Ich verbringe die Stunden alleine und finde meine innere Mitte wieder. Ich bin glücklich. Warum auch nicht?
Ich meine, der Wein, welchen ich mir gerade hinterkippe, schmeckt wie aus einer Verwertungsanlage von Abfällen eines Weinguts. Jeder Schluck fällt leichter und täuscht nicht über meine positive Grundstimmung hinweg. Ich bin gut gelaunt, weil ich mich selbst mag. Der Spiegel offenbart das, was Christina nicht wahrhaben will. Ein Photobeweis wird folgen. „Somebody For Someone“ heißt es in einem Song von „The Corrs“. Einst dachte ich das von uns beiden, aber auch, wenn das eine Illusion war, wird unsere besondere Verbindung bleiben. Jedenfalls hofft das meine innere Stimme. Die Stimme, die mit der Zeit spricht. Und das nicht nur in Gedanken. Die tanzende Banane bringt mich außerdem immer in gute Verfassung. Obwohl mir ständig Leute der FH gezeigt werden, habe ich das Gefühl niemanden zu kennen. Trotzdem macht es immer wieder Freude, da zu sein, auch ohne jemanden zu kennen. Immerhin ist es eine Sache für mich.
Was nun fehlt, ist ein gemütlicher Fernsehabend. Die Couch ist da, was fehlt ist eine funktionierende Röntgenstrahlröhre. Was fehlt, ist eigentlich nichts…

„What Can I do?“