Heute Nacht war ich im Wohnheim der Fachhochschule, um mit ein paar Kollegen in den Geburtstag von Frederik reinzufeiern. War recht amüsant, wie bestimmte Studenten das Leben so locker sehen können. Sollte man im 3. Semester nicht an die Zukunft, statt die feierliche Gegenwart denken? Nun ja, seine Planung sieht vor, dass er nochmal von vorn anfängt.
War also eine recht kurze Nacht, aber der Tag war mit ausreichend Kaffee ganz gut zu schaffen…

Leider bleibt in der letzten Zeit keine Zeit für das eigene Privatleben. Darunter leiden Kontakte zu netten Personen. Das tut mir Leid, aber ist für die nächsten zwei Wochen auch nicht zu ändern. Vielleicht ist es auch ganz gut, denn dadurch bin ich ablenkt und komme nicht zum Nachdenken. Ich bewahre mich also vor krankhaften Gedanken.
Heute wurden mir Gefühlsaufnahmen zugestellt, die mich völlig aus meinem Konzept geworfen haben. Eigentlich bekommt man im Leben immer nur eine Chance. Wer Verstand hat, kann sich mit Veränderung eine zweite erarbeiten. Ist man bereit, sich selbst aufzugeben, steht der Weg sogar für mehr offen. Es liegt immer am Anderen, das zu schätzen oder gekonnt zu ignorieren. Entscheidet man sich zweimal für dasselbe (Falsche), ist entweder etwas dran oder der Verstand hat wenig dazu gelernt. Werden dafür seine eigenen Gefühle ignoriert, werden Entscheidungen früher oder später bereut. Meist sogar früher als man denkt.

Für den heutigen Tag bin ich erstmal schockiert und werde versuchen, mich nicht selbst in den Wahnsinn zu treiben. Ich denke, der Schnee hilft mir dabei. Es war eine große Freude als ich heute aus dem Fenster schaute und über meiner liebsten Kleinen die Flocken langsam dem Boden entgegen fliegen sah. Unglaubliche Stimmungshormone wurde direkt ausgeschüttet.
Nun werde ich den Gehweg fegen, dass keine älteren Mitbürger in Gefahr des Ausrutschens gebracht werden. Danach fahr ich noch ein paar Kilometer mit dem Fahrrad und power mich so richtig aus. Da macht das Lernen noch viel mehr Spaß…