Für diesen Donnerstag war etwas Wahnsinniges geplant, nämlich der Besuch von einem Durchgeknallten.
Ich war wie verabredet viertel nach elf am Bahnhof. Erwartungsgemäß kam keiner, jedenfalls war er noch nie püntklich. Zwar trifft die Schuld heute die Deutsche Bahn AG, aber dass er noch nichtmals gemerkt hat, dass er zu spät ist, zeugt von mangelnden Bewussstsein. Oder? Es geht übrigens um Tim, der, der mich immer wieder versucht in den Wahnsinn zu treiben.
Wir hatten einen lustigen Nachmittag in Hagen. Zuerst ein Dinner an der FH Südwestfalen, dann ein Spaziergang durch diese schöne Stadt. Im tristen Herne gibt es wohl nicht so viele grünen Ecken, habe ich mir sagen lassen. Nach einer kleinen Shopping-Tour waren wir am eigentlichen Ziel für diesen Tag angelangt, dem Café & Bar Celona. Ich unterstütze zwar keinerlei Werbung auf privaten Webseiten wie dieser, aber dieses Wortspiel ist doch einfach phänomenal. Nicht nur hat deswegen hat dieses Lokal, wie ich finde, einen Titel verdient. Das Ambiente ist auch einmalig. Jetzt müsste so etwas kommen, wie: „Schaut da unbedingt vorbei!“ Es lohnt sich sicherlich, aber ohne Bezahlung lohnt diese Werbung für mich nicht.
Irgendwann am Nachmittag habe ich den Kleinen abgeschoben und in einem Zug nach Prag gesteckt. Er ist übrigens auch über Buchenwald und Auschwitz gefahren, eine Art Kulturtour sozusagen. Ich weiß, dieser Humor ist schrecklich, sollte aber bitte nicht falsch verstanden werden. Tim ist nämlich schon in Bochum ausgestiegen. Diesen waghalsigen Vergleich habe ich nur angestebt, weil die Waggons so aussahen wie urzeitlich aus dem Zweiten Weltkrieg.

Am Abend habe ich noch mein Notebook von Linux kaputt machen lassen. Bis dahin war der Tag sehr angenehm. Ich wollte nur ein Systemupdate machen, obwohl ich es explizit ausgeschloß, hat Linux die Windows-Partitionen anfasst und aus Nächstenliebe kaputt machen müssen.