Ein herrlicher Sonntag. Aufgestanden bei blauen Himmel und traumhaften Sonnenschein zog es uns nach einem ausgiebigen Mittagessen direkt nach draußen in die Natur. Und es gab Einiges zu sein.
Angefangen mit der weltgrößten Ziegelsteinbrücke „Göltzschtalbrücke“ fuhren wir durchs Elstertal und besuchten die Park- und Schlossstadt Greiz. Diese entspannten Wanderungen boten einiges fürs Auge, jedoch zu wenig für einen zu stillenden Magen. Wir fuhren nach Jena, um es uns bei einem gewünschten Weißbier und bekommenen Schwarzbier im Herzen der Universitätsstadt gut gehen zu lassen. Solche Tage braucht der Mensch öfters.
Im Anschluss führte uns der Weg zum zum ersten Planetarium der Welt. Wer hätte es für möglich gehalten. Zwar war Tim bei weitem nicht so begeistert wie ich beim vierten Mal, aber den Tag hat es nicht kaputt gemacht.
Der heutige Abend sollte das Hexenfeuer, Maifeuer, Tanz in den Mai in Greiz auf dem Programm haben. Mit begeisterter Grundstimmung reisten wir an. Ein Telefonat mit tollen Neuigkeiten brachte mich zeitweise oder sogar für den ganzen Abend leicht aus dem Konzept. Wie genau, weiß ich noch nicht. Das Ziel lautete wohl: Absturz. Gefallen bin ich ja wirklich, aber das lag nach meiner Überzeugung hauptsächlich am nassen Boden. Einige bekannte Leute habe ich wieder getroffen und neue, wenn auch „falsche“, kennengelernt. Aber Tim, die Aileen war doch ganz nett. Das Lustigste war wohl, dass ihr nicht gemerkt habt, was ich euch an der Bar bestellte 🙂
Andere wollten sich nicht kennenlernen lassen bzw. durfte ich nicht kennenlernen. Dass das so nicht geht, versteht sich. Mein verteiltes Bier war doch nur gut gemeint. Den Teil mit dem DJ verdränge ich.

Gut. Irgendwann waren wir dann im Wohnzimmer und Tim schaute einen Western. Später zog es uns doch auch noch ins Bett…