Freitag
Nach dem Hauptmenü in der FH, sollte ein leckeres Dessert durch die Vorabi-Party folgen. Physik war sehr schön. Es war eine der wenigen angenehm ruhigen Vorlesungen. Ich habe das Gefühl, dass dadurch sogar etwas hängengeblieben ist. Im Anschluss fuhr ich schnell nach Hause, um wenig später eine Sightseeing-Tour in Herne anzutreten. Da mein Zeitplan durcheinander gekommen ist, musste ich zum Zug sprinten. Genau dort musste ich da erste Mal kräftig lachen: „Die S-Bahn nach Dortmund hat etwa 20 Minuten Verspätung“. Ich traf ein nettes Mädel von der FH und die Zeit verflog eigentlich recht schnell.
Mit einem genussvollen Abendmahl wurde die Grundlage für den vielversprechenden Abend gelegt. Tim und ich wurden von Harke abgeholt und witzige Gespräche folgten. Kurz vor 23 Uhr traten wir den gemütlichen Spaziergang zum chilligen griechischen Restaurant in der Gerichtsstraße an. Ich war toll so viele Menschen wieder zu sehen. Zu tiefst bedauerlich finde ich es zu sehen, wie schnell sich Menschen verändern können. Von heute auf morgen wird man einfach vergessen oder Sandra?
Ich habe keine Ahnung, wie es passierte, aber auf einmal war ich weg. Ich glaube, mir hat da jemand Alkohol in meinen Wodka gemischt. Der Rest bleibt ohne Worte.

Samstag
Der Samstag begann für mich circa halb 12. Eindeutig zu früh. Mit Tim fuhr ich dann einkaufen und einen schönen Weihnachtsbaum besorgen. Später half Tim dann noch intensiv bei den Aufräumarbeiten der Vorabiparty. Ich konnte daran aus bestimmten Gründen nur bedingt teilnehmen. Ich konnte leider auch nicht mehr so lang verlang verweilen, da ich in Hagen mit Andreas verabredet war. Der Beweis für meinen eingeschränkten Zustand war dann für mich das hochkomplizierte Finden der Hausnummer von Stefani. Aber zum Glück gibt es die Möglichkeit das Handy zu befragen bzw. dadurch die Person am anderen Ende. Die Rückfahrt klappte ungewöhnlich reibungslos. Zwar ist der Winterfahrplan der Deutschen Bahn AG teilweise fragwürdig, aber man kann daran schlecht etwas ändern. Den neuen Zwischenstopp einiger S-Bahnen der Strecke Hagen-Dortmund in Witten akzeptiert man zwangsweiße.
In Hagen aß ich schnell einen „leckeren“ Döner und machte mich etwas gehetzt nach Hause. Ich war etwa eine Viertelstunde vor meinen Besuch in der Wohnung, hatte daher noch genug Zeit, aufzuräumen. Nach kurzzeitiger Verspätung durch eine kleine Irrfahrt in der Stadt wurde ich dann fast auf dem Bürgersteig erfasst. Das konnte nur einer sein. Unser Ziel des heutigen Abends: das Kino. Ist meiner Meinung nach der ideale Ausgleich zu Freitag. Wir spazierten also zur Innenstadt und setzten uns in die Bar von Bärtram & Co. Die Gesprächsthemen waren recht gehoben und teilweise noch nichts für mein Kopfwirrwar. Der Kinogang zum teuersten Film aller Zeiten „King Kong“ war dann die Krönung dieser gelungenen Stunden. Ein wirklich gigantischer Film, bei dem es sich wirklich lohnt, eine öffentliche Filmvorführung zu besuchen. Bei diesem Film hat sich jeder Cent gelohnt und auch die 3 Stunden wirken keineswegs gestreckt. Auf den Nach-Hause-Weg haben wir noch ein wenig philosophiert. Die Beiden traten die Heimfahrt an und ich den weiten Weg die Treppen hoch. Da ich aber noch nicht schlafen wollte, las ich noch bis zum Morgengrauen…

Zusammenfassend kann ich wohl sagen, dass dies ein sehr aufregendes sowie lehrreiches Wochenende mit verschiedenen Facetten und Menschen war. Es hat sich gelohnt. Ich weiß auch, dass ich einiges nicht mehr so machen werde. Doch bin ich nun in der Lage Leute in bestimmten Situationen besser zu verstehen.