Gestern war ein angenehm kurzer Tag. Nach dem Stress in der Nacht, musste ich früh dennoch pünktlich aufstehen, um mein Auto einzuladen und die Wohnung nochmal ein bisschen zu reinigen. Für heute ist nämlich die Fahrt in den schönsten Freistaat Mitteldeutschlands geplant.
Mit etwa 15 Minuten Verspätung war ich dennoch rechtzeitig vor Beginn der Vorlesung da – natürlich alles abgesprochen! Die 90 Minuten waren relativ sinnfrei. Nach einem leckeren Mittagsessen – Cordon Bleu mit Pommes – machte ich mich auf. Die Verabschiebung war irgendwie traurig, da ich mich doch schon ganz gut an die Menschen gewöhnt habe und mir es leid tut, diese über eine Woche nicht zu sehen. Von Andreas habe ich überraschend sogar ein Geschenk bekommen.
Die Fahrt ging los und wenige Stunden später war ich auch schon da – in meiner Lieblingsstadt Jena, der Vorzeigestadt Thüringens (So stand es heute in der OTZ). Ich steuerte direkt Tina als konkretes Ziel an und siehe da. Sie war sogar zu Hause. Wir waren dann noch gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt, wo ich eine tolle „Jenaer Weihnachtsmarkt-Tasse“ mitnehmen durfte. Der knurrende Magen wurde durch ein gutschmeckendes Sandwich bei Subways gestillt. Spontan sind wir im Anschluss noch zu dem DBB-Pokalspiel erdgas baskets Jena gegen den Erstligisten BC Karlsruhe. Die Südländer gewannen leider deutlich mit 56:84. Die Jenenser Jungs waren einfach zu fertig von der laufenden Zweitligasaison und das Spiel wäre nur ein weiterer Trumpf gewesen. Aber so hat es eben nicht sein sollen…
Ich habe mich total gefreut, mal wieder etwas mit einer mir sehr vertrauten Person zu unternehmen. Hat mein Herz enorm bewegt. Ich hoffe, dass macht es auch noch länger. Die Fahrt zu meine Eltern war dann nur noch Formsache. Obwohl die Straßen richtig glatt waren und mir einige Autos im Straßengraben begegneten, kam ich unversehrt an.
Ich fand die erstaunten Gesichter ganz toll als ich mich ins Haus schliech und dann plötzlich an die Tür klopfte. Wie ich, rechnete auch keiner hier damit. Nachdem ich einen Glühwein zu mir nahm, war der durch die lange Fahrt sehr anstrengende Tag so langsam am Ende. Dafür geht es heute weiter…