Katharina hat mich durch einige Aussagen zum Nachdenken angeregt. Nun habe ich meine Überzeugung überdacht und erachte diese für richtig. Ich glaube, dass bei meinen Erzählungen in der Wanne der Kerngedanke über Zeit verloren ging. Meine Wertvorstellungen habe ich teilweise zu hart gesetzt, das gestehe ich zu.

Träume stellen die Sehnsucht nach Auflösung der Gegensätze dar. Jeder Tag bringt bei genauer Betrachtung zahlreiche Ungereimtheiten. Kann man diese Trauminhalte nicht aufklären bzw. deren Bedeutung interpretieren, verzweifelt man irgendwann.
Da mich bestimmte nächtliche Erlebnisse seit längerem aufhalten, möchte ich diese in nächster Zukunft geklärt haben. Wie kann man das besser tun als mit den in seinen Träumen vorkommenden Personen darüber zu reden?

Wahrscheinlich dies einfach nicht zu tun. Ehrlichkeit wird in dieser Gesellschaft nicht mehr geschätzt. Briefe laden zu Missverständlichkeiten ein. Um ehrlich zu sein, wollte ich diese auch. Aber nur, um im Anschluss ausführlich darüber zu reden. Machen [offene] Fragen ein Schriftstück nicht noch interessanter? Was daraus interpretiert wird, ist jedem Leser selbst überlassen. Mir würde trotzdem die wirkliche Meinung des Autors unter dem Nagel brennen. Ich hoffe, die richtige Person erkennt diesen Ansatz noch!

Es ist schön deine Stimme zu hören. Dein Lächeln hört sich so traumhaft an.

Danke für diese bewegenden Worte. Wenig später kam der Donner zurück. Mein darauf folgendes Telefonat war der Hit. Manchmal merke ich zu spät, dass ich eine Person für bestimmte Informationen noch nicht gut genug kenne. Noch mehr bedauert mich, dass es andere wahrscheinlich nie merken. Heuschlerei hat etwas Bestialisches. Es ist übrigens niemand gemeint, den ich kenne. Nur um mögliche Missverständnisse zu verhindern.

Abschluss offen…
 

Die ersten beiden Absätze schrieb ich vor einiger Zeit.