Heute begann mein „Die Welt“-Abonnement. Voller Vorfreude ging ich also ausgeschlafen gegen 12 Uhr an den Briefkasten. Mit Erfolg.
Eigentlich wollte ich schon vor langer Zeit in Bochum bei der Sparkasse einen Beratungstermin wahrnehmen, aber ausschlafen tat auch mal ganz gut. Ich genehmigte mir im Anschluss ein gemütliches Frühstück und den entsprechenden Kaffee. Ein Gespräch mit Sebastian rettete die Ehre der kennengelernten NRW-Bürger und stimmte mich fröhlich auf den restlichen Tag ein.
Später führte mich mein Weg nach Herne. Ich fuhr entspannt weltlesend in den Smoglandschaft hinein. War irgendwie ein tolles Gefühl, weil ich immer wieder an meine erste Anreise in diesem Gebiet Deutschlands denken muss. Die entsprechenden schönen Erinnerungen dazu sind leider immer mehr in den Hintergrund gerückt. Tolle Fahrt. Dabei nahm ich mir direkt noch weitere Ziele meiner freien Tage.
Von Tim abgeholt, setzte ich mich mit seiner Schwester und meiner zukünftigen Frau Josephine zusammen, um uns gemeinsam ein bisschen auf Mathe vorzubereiten. Wenn sie eine ordentliche Zukunft haben will, muss es langsam klick machen. Jeder gute Willen ist verloren, wenn die damit nichts anfangen kann und will.
Nach einen gemütlichen Fernsehabend machte ich mich dann ab nach Hagen. über Dortmund ab die Post und dann in den falschen Bus. Ein Stunde Heimlaufen. Selbst schuld, aber schön. Ich muss Hagen noch von einigen Ecken kennenlernen. Irgendwann sollte ich damit beginnen.
Zu Hause spielte ich dann zum ersten Mal seit Jahren wieder Computer. Damit arbeiten machte irgendwie immer mehr Spaß, aber gelegentliche Abwechslung durch (Wirtschafts-)Simulation wird mir gut tun.

Die schreckliche Nachricht des Tages: „Morgen ist Valentinstag!“
Meine Güte, ich habe mir so viel vorgenommen für diesen Tag. Ich wollte diese Woche noch in Ruhe einkaufen, um den Tag der Herzen am Freitag zu begehen. Ich habe keine Ahnung warum, aber ich war immer der festen überzeugung, er sei erst Freitag. Leider werden nun meine entfernten Freunde aus Zeitmangel leer ausgehen. Nun werde ich meine Vorhaben wohl nur noch um ein Jahr verschieben können.

„Magst du mich überhaupt?“
Das war auch so eine Frage, Katharina. Mensch, was soll Martin denn außer ja antworten? Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass dir die Antwort nicht klar war. Aber nun haben wir das aus der Welt geschafft.