Archive for April, 2006

Nicht nur Goethe machte Ostern Spaziergänge. Nein, auch Martin ist in bestimmter Verfassung gern dazu geneigt. Zwar war es der heutige Osterdienstag an dem mein Begehen der Hagener Stadtparks geschah, aber das minderte die Freude kein bisschen. Zum ersten Mal macht es richtig Spaß durch die Natur zu laufen – ohne Frieren und komischen Gedanken. Ich erkundete mich großer Begeisterung die naheliegenden Grünflächen.
Als nach einer ganzen Weile wieder zu Hause angekommen, fühlte ich mich viel besser. Dieser Spaziergang taat richtig gut. Du kannst mir glauben, dass es auf keinen Fall nur etwas für Greise ist. Ich behaupte, die richtige Person grinst jetzt.

Ich werde mich nun der Strukturierung von mir und meiner Wohnung widmen. (Auf-)Waschen wäre auch mal wieder ganz sinnvoll.

Einer schöner Tag, oder? Ich fand ihn sehr angenehm.
Am Morgen fuhr ich in die Hagener Innenstadt, um wichtige Einkäufe zu erledigen. Nach etwa einer Stunde, machte ich mich zum Mittagessen auf nach Hause.
Wenn der Postbote mit langen Ohren klingelt, mache ich doch sofort auf. Mit einem leicht fragwürdigen Gesicht nahm ich mein neues Akkuladegerät in Empfang. Tina ist immer für eine Überraschung gut. Zum Glück habe ich auch etwas auf den Weg gebracht, sonst würde ich mich jetzt extrem schämen. Wenig später zeigte mein Vektor auf Bochum. Da ich meine Ziele gern verfolge, ging ich dem ohne zu zögern nach.

Es tat gut, mal wieder richtig entspannt durch Bochum zu schlendern. Mit kurzen Aufenthalt im Hannibal EK ging es dann weiter nach Herne. Endlich habe ich auch die extravagente U-Bahnstadion gesehen. Toll anzusehen, wenn unter deiner U-Bahn plötzlich noch eine andere auftaucht. Bevor ich meinen eigentlichen Besuchsgrund nachging, spazierte ich durch Eikel und Wanne. Sehr interessante Gegend, in welcher Arbeitsamt-Mitarbeiter zum Türkischlernen verdonnert werden (müssen).
 
Mit einem breiten Grinsen stand ich, ohne das ich mich versah, plötzlich vor der Tür von Katharina – Überraschung. Ich hoffe, deinen Plan nicht komplett umgeworfen zu haben. Irgendwie kann ich das nur schwer glauben. Eure Frauengespräche waren toll. Manchmal sehr öde. Allgemein eher aufheiternd. Brauchst auch gar keine Angst haben, als du weg warst, habe ich mit deiner Mum nicht über dich gelästert. Du sahst durcheinander aus, als du zur Tür rausgingst.
 
Wenig später machte ich mich auf dem Weg nach Hause. Aufgrund der Zeitlücke zur Straßenbahn hatte ich noch die Möglichkeit ein wenig durch die Straßen und den naheliegenden Park zu gehen. In Bochum musste ich Ewigkeiten auf meine S-Bahn warten, aber irgendwie konnte diesen Tag nichts kaputt machen. Ein Aufenthalt im Zeitschriftenhandel ließ den Zug im Raffer näherkommen. Den Rest lief ich verträumt in der U-Bahn auf und ab.
 
Ein schöner Tag, ja! Ich hätte gern mehr davon. Mir ging es, trotz Hals-/Kopfschmerzen, gut. Und das nicht nur wegen der Bayer AG und deren genialem Aspirin.

Frohe Ostern und gemütliche Feiertage wünsche allen Lesern dieser Zeilen. Ein Wochenende mit 4 Tagen. Das ist genau das, was ich seit langem wieder wollte.
Ich werde die freien Tage nutzen, um mit dem Zug ein bisschen durch die Gegend zu reisen.

Osterhasi
 
Ich hoffe sehr, euer Osterhase ist fleißig.
Wenn nicht, macht euch trotzdem ein paar schöne Feiertage.

 

Lautstärkeanalyse
In letzter Zeit bin ich von der FH mächtig genervt. Oder besser gesagt von den Störenden ständig labernden Alleswissern. Die Lautstärke in den Vorstellungen steigt immer mehr. Das “kotzt” mich mächtig an. Wenn man in der ersten Reihe sitzt und aufgrund der immensen Hintergrundkulisse kein Wort der Professoren versteht, haut etwas nicht hin.
Diese Empfindung machte nicht nur ich, aufgrund meiner gesundheitlichen Lage, sondern auch zahlreiche andere wirklich Wissbigierige. Einfach mal zu Hause bleiben! Was dieses Thema angeht, bin ich großer Freund der Studiengebühren.

Danke Tina
Hiermit möchte ich mich öffentlich für deine sehr liebenswerte Unterstützung für FCC-Fans im Ruhrgebiet bedanken. Mein SDirect-Banking sollte dich für deine Unannehmlichkeiten entschädigt haben.
Eine andere Überraschung wird dich bei unserem Treffen erreichen. Ich freu mich drauf!

Was kommt
Es ist soweit, die Osterhasen tummeln sich im Garten im verstecken fleißig ihre Eier. Die mangelnden Einträge der letzten Tage beruhen auf dem immer noch andauernden Unwohlsein. Ich habe Ocktern schon lang sehnsüchtig erwartet. Ich möchte mich um mich kümmern. Ich bin auf der richtigen Spur. Jetzt einfach Leerlauf schalten und treiben lassen…

Heute ist der Samstagsrivale FC St. Pauli im DFB-Pokal gegen den großen deutschen Rekordmeister Bayern München angetreten. Die Präsentation des Regionallisgisten war teilweise enorm. Wie viele Außerbayern, hätte ich den Hamburgern den Sieg sehr gegönnt. Welcher mit einer Niederlage mit 3:0 viel zu hoch für die gebrachten Leistungen der Schluchtenscheißer ausging.
Aber liebe Freunde vom Millerntor, zeigt am Samstag den Kieler Holsteinern wo deren Grenzen liegen. Der FC Carl Zeiss wird ganz in der Nähe bei dem Hamburger SV sein. Ich freue mich auf zwei spannende Spiele und Siege von euch.

Heute kurz vor Mittag – genau 11:30 Uhr – wurde die Entscheidung zur Kulturhauptstadt Europas 2010 bekanntgegeben. Nachdem in den letzten Jahren alle Städte des Ruhrgebiets gemeinsam für dieses Ziel gearbeitet haben, ging die Meinung in Brüssel gegen Görlitz (Sachsen) für Essen. Die gute Zusammenarbeit aller Kommunen, die verschieden Kulturen, das Kulturangebot, der Zusammenhalt und der enorme Wandlungsprozess sprach für eines der größten Ballungsgebiets Europas.

Essen für das Ruhrgebiet

 

Darauf kann man doch direkt was trinken!

Das Spitzenspiel der Regionalliga zwischen dem FC Carl Zeiss JENA und dem FC St. Pauli wurde heute exklusiv im Ernst-Abbe-Sportfeld der Paradiesstadt ausgetragen.
90 Minuten Spannung in einem ausverkauften Stadion. Die Thüringer schickten die Hoffnungsträger für den DFB-Pokal mit einem 1:0 wieder nach Hause. Ich wäre so gern dabei gewesen. Vielleicht klappt das mal wieder eher als ich denke.

Das Ergebnis erfreut mich zutiefst :)

Ich bin sehr froh, dass ich diese Woche überstanden habe. Seiit Mitte der Woche sehnen sich ich und mein Körper nach Zeit zur Erholung.
Verschiedene Dinge müssen verarbeitet werden, mein Immunsystem gönnt sich eine Auszeit und einfaches Chillen hatte ich auch lang schon nicht mehr. Das Wochenende ist ideal, um an allen Punkten zu arbeiten. Ich habe mir zwar vorgenommen, intensiv zu lernen, aber mein Kopf ist gerade nur wenig aufnahmefähig.

Ein Aufspritzen der Lippen führt nicht zwangsweise auch zur Erhöhung der Gehirnleistungsfähigkeit.

Manchmal sind es die kleinen Erkenntnisse, die eine Menschheit unglaublich weit nach vorn bringen. Oder auch nicht. Auf jeden Fall müssen Schönheitschirugen seit dem 01. April vor solchen Trugschlüssen ihrer Eingriffe warnen. Ich finde es super, dass Frauen, ins Besondere natürlich Blondinen, nun schon von gesetzeswegen vor sich selbst beschützt werden. Hoffentlich steht bald auf jeder Aspirin-Packung, dass dieses Medikament nicht gegen die genetisch-verantwortete Produktion von Ohrenschmalz einwirkt.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, auf die eine Menschheit unglaublich gut verzichten kann.

Samstagmittag
Am Samstag konnte ich endlich mal wieder ausschlafen. Nach dem chrononischen Schlafmangel der Woche tat das richtig gut. Und wichtig war es allemal, denn der heutige Tag steckt voller Erlebnissen, die ich mitnehmen und intensiv wie möglich erleben wollten.
Gegen 10:30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Wuppertal. Ich war mit Tim und Becker verabredet. Ich bin extra eher losgefahren, um noch in den Genuß meines Traumes zu kommen. Seit langem schon wollte ich mit der Schwebebahn fahren. Es war schön. Ich bin die gesamte Strecke gefahren. Ein Genuß. Diesen kulturellen Event kann ich nur jeden empfehlen. Ich habe sogar eine Diskothek wieder entdeckt, in der ich mal war.
Wenig später traf ich beim auf und ab laufen im Wuppertaler Hauptbahnhof die Freunde des Fußballs mit einem Bier in McDonalds. Nach dem Kauf eines SchönerTagTickets NRW ging es auch schon ab – Köln und der FCC ruft. In einer RegionalBahn kämpften wir uns durch Berg und Tal, dabei auch durch das ein oder andere Bier. Von Korn gar nicht zu reden.

Samstagnachmittag
In Köln angekommen, wurden wir vom Rhein und Dom empfangen. Ich weiß zwar nicht warum, aber Tim wollte unbedingt auf dem Domplatz rumlaufen. Sollte er haben. Nach einem ausgiebigen Mittagessen bei Burger King, welches ich verweigerte und währenddessen nette Bekanntschaften schloss. Denn irgendwie wollte wir ja noch zum Stadion. Gezielt fuhren wir mit einer Linie hoffnungsvoll – bis zur Endstadion: falsche Richtung. Nach dem unmittelbaren assozialen Nachgehen des natürlichen Dranges auf dem Bahnsteig ging es wieder weiter in die korrektere Richtung.
Irgendwie kamen wir dann tatsächlich an. Zusammen mit anderen Kölner Jena-Fans liefen wir dann zum Südstadion. Leider nach Anpfiff, dafür extrem gut gelaunt. Ab dem Spiel ist alles recht neblig. Bin mir nicht mal im Klaren über das Ergebnis. Hab aber 1x für den Jenenser Fußballclub gejubelt. Nach dem Spiel fand ich keinen Bekannten mehr wieder. Als ich mich auf den Weg zum Bahnhof machte, fing es in Strömen an zu regnen. So extrem habe ich es schon lange nicht erlebt. Aber irgendwie konnte ich in meinen Zustand auch keinen Eingang zum Bahnhof finden. Das war sehr unschön.
Es war wie ein Wunder als ich endlich in einem ICE zum Hauptbahnhof saß. Ein weiteres Wunder war es, als ich Becker und Tim im Zug wieder traf. Diesen Wahnsinn kann ich mit Worten nur schwer beschreiben. Die Zugfahrt war angenehm, länger als die Hinfahrt. Sonst kennt man das eigentlich andersherum. Einige Telefonate und eine Reisende von gegenüber halfen mir die Zeit zu überbrücken.
In Bochum irrte ich ungeduldig von einer Haltestelle zur anderen, um die kürzeste Verbindung nach Wanne-Eikel herauszufinden. Stunden später gelang mir das.

Samstagabend
Tim holte mich entzückenderweise vom Bahnhof. Am Abend gingen wir in Carlos, um in seinen fast steinzeitlichen Geburtstag zu feiern. Wir verbrachten eine bewegende Zeit in dieser netten Kneipe. Unser Tisch blieb auch nicht lang nur zu zweit besetzt.

Happy Birthday, Kleiner. 

Durch reizende Kommentare und Fragen meinerseits war er kurz bevor wir selbst gehen wollten wieder leer. Ich brauchte den Platz, um mich anzukleiden.
Es folgten trotz der späten Stunde dennoch einige aufschlussreiche Gespräche.

Sonntag
Eine kurze Nacht. Mein Schlafrhythmus hat mich bereits um 8:30 Uhr zum Aufstehen bewegt. Es war ganz gut so. Der Sonntag war entspannend. Ich habe nicht viel machen wollen und das auch ganz gut geschafft.
Gegen Nachmittag bekam das alte Geburtstagskind Besuch und die Wohnung füllte sich. Am späteren Abend folgte auch die junge Gemeinschaft den Aufruf, Tomaten mit Käse zu überbacken.
Entgegen meiner Planungen machte ich mich in der Nacht auf nach Hagen. Danke Harke für die geschwinde Fahrt zum Bahnhof. Ich hätte wohl meinem Schlaf auf einer Bahnhofbank nachgehen müssen.

Ich nenne es ein Wochenende nach Maß. Eines der tollsten der letzten 24 Monate. Unheimlich toll. Und das in NRW.