enttäuscht. Seitdem ich nicht mehr an der Gestaltung dieses Abends beteiligt bin, wird diese für meisten Menschen wichtigste Veranstaltung immer ärmer.

Bescherender Abend
Eigentlich trafen wir, mehrere Familienangehörige, uns am Heiligabend, der ja heute ist, immer zum gemeinsamen Abendessen bei Omi. Irgendwie zerfällt diese Tradition mehr und mehr. Jeder machte dieses Jahr seins. Die gemeinsame Zeit sollte erst später mit der Bescherung eingeläutet werden.
Ich aß also mit meinen Eltern leckere Weißwürste und Schaschlik zusammen mit Weißkraut sowie imaginären Kartoffeln. Hat mir sehr gut geschmeckt. Nachdem wir schreckliche Märchen schauten, kam „Heinz Becker“ mit seinen jährlichen Weihnachtsparodie. Ein Festtagsschmauß 🙂

Später trudelte Besuch bei uns ein und wir verbrachten in gemütlicher Runde eine tolle Zeit. Wir unterhielten uns über die bewegenden Dinge des Lebens. Ich nehme viel aus diesen Stunden mit. Schrecklich finde ich kapitalistisches Denken, wo nur Vermögenswerte in Form von Geld und Geschenke zählen. Es gibt viel wichtigere Dinge, die man sich nicht kaufen kann und nur durch Glück oder Ausdauer erhalten kann. Die Familie ist wahrscheinlich das beste Beispiel. Freunde und Erfolg ein zweites.