Halb acht wachte ich auf. Putz munter. Eine für meine Verhältnisse lange Nacht lag hinter mir. Mein Körper konnte sich erholen.
Ich nutzte meine freie Zeit, nach etlichen Quartalen mein Auto mal wieder intensiv zu säubern. Das werden zwar alle, die in bestimmten Abständen in diesem Gefährt zu Gast sind, nicht nachvollziehen können, aber ich möchte diesen klinisch reinen Zustand beibehalten. Es war auch Einiges zu tun. Besonders der durch den langen Winter verursachte extreme Pollenflug verursachte Schmutz musste unbedingt weg. Als ich nach wenigen Stunden fertig war, konnte ich gleich viel freudiger auf den Fabia schauen. Und das Fahren machte außerdem noch mehr Spaß.

Gegen viertel vor eins/dreiviertel eins verabschiedete ich mich bei meiner Familie für die nächsten Monate. Ich fuhr nach Jena, um mit Tina gemütlich einen Kaffee trinken zu gehen. Ich war aufgrund des Sonntagverkehrs etwas später dran. Trotzdem konnten wir auf den Marktplatz in der Nähe der Mannschaft des FC Carl Zeiss kleine Kinder auf der Bühne beobachten. Die Untermalung der durch Bass aufgepeppten Kinderlieder war gewöhnungsbedürftig. Hatte was. Nach einem Besuch im Gatto Bello spazierten wir noch durch die Straßen. Um es mit meinen Worten zu sagen: „Es war nett mit dir“!

Gegen 17 Uhr musste ich mich auf den Heimweg nach Nordrhein-Westfalen machen. Tina, die Mädels, die du auf dem Seidelparkplatz noch gegrüßt hast. Wer sind die? Wir haben die im Februar im clinicum schon gesehen. Heute stiegen sie in das Auto aus Recklinghausen ein. Ich bitte um Aufklärung!
Die Fahrt war sehr entspannt, ungewohnt stressfrei. Obwohl die Straßen gut gefüllt waren, kam ich wunderbar voran. So kann das Fahren ruhig öfter sein.