Am Samstag fand die Geburtstagsfeier von Andreas auf meinen Terminplaner. Außer mir sollten auch noch andere den Kiefernweg finden. Gegen 8 Uhr war ich in Gevelsberg am Hauptbahnhof mit Lars verabredet. Gemeinsam wollten wir dann die weitere Fahrt antreten. War ein sehr amüsante Fahrt.
Dort angekommen, bekam der Gastgeber einen Lachanfall als er uns sah. Eine tolle Begrüßung. Mein kreativ umhüllte Weinflasche sorgte für allerhand Aufregung und Diskussion. Weil die meisten Leute sich gegenseitig nicht kannten, war die Stimmung am Anfang nicht sonderlich berauschend. Das hielt nicht lang an und dann wurden erste Weinbrand gemeinsam getrunken.
Ich führte anfangs sehr tolle Gespräche und unterhielt die Leute ganz gut. Je weiter der Abend fortschritt, desto mehr Zeit verbrachte ich draußen im Regen – zum Nachdenken. Es war ein wertvoller Abend. Spät am Morgen verfrachteten wir uns dann gegenseitig ins Bett. Andreas und ich nervten die anderen dann noch mit unserem lauten Gesprächen, aber da muss man durch als Auf-einer-Party-schlafender-Mensch.
Der nächste Morgen kam schneller als man sich einmal im Bett drehte. Der Sonntag war sehr gemütlich und ich fühlte mich in der Umgebung ziemlich wohl. Gefallen habe ich an einem Nokia-Klingeltön, der ein tolles Kinderlachen vertont, gefunden. Vielleicht kann ich das ja wieder hören. Ich bin sehr gespannt auf den 07. März.
Später schauten wir noch „Butterfly Effect“. Der Film hat mich wirklich umgehauen. Ich war und bin begeistert. Als ich über mein Empfinden erzählte, kam mir folgendes entgegen: „Wie viel Müll kann man eigentlich erzählen, nur um seine Stimme zu hören?“ Daraufhin war ich ziemlich vom Hocker. Daraufhin folgte noch die schlimmste aller Verabschiedungen: Keine Verabschiedung. Das rundete mein Bild über die Person ab. Man kann von einer 10er-Skala vom Fullhouse ganz schnell gegen 0 fallen. Wie mans macht, kennen die Mädels aus der Tonne auch ganz gut.