Vor 2 Tagen sah ich plötzlich die schönste Burgruine, die ich kenne. Da war sie plötzlich, die Lobdeburg. Aufgenommen von einem fliegenden Hubschrauber für eine Planetopia-Reportage. Ich drehte den Ton also lauter und wie erwartet ging es nicht um die Burg, sondern die zu Fuße liegende Klinik. Mein ehemaliger Nachbar, das neue Klinikum 2000, war im Fernsehen. Die 2000 bedeutet übrigens das Jahr des Richtfestes vom 1. Bauabschnitt. Heute ist sie vollendet, die Wunderwerkstatt der Medizin.

Eine deutsche Klinik gilt als modernste Klinik Europas. Hier arbeiten Ärzte und Roboter auf höchsten Niveau zusammen. Es geht um das Universitätsklinium in Jena.

Ich wusste zwar, dass der neue Kinikstandort in Jena-Lobeda sehr fortschrittlich ist und neue High-Tech in großem Umfang einsetzt, aber ich wurde verblüfft. Als ich sah, wie Roboter Medikamente oder auch Essen durch das Gebäude fahren, musste ich an meine Roboterversuche denken. Es ist nicht ohne, dass für die Praxis so perfekt zu entwickeln.
Interessant auch, wie die Klinik der Friedrich-Schiller-Universiät versucht, Bürokratie mittels unmittelbar vernetzten Messaparaten auf Intensivstationen oder elektronischen Stiften bei Patientenbefragungen abzubauen. Eine Diagnose ist noch schneller möglich, da Ärzte an jedem Standort über das lokale Funknetzwerk auf jegliche Daten zugreifen können. Medikamente werden automatisch verabreicht. Infusionsautomaten kontrollieren präzise die Dosierung. Auch wenn ein Arzt nicht persönlich beim Patienten ist , hat er seine Schützlinge immer auf dem Schirm.

Einen Ausschnitt des Berichts von Planetopia kann man hier nachlesen.

Ich bin so begeistert, dass ich mir dieses Krankenhaus bald auch mal von innen anschauen muss.
Deutschland ist zwar nicht unbedingt fortschrittlich, aber zumindest auf meine Lieblingsstadt Jena ist Verlass.