Am gestrigen Abend habe ich eine Feierlichkeit im Bochumer Prater, bevorzugt für Männer bzw. Väter (aber das eine schließt ja das andere ein), besucht. Gemeinsam mit Tim und Detti wollte ich mir einen schönen Abend machen. Es war ungewohnt leer, Frauen mussten das Doppelte an Eintritt zahlen und erschienen aus diesem und anderen mir unbekannten Gründen nur in sehr geringer Anzahl.
Für die Männer wurde Einiges geboten. In Fußball-Bikinis versuchten Go-Go-Girls die Leute zu begeistern, sogar private Strips wurden angeboten. Die Jungs waren alle aus dem Häuschen und machten tausende Photos mit den halbnackten Frauen. Ich fand das irgendwie ziemlich langweilig, denn Stimmung kam dadurch nicht wirklich auf. Aber der Umsatz stimmte wohl, denn der Speichel, der den meisten männlichen Gästen aus dem Mund floss, musste ausgeglichen werden. Es hat mich sogar eine Tänzerin angesprochen, warum ich so unbegeistert rumsitzte. Dann hat sich mir einen vom Bären erzählt, dass sie bevorzugt Desparados trinkt, ich mir doch bitte einen süßen Erdbeerlimes holen soll und bla bla. Durch deren gutes Aussehen hat Gott wohl an der Intelligenz ganz schön gespart.
Ich nutzte die Zeit, um zu tanzen. Die Musik war zwar gut, aber die Tanzflächen traurigerweise leer. Es war toll, mich wieder ausgiebig den rhytmischen Bewegungen hinzugeben. Hat Spaß gemacht. Ich würde den Abend als gelungen bezeichnen.
Als wir gehen wollten, waren wir über eine Stunde vor der nächsten Straßenbahn an der Haltestelle. Und das trotz einem nächtlichen Besuch bei Subways. Um die Wartezeit zu überbrücken, schrie McDonalds förmlich nach uns. Durch zwei Chickenburger nochmal Kraft getankt, konnte ich kurz nach fünf auch noch meine Heimfahrt nach Hagen antreten.

Diesen Feiertag werde ich wohl nutzen, um ein paar Aufgaben für die FH zu erfüllen und mich auf die immer näher rückenden Klausuren vorzubereiten.