Ich bin heute Nachmittag mit dem Bus durch Hagen gefahren und stellte eine wirklich schöne Entwicklung fest. Es wird an vielen Ecken gebaut und Deutschland wird schöner gemacht. Es gibt zahlreiche Probleme, welche man gemeinsam lösen will. Seien es freiwillige Hilfsprojekte, um Obdachlosen ein Dach über den Kopf zu geben oder die Innenstädte wieder mehr zu beleben. Sie haben in den meisten Städten an großer Vielfalt zugenommen. Es ist zwar angenehm nicht wie kurz vor Weihnachen vor lauter Menschenmassen über den Haufen gerannt zu werden, aber warum kann ein Zentrum nicht das gesamte Jahr so pulsieren. Zum Treffen, auf einer Bank im Park sitzen oder einfach um andere Leute zu beobachten. Ich finde es faszinierend, wie friedlich so vielen verschiedene Typen und Glaubensrichtungen auf so engen Raum eigentlich problemlos miteinander auskommen und von einander profitieren. Dieses Phänomen sollte man verbreiten und nicht durch einzelne Vorurteile möglichst eindämmen. Die Toleranz der Menschen, besonders auch meine, sollte unbedingt ausgebaut werden.

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Jeder glaubt, er hätte genug davon.

Ich bin Deutschland, all die Leser dieser Zeilen auch – jedenfalls ist das so, wenn es nach der Werbekampagne der Bundesregierung geht. Ich hoffe, mir muss keiner peinlich sein, genauso wie ich versuchen werde, in Zukunft anderen nicht peinlich zu sein. Zur Fußball-Weltmeisterschaft dieses Jahr müssen wir uns von unserer besten Seite zeigen. Deutschland ist ein Wunder und das sollten wir pflegen. Meine Vorsätze für das letzte Jahr konnte ich erfolgreich umsetzen. Das ist wohl eines für 2006.
Lasst uns Deutschland gemeinsam schöner machen!