Archive for April, 2006

Der Tag danach
Am Morgen – etwa um acht glaube ich, war unser Ziel Frühstück bei McDonalds. Ein deftiger Burger am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Tat sehr gut. Wie Essen einen Menschen beflügeln kann, unglaublich. Das war dann auch die Zeit für das erste Bier am Tag. Passte alles wunderbar zusammen.

Jena spielt in der Landeshauptstadt
Am Bahnhof Jena-West warteten wir dann ungeduldig auf den Zug in Richtung des heutigen Fußballspektakels. Tim wurde es aufgrund der visuellen Aggressionen einiger FCC-Fans warm um Herz. Ich behaupte, den Passanten ging es nicht viel anders. Die Ärmsten mussten die Euphorie der “zwei-drei” Jenenser Fußballfans ertragen. Die Stimmung war herrlich. Ein selten erlebter Traum konnte mal wieder gefühlt werden. In Erfurt sollte es ein Traum der Superlative werden. In Begleitschutz der unheimlich zahlreich vorhandenen Bundespolizei wurden die liebsten Carl-Zeiss-Anhänger zum Stadion geleitet. Nachdem die ersten Fans schon in Gewahrsam genommen wurden, gingen wir ins (Ab-)Steigerwaldstadion. Teile des Gästeblock-Zauns wurden bereits schon vor dem Spiel durch die Zuschauer gereicht. Der Rest blieb nur unter intensiver Mitwirkung der Eishockey-Spieler stehen.
Kurz nach Anpfiff begann es ganz schrecklich zu hageln. Der blaue Himmel zuvor war eine Irreführung. Zum Glück dauerte dieses Drama nur bis kurz nach dem ersten Tor der Jenaer Feldspielers Alexander Maul in der 18. Minute. Das ganze Spiel über ließen die Erfurter nicht locker. Durch schlechte Pässe und Standardsituation gelang ihnen allerdings keine bemerkenswertes Manöver. Den Schuss auf die Latte des Jenaer Tors verdränge ich einfach mal. Zaccanti hatte nach seiner Einwechslung im Laufe des Spiels, ins Besondere dem Ende, zahlreiche sehr gute Chance. Nichtsdestotrotz ging das 3. Thüringenderby in dieser Saison zum 3. Mal blendend für den FC Carl Zeiss JENA aus. Jetzt kann der Verein weiterschauen und sich als wiedergeborener Held feiern lassen. Die zweite Bundesliga hat ihre Hand schon gereicht. Als Spitzenreiter kann die Mannschaft mit Souveränität & notwendiger Anspannung auf die letzten Spiele dieser Saison schauen.
Nach dem Spiel wurde noch ein wenig mit der Mannschaft gefeiert. Später ging es dann gemütlich zum Bahnhof, wo die tolle Deutsche Bahn tatsächlich kurzfristig noch ein Entlastungszug bereitstellte. Staunen kann man immer wieder.

Später
Im Paradies angekommen, machten wir uns ziemlich relaxt auf den Weg ins Thüringer Vogtland. Durchs Thüringer Schiefergebirge mit kurzen Aufenthalt bei Lehesten ging es nach Greiz. Da wir recht ausgelaugt waren, zog es uns schnell ins Bett. Das war der Tag. Aber schön. Und erfolgreich.

Freitag war der Tag. Unruhig war ich schon die gesamte Woche und freute mich auf dieses Wochenende. Gemeinsam mit Tim sollte es in die schönste Stadt Deutschlands (Aue kommt später) gehen.

Am Morgen hatte ich meine Wohnung noch in Ordnung zu bringen. Aus diesem Grund bin ich leider auch zu spät zur FH gekommen. Das gelang mir aber doch recht gut.
Nach einer Vorlesung stärkte ich mich in der Mensa und bot meinem Körper eine gute Basis für dieses Wochenende.

Für kurz nach 12 Uhr war ich mit Tim verabredet. Wenig später ging es dann direkt auch los. Wenige Meter gen Thuringia standen uns bevor. Mit jedem Begrenzungsposten stieg die Aufregung. Durch den Stau am Schobaer Berg kurz vor Jena wurde die Sehnsucht nach dem ersten entspannenden Bier in der Wagnergasse immer größer. Ein Schwarzes sollte es sein. Als wir über die Carl-Zeiss- und Tatzendpromenade einflogen, bekam ich ein unheimliches Kribbeln.
Wir beschlossen die Nacht bis zum morgigen Spiel durchzumachen und stellten unsere Wohnung, das Auto, zentral auf dem Eichplatz ab. Das Getta Bello war unser erstes Ziel. Kurz bevor wir uns mit Tina trafen, besorgten wir uns noch notwendige Lebensmittel für die nächste Zeit – gemeint ist natürlich Bier. Toll, endlich mal wieder im Para zu sein. Wobei es ohne richtigen Sommer wahrlich nichts Weltbewegendes ist.
Mit Tina gingen wir das ins Clinicum und stellten wieder und diesmal noch sicherer fest, dass es sich um eine Schwulenbar handelt. Aber tolerant wie wir sind, ist das für uns kein Problem. Zwar zerschlug es am Abend alle Pläne, aber unsere Alternativen waren super.
Als erstes wollten wir in die Diskowelt PM eintauschen. Als mich plötzlich jemand verlegen anstupste, schaute ich nicht schlecht. Jule stand vor mir. Obwohl ich denke, ich habe geträumt, war es ein beeindruckender Moment. Wir haben lang angesehen und gelächelt, nicht viel gesagt. Aber immerhin: Bis bald! Wir tanzten etliche Stunden und wollten nach einem leckeren Frückstück noch zur einer Abiparty vom Christlichen Gymnasium zu der wir eine Einladung bekamen. Leider waren wir wohl etwas spät dran. Jedenfalls war keiner mehr da als wir mit großer Spannung vormarschierten.
Dafür konnten wir wenigstens einen kurzen Schlaf an der Straßenbahn-Haltestelle einlegen – bis uns eine ältere Dame weckte. Sie weckte zwar eigentlich nur mich, aber ich wollte meine Verärgerung direkt an Tim weitergeben. Wie wir in der Bahn saßen, kamen wir gar nicht mehr raus. Wir fuhren einige Zeit durch Jena, mussten nur ab und an umsteigen. Ideale Zeit zum Schlafen.

Wo ist der Unterschied zwischen einer Regierung und dem Eifelturm?
Nur am Eifelturm sitzen mehr Nieten in den unteren Ebenen.

Ich fand diesen Kommentar von Prof. Langbein sehr amüsant. Der größte Teil dieser FH-Woche ist nun geschafft. Nüchtern beurteilt muss ich wohl in Zukunft mehr Zeit aufbringen, um mein gezieltes Ergebnis zu schaffen. Auch um über Entscheidungen wegzukommen. Katharina, überleg dir das bitte nochmal!

Bank

Jetzt bringe ich meine Wohnung in Ordnung. Staubsaugen, Wischen, Geschirr spülen, Waschen steht auf meinem Haushaltsplan. Klingt zwar außergewöhnlich, aber wenn ich morgen dafür im Paradies sein darf, tue ich das gern. Außerdem muss ich mich unbedingt wieder um meine körperliche Fitness kümmern. Dazu möchte ich heute auch noch kommen. 

Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!

In wenigen Minuten bin ich genau 20,5 Jahre alt. Irgendwie fühlt sich das komisch an…

Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt. Nein, auch nicht gestern am Telefon. Ich bin ziemlich locker seit einigen Tagen.
Der Freitag rückt immer näher und mit der Dekrementierung der noch andauernden Stunden steigt die Vorfreude ins Unermessliche. Strebt mathematisch gesagt gegen unendlich. Ich bin sehr gespannt, wo das noch hinführt.

Vorhin habe ich mir beim örtlichen Plus-Shoppingstore frische Himbeeren geholt. Irgendwie waren die schrecklich lecker, so dass ich jetzt nochmal einkaufen werden.

BSC Haspe 1949/97 e.V.
Es ist ein tolles Gefühl gemeinnützig tätig zu sein. In einem Verein kann man das voll ausleben. Ich bin zwar nicht eingetragen, aber unterstütze die Philosophie dieser Randgruppenvereinigung. Sie angagiert sich gegen Jugendkriminalität und holt die nachwachsende Gesellschaft in seine Obhut. Es sollte mehr davon geben und dafür sorgen, das Jugendliche nicht in Agressionen oder gar Kriminalität verfallen.
Das Grundgerüst der Seite steht nun. Erstmalig habe ich ein Design abgeschlossen, ohne es mit Sandra zu besprechen. Das Leben ist ständigen Wandel unterworfen. Unter www.bsc-haspe.de können schon erste Eindürcke gewonnen werden.
Die Homepage wurde übergeben und der Inhalt wird nun vom Verein eigenständig gepflegt.

Katharina hat mich durch einige Aussagen zum Nachdenken angeregt. Nun habe ich meine Überzeugung überdacht und erachte diese für richtig. Ich glaube, dass bei meinen Erzählungen in der Wanne der Kerngedanke über Zeit verloren ging. Meine Wertvorstellungen habe ich teilweise zu hart gesetzt, das gestehe ich zu.

Träume stellen die Sehnsucht nach Auflösung der Gegensätze dar. Jeder Tag bringt bei genauer Betrachtung zahlreiche Ungereimtheiten. Kann man diese Trauminhalte nicht aufklären bzw. deren Bedeutung interpretieren, verzweifelt man irgendwann.
Da mich bestimmte nächtliche Erlebnisse seit längerem aufhalten, möchte ich diese in nächster Zukunft geklärt haben. Wie kann man das besser tun als mit den in seinen Träumen vorkommenden Personen darüber zu reden?

Wahrscheinlich dies einfach nicht zu tun. Ehrlichkeit wird in dieser Gesellschaft nicht mehr geschätzt. Briefe laden zu Missverständlichkeiten ein. Um ehrlich zu sein, wollte ich diese auch. Aber nur, um im Anschluss ausführlich darüber zu reden. Machen [offene] Fragen ein Schriftstück nicht noch interessanter? Was daraus interpretiert wird, ist jedem Leser selbst überlassen. Mir würde trotzdem die wirkliche Meinung des Autors unter dem Nagel brennen. Ich hoffe, die richtige Person erkennt diesen Ansatz noch!

Es ist schön deine Stimme zu hören. Dein Lächeln hört sich so traumhaft an.

Danke für diese bewegenden Worte. Wenig später kam der Donner zurück. Mein darauf folgendes Telefonat war der Hit. Manchmal merke ich zu spät, dass ich eine Person für bestimmte Informationen noch nicht gut genug kenne. Noch mehr bedauert mich, dass es andere wahrscheinlich nie merken. Heuschlerei hat etwas Bestialisches. Es ist übrigens niemand gemeint, den ich kenne. Nur um mögliche Missverständnisse zu verhindern.

Abschluss offen…
 

Die ersten beiden Absätze schrieb ich vor einiger Zeit.

Ein Tag mit der FDP. Zur Mittagsstunde fuhr ich nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten (Bahnverspätung) frohen Mutes mit Andreas zu einer FDP-Diskussion über Liberalismus nach St. Augustin bei Köln.
5 Stunden Politik mit namhaften Personen wie Burkhard Hirsch (NRW-Innenminister a.D.) und Angela Freimuth (Vizepräsidentin des NRW-Landtages). Mir wurden einige neue Sichten geboten. Über verschiedene Themen mache ich mir in nächster Zukunft nochmal genauer Gedanken, ins Besondere Kopftuchdebatte oder Datenschutz. Durch diese Auseinandersetzung mit solchen Themen kommen übrigens meine Wertvorstellungen. Mittels gegensätzlicher Meinungen kann man sie durchaus beeinflussen. Aber dies nur als Randbemerkung.

Bei dem Burger King-Dinner im Anschluss fing der Tag so richtig an Spaß zu machen. Intensive Gespräche begleiteten uns von da an bis 1:22 Uhr zu meiner Abreise nach Hagen. Das Themensprektum umfasste wohl wie in Prisma (so ziemlich) alle Farben. Währenddessen wurde mir eine Menge bewusst.

Und, Schatz, ich werde nicht im Westen bleiben :)

Der Freitag war herrlich und das nicht nur wegen dem Wetter. Eigentlich hätte ich morgens ohne Jacke bei 25°C ohne Jacke zur FH gehen können. Ich traute dem Frieden aber nicht so richtig. Nachdem die letzte Vorlesung für diese Woche geschafft war, wollte ich mit dem nächsten Bus zum Hauptbahnhof fahren. Ich wartete etwa 20 Minuten in der Sonne, konnte nebenbei noch ein Gespräch mit Lars führen und stellte dann fest, dass zur aktuellen Zeit gar kein Bus fuhr. Dem entsprechend musste ich auf eine andere Linie ausweichen und schaffte leider meinen geplanten Zug nicht. Dafür blieb jedoch eine Weile, um mich auf dem Berliner Platz noch ein bisschen zu braten. Kurz vor Abfahrt des Zuges bediente ich mich noch auch des tollen Bratwurst-Angebots.
In Herne lief ich nachdenklich zu Tim und überraschte mit meinem plötzlichen Erscheinen. Auf der Martinistraße lächelte ich diesmal nur.
Wir verbrachten eine Weile im Park, beobachteten Wotan und Herrin, versuchten Physik zu lernen. War auf jeden Fall ganz angenehm, auch wenn der eigentliche Grund nicht erfüllt werden konnte.

Die Heimfahrt begann ungewöhnlich früh und versprach noch einige Minuten für mich. Das Silbermond-Konzert auf MTV war eine große Freude. Ich will im Mai unbedingt mehr von Stefanie und Co. sehen. Die Vorabshow verspricht Einiges.
Danach folgten noch zahlreiche unnötige Dokumentation über Räucherwurstherstellung, Polizeikontrollen und Internetbetrug. Da blieb mir nur die Flucht ins Bett – zu meiner Zeit.

Nach intensiver Überarbeitung dieses Webangebots wurden einige Bilder entfernt.
Ich möchte dadurch eine noch größere Rechtssicherheit erreichen und die gelangweilten Anwälte von Unterlassungsklagen abhalten. Natürlich will ich nicht öffentlich alle über einen Kamm scheren, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es sie tatsächlich.
Was die “übrig gebliebenden” Texte angeht, weise ich ausdrücklich auf die in Deutschland garantierte Meinungs- und Pressefreiheit hin. Wer seine Meinung betreffend meines anzüglichen Schreibstils loswerden will, nutzt bitte die Kommentarfunktion oder andere Kontaktmöglichkeiten (Erreichbar über das Hauptmenü -> Kontakt).

Des Weiteren funktioniert nun die Vergrößerungsansicht der Bilder wieder einwandfrei.

Manchmal dauert es Jahre, bis ein paar Bilder gespeichert sind. Eine Software zur Wiederherstellung verloren gegangener Dateien rechnet weit ins Voraus:

Bildspeicherung

Die berechnete Zeit entspricht übrigens über 136 Jahre – bei eigentlich schon 100% im Fortschrittsbalken. Die Programmierer des Softwarehauses O&O haben noch Einiges zu tun. Denn die falsche Berechnung der Minutendauer ist nicht das einzige Problem.