…waren wir Tag der Arbeit noch im Erzgebirge. Der FC Wismut Aue – oder neu FC Erzgebirge Aue – rief zum Punktspiel gegen den VfL Bochum.

Um uns die herrliche Gegend noch anzuschauen, reisten wir eher an. Die Fahrt über die Trabantmetropole Zwickau zum verspäteten Mittagessen versprach viel, jedenfalls was das Wetter anging. Bei gefühlten 40°C hatte man tatsächlich das Gefühl, es sei Sommer. Und das in Deutschland.
In Aue angekommen, lagen wir zuerst ein bisschen auf 2 Parkbänken und sonnten uns. Der Stadtrundgang danach war interessant. Ich bin von Aue nicht so überwältigt wie Tim, aber schöne Ecken gibt es ohne Frage. Wenn es nur mit der Wirtschaft klappen würden.

Das Fußballspiel hätten wir uns sparen können, obwohl es nur 5 Euro kostete. Zu sehen gab es außer Wunderkerzen der Aue-Fans nicht viel. Manch Oberliga-Spiel ist da schöner anzuschauen. Bochum gewinnt trotz sehr schwacher Vorstellung. Wer so ein Spiel für sich einfährt, der muss aufsteigen.

Wenige Minuten vor Abpfiff zog es uns nach NRW. Die kurze Fahrt begangen wir ohne bemerkenswerte Umstände. Die Autobahn war Abschnittsweise beeindruckt gefüllt. Bei einer dreispurigen Fahrbahn brauchten LKWs (Fahrzeug an Fahrzeug) ohne zu zucken gleich zwei.
Nach 5 Stunden Autofahrt bin ich komischerweise alles andere als Müde. Werde jetzt versuchen, einige Dinge zu erledigen. Und es blieb sogar noch Zeit für diesen Eintrag.