Einen so lustigen Tag wie gestern bräuchte man öfters. Diesen dann wirklich zu verkraften ist wohl nicht so einfach.
Am Morgen ging ich in Ruhe einkaufen, um meinen Kühlschrank wieder zu füllen. Viel Obst und Fleisch soll mich erfolgreich durch die nächste Woche bringen. Denn für meinen Kopf wird es wohl mächtig hart werden. Um 10 Uhr wollte Andreas vorbeischauen, um diesen Samstag als intensiven Lerntag zu nutzen. Geplant war, sich bis 22 Uhr mit Mathematik zu beschäftigen. Nach gemeinsamen Frühstück ging die Aufwärmungsphase mit (transzendenten, logarythmischen, exponentiellen) Gleichungen und Ungleichungen. Zum Kaffeetrinken wollte sich auch Lars dazugesellen, um fitter mit Finanzen umgehen zu können. Als Begrüßung fuhren wir durch Hagen, um ein geeignetes Lokal für unser Mittagessen zu finden. Ziemlich planlos landeten wir dann in einer Pizzaria.

Zurück in der Mathehochburg ging das Rechnen nicht wie geplant bis nur 22 Uhr, sondern aus Ehrgeiz sogar noch einige Stunden länger. Total kopfkrank, ein bisschen durcheinander und fertig, schauten wir dann noch gemütlich ein Film. So langsam klang der Lernmarathon aus und gegen halb drei haute ich meine Lehrer raus. Man kann von Glück reden, dass die Wissenschaft keine Gewerkschaft kennt und diese langen Arbeitszeiten möglich sind.
Heute Nacht träumte ich von Gleichungen. Im Halbschlaf stellte ich mir selbst Aufgaben und löste die dann auf imaginären Papier. 14 Stunden Lernen hat folgen, sehr interessante sogar. Nun gehts weiter…