Archive for Juni, 2006

Forscher finden heraus, dass Zusammenhängen verstehen high macht.

Mehr und mehr kann ich Menschen verstehen. Wenn man verschiedene Professoren sieht, wird die obige Behauptung bestätigt. Außerdem kann ich mich selbst besser verstehen. Denn, wenn ich eine Sache nachvollziehen kann, sprich mir die Zusammenhänge klar sind, beschäftige ich mich noch lieber damit. Ich werde sozusagen süchtig nach dem high sein.
Solange dies nicht künstlich hervorgerufen werden muss, kann ich auch glücklich damit sein. Interessieren würde mich dennoch auch die Umkehrung dieser Erkenntnis der Wissenschaftler. Wenn man unter Drogen steht – high ist – kann man dann Zusammenhänge verstehen?

Bevor ich mir das erkläre, werde ich lieber weiter lernen. Hola física!

In diesem Beitrag also ein paar Fragen, die das Leben so aufwirft, bei deren Beantwortung ich unbedingt Untersützung brauche.

Wenn man einen Schlumpf würgt, welche Farbe bekommt er dann?

Wie kommen die “Rasen betreten verboten”-Schilder in die Mitte des Rasens?

Warum laufen Nasen, während Füße riechen?

Wenn es heute 0 Grad sind und es morgen doppelt so kalt wird, wie viel Grad sind dann?

Olivenöl kommt von Oliven, Rapsöl kommt von Raps. Woher kommt Babyöl?

Ein Butterbrot landet immer auf der Butterseite, eine Katze landet immer auf ihren Pfoten. Was passiert, wenn man einer Katze Butter auf den Rücken schmiert?

Das sind bewegende Fragen, über die unbedingt geredet werden sollte.

Es war einmal ein herrlicher Samstag im Ruhrgebiet, jedenfalls was das Wetter angeht.
Früh machte ich mich auf in den tanzenden Bananenschuppen, sprich Fitnessstudio, um den Tag frisch und fröhlich zu beginnen. Denn es stand Einiges an!

Vor dem Mittag kam Lars noch zu mir, um unsere Physikkenntnisse weiter auszubauen. Obwohl es viele Sachverhalte echt in sich haben, macht mir die ganze Vorbereitung Spaß. Irgendwann hoffe ich, es flutscht einfach so raus…Wir sind da beide auf einem guten Weg.
Als Lars sich nach Hause machte, um sich von seiner Freundin bekochen zu lassen, ging es für mich auch bald los.

Nach ein paar lauten Liedern zum Rocken fuhr ich mit dem nach Gevelsberg, wo Andreas schon auf mich wartete. Ich kam in einer recht “positiven Aura” seiner Freundin an. Um diese zu spüren, reichte ein Telefonat.
Weiter gings trotzdem. Unser heutiges Ziel: Gelsenkirchen. Wir waren verabredet mit Maggy und ihrer Freundin, trafen wir sie allerings nicht! Endlich wird wieder Speicher im Adressbuch frei! Über Zuverlässigkeit will ich jetzt gar nicht reden, denn ich würde behaupten, wir hatten trotzdem angenehme Stunden. Wir saßen im Trujillo und nebenbei lief das spannende Spiel der USA gegen die Pappenheimer der Adria. Schade, das es nur ein Unentschieden blieb. Aber in der Gruppe bleibt es weiterhin spannend. Es soll doch auch mal ein Nicht-Favorit weiterkommen.
Um folgendes noch endgültig zu klären, hier die Auflösung: Es gibt im Deutschen zweierlei Möglichkeiten der Anrede: Die Höflichkeitsform: Sie, Ihr/e, Ihnen und die normale Anrede in der Einzahl: du, dein, dich, dir oder der Mehrzahl: ihr, euer, euch. Was die Anredeschreibweise angeht, hat sich wohl mit meinem Sie nichts geändert:

§ 65: Das Anredepronomen Sie und das entsprechende Possessivpronomen Ihr sowie die zugehörigen flektierten Formen schreibt man groß.
§ 66: Die Anredepronomen du und ihr, die entsprechenden Possessivpronomen dein und euer sowie das Reflexivpronomen sich schreibt man klein.

Aber: Der Rat für deutsche Rechtschreibung will die Groß- und Kleinschreibung ändern. Der Spaß geht also weiter.

Später gingen wir noch ins Kinski, wo zwar tolle Musik lief, aber die Stimmung bei weitem nicht WM-tauglich war. In Gelsenkirchen gibt es keine Diskothek, eine geschrumpfte Wagnergasse und eben nur das eine: Fußball. Trotzdem hatten wir unseren Spaß.
Nach ausgiebigen rhytmischen Bewegungen machten wir noch an Bayern vorbei auf den Heimweg. “Fas’ mi ni wider ah!” in einem herrlichen Schluchtenscheißer-Dialekt fällt mir zu den interessanten Gästen aus Süddeutschland noch ein.
Obwohl ich zwar in Bochum aussteigen wollte, landete ich auf einmal direkt vor der Tür in Hagen. Danke, aber eigentlich wollte ich dir diese Zumutung ersparen.

Alles in allem ein schöner Tag. Ich werde mich nun wohl neben den Schnaps auch mehr vom Bier distanzieren. Der 1,5l Pitcher muss nicht unbedingt wieder sein. Neben dieser Erkenntnis und gewissen Eindrücken von jungen Frauen schnüre ich mir ein schönes Paket zusammen, in das ich ab und an sicher mal wieder reinschaue.

Ich rede frech daher und gebe oft eine stichelnde Antwort, auch dann, wenn ich nicht gefragt werde. Manchem erscheint das grob. Doch ich meine es ehrlich. Voll der Überzeugung, dass man die Menschen nur zu einem Teil des eigenen Lebens macht, wenn man ihnen die Wahrheit direkt ins Gesicht sagt. Ich weiß, man bleibt einsam, wenn man lügt.

dont touch

Frei nach Jozo Jurics Inspiration komme ich zu folgender Erkenntnis: Was gesagt werden muss, das muss eben. Was gesagt werden kann, das muss eben. Was gesagt werden sollte, das muss eben.

War das ein Spiel? Der Wahnsinn. Sicher standen Menschen mit Herzproblemen kurz vorm Kollaps. Deutschland lief gegen Polen auf und das auch noch in der Gegend der Fußball-Urväter, dem Ruhrgebiet. Dortmund ist bekannt für eine begeisternde Atmosphäre und bei Spielen der Nationalmannschaft sogar für Siege. Noch nie hat die Elf im Signal-Iduna-Park verloren. Ich verwende den offziellen Namen, welcher von der Fifa zur Weltmeisterschaft verboten wurde, mit Absicht.
Die 90 Minuten waren ohne Beruhigungstabletten kaum durchzustehen. Gegen starke Osteuropäer hatte die Klinsmann-Truppe gute Chance herausgelaufen, aber ohne dem krönenden Abschluss. In der Nachspiel wurde das Trauma durch den Führungstreffer von Neuville beendet. Deutschland gewinnt, Polen fährt wieder nach Hause. Wenn sie so weiterspielen und gewisse Fehler verringern, dann können wir noch viele Spiele der DFB-Jungs sehen. Obwohl die Stimmung im Land kaum noch zu steigern ist, bin ich gespannt, was sich noch so entwickeln kann. Langsam ist es doch an der Zeit, als Deutscher einfach mal optimistisch zu werden!
Die Mannschaft fährt jetzt schon mal nach Berlin…

Dieser Beitrag kann als eine Art Nachtrag gesehen werden.
Zur Fußball-WM im Land ist NRW besonders flexibel, jedenfalls ist es das Bundesland, was ich einschätzen kann. Aufgrund des zunehmenden Verkehrs während der Verstaltung sind auf einmal alle Baustellen auf Autobahnen und wichtigen Bundesstraßen verschwunden. Extra eingerichteter öffentlicher (Nah-)Verkahr verbindet jedes zu Hause mit den Stadien oder zumindest einer Großleinwand.
Jeder, der den Hagener Hauptbahnhof in den letzten Monaten betreten hat, wurde erst aufmerksam begrüßt und dann durch eine Empfangshalle im Bau schockiert – oder umgedreht. Es war nicht schön anzuschauen. Seit letzten Freitag sieht das anders aus. Betritt man den Hauptbahnhof ist es ungewohnt hell. Die Decke fasst statt Brettern großräumige Gewölbe, wird durch Mosaik verziert. Der neue Eingangsbereich wirkt außerdem durch die renovierten Geschäfte viel freundlicher. Außerdem gibt es nun wieder das Metropolis-Kino bzw. Cafe im Bahnhof.
Ich fühle mich wohler und freue mich auf die nächste Fahrten vom Hauptbahnhof aus. Bei Gelegenheit werde ich sicher einige Fotos machen.
Aufwärts gehts…sogar der Aufbau West funktioniert!

Seit wenigen Tagen findet sie nun statt, die Weltmeisterschaft der besten Fußballmannschaften in Deutschland. Ich kann von mir behaupten bis jetzt außer die heutigen zwei Nachmittagspartien alle Spiele gesehen zu haben. Diese konnte ich in der FH nur sporadisch verfolgen.
Blickt man zurück, haben sich die meisten Deutschen am Freitag über den Auftakt der Nationalelf beschwert, die Abwehr stehe nicht gut, manche Spieler bringen die Pässe nicht an den Mann. Aber bitte, was ist denn los. Wirhaben gewonnen. Kann man einen Sieg nicht einfach mal positiv stehen lassen. Ich denke, Herr Klinsmann hat seinen Job im Griff und wird der Mannschaft vor der nächsten Bewegnung am Mittwoch gegen Polen einges erzählen können. Wir dürfen uns freuen. Ja, einfach den ersten Schritt zur Weltmeisterschaft feiern. Beobachtet man nämlich auch die anderen Mannschaften, haben die Favoriten größere Probleme mit ihren Gegnern. Vorallem Argentinien und Portugal stellten sich mit seltenen WM-Teilnehmern recht schwer. Oftmals führte nur Glück zum Erfolg.

Jeder Erdenbürger kann gespannt sein auf die nächsten Partien. Und den herzlichen Empfang der Deutschen ihrer Besucher.
Die Welt ist zu Gast bei Freunden!

Ein Wein aus Frankreich, Montreuil um es genau zu nehmen. Ist er der Grund diese Zeilen zu schreiben? Sicher nicht. Ich habe nur kurz vor Beginn des Eintrags beschlossen, ein Gläschen dieses Gaumengenußes zu mir zu nehmen. Was folgte, waren Gedanken zu gestern und heute.:

Freitag
Nach einer Pflichtverlesung (Ja, ich sehe die tatsächlich als Pflicht an) machte ich mich auf in die Hagener Innenstadt. Ich wollte noch einige Besorgungen erledigen. Bei Thalia fragte mich Lars spontan, ob ich nicht Lust hätte, mal eben in den Biergarten zu schauen. Meine Antwort kann sich jeder denken. Was will man machen bei 30 Grad und traumhaften Sonnenschein? Wenige Minuten später bestellten wir das erste Weizen.
Da ich für 14 Uhr mit Andreas verabredet war, konnte ich nicht alt so lang bleiben. Zu Hause brachte ich meine Wohnung auf Vordermann, sodass sie für Besuch tauglich ist. Die Wartezeit konnte ich durch ein Telefonat mit Tina so angenehm verbringen.
Als Andreas und ich uns auf das WM-Spektakel vorbereitet haben, hatte wir schon jede Menge Spaß. Beim Einkauf und Faßanstechen war die Laune prächtig. Wir hatte nämlich beschlossen, die ersten Spiel der Fußballweltmeisterschaft im Deutschland bei mir in Hagen zu schauen. Das Kölsch lief nur so vor sich hin. Nach den Spielen habe ich noch interessante Telefonate geführt, beispielsweise mit Maggy und Katharina. Mit ihr will ich morgen spontan nach Haltern ins Seebad fahren.
Die Ausbeute des Abends war nicht schlecht, ein leeres Kölschfaß und ein halber Kasten Weißbier waren weg wie nichts. Andreas ist gegen 3 Uhr besoffenen auf der Couch eingeschlafen. Ich habe noch einen Film geschaut und bin 2 Stunden später zur Ruhe gekommen.

Samstag
Morgens halb 11 in Deutschland. Martin wacht auf, schafft Ordnung, holt Brötchen und wartet auf das Erwachen seines Gastes. Nach gemeinsamem Frühstück trennen sich unsere Wege.
Ich freue mich auf einen Ausflug in den Süden. Wirklich liegt Haltern zwar im Norden, aber die Aufmachung verspricht Südsee-Feeling. Mit Kathi gehts auf an den Südstrand. Die Hinfahrt war schon sehr vielversprechend. Witzig, um es mal so zu sagen.
Die Stunden im Bad waren unheimlich toll. Der Sand aus Timbuktu kann Einiges. Das Wasser war herrlich warm, jedenfalls nach meiner Meinung. Die Mädels sehen das ja oft anders. Schön war auch, Tim und Konsorten dort zu treffen.
Ich frage mich grad, ob es wirklich gut ist, wenn man einen Penis auf den Rücken hat…Leider mussten wir schon recht früh weg, aber ein gelungener Ausflug war es allemal.

Es dauert nicht mehr lang. Der Anpfiff naht.
Ein Land wartet…
NRWM Festival

NRW ist bekannt für seine zahlreichen Fußballclubs, die sich in den höchsten Spielklassen Deutschlands tummeln. Sei es der Traditionsclub Borussia Dortmund, der FC Schalke 04 oder der wiedergewonnene Erstligist VfL Bochum.
Zur FIFA Fußballweltmeisterschaft steigt die größte Party im Ruhrgebiet. Alle sind dabei, mehr als 5 Millionen Einwohner und 1 Million Gäste werden die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland feiern. Es wird ein Jahrhundert-Ereignis. Es ist schön, mitten drin zu sein.
Die Verwaltung der Fachhochschule Südwestfalen hat aufgrund der WM alle meiner “schwierigen” Klausuren auf später verlegt. Das zeigt, wie begeistert die Region, wie begeistert Deutschland, seine Gäste empfängt. Es wird ein Festival. Das NRWM Festival.

Der Beginn des Festivals wird für mich bedeuten, am Nachmittag des 09. Juni 2006 im Bochumer Ruhrstadion zu sein und das Auftaktspiel Deutschland – Costa Rica in gemütlicher Runde in meiner Heimatstadt Hagen (ja, das muss es werden) zu verfolgen.
Es werden Fässer rollen. Begeisterung pur. Die Fußballnation schaut auf und wird die Weltmeisterschaft 2006 zu einer unvergesslichen Zeit machen. In Deutschland und nur hier sind die Fans so begeistert…

Sind die Titel meiner Einträge neuerdings kryptisch? Ja. Aber es wird besser. Und der erste Eindruck ist oft nicht der richtige. Die Zeile im Titel installiert übrigens ANIKA im System nach dem Red Hat Package Management. Oder so.
Angelehnt an eine Person meiner Vergangenheit benannte ich in meiner Bash-Übersicht die Datei nach einem Vöglein. Entstanden ist diese im Jahr 2004. Diese Vergangenheit noch ferner, aber im Gegensatz zu den meisten Menschen sind bei mir Personen nicht aus dem Sinn, wenn ich sie außer Augen verloren habe.

Ich habe eine kurze Nacht gehabt. Bis circa 3:30 Uhr habe ich mich mit den Flash-Plugin 8.0 beschäftigt. Auf einer Seite wird dies vorausgesetzt. Nach etlichen Stunden bemerkte ich erst, dass dies für mein Betriebssystem gar nicht unterstützt wird – noch nicht.

8:00 Uhr Vorlesung: “Unser heutiges Thema ist nicht klausurrelevant”. Danke. Ich habe mich aus dem Bett gequält und nichts passiert, nichts Verständliches muss ich besser formulieren. Operations Research nach dem Simplex-Verfahren war der Aufhänger. Die zahlreichen Matrizen ohne Kenntnis nicht nachvollziehbar. Ich kann jedenfalls sagen, dass ich dabei war.

Am Abend wollte ich eine Mail mit meinen neuen Mailprogramm Evolution schreiben. Eigentlich war ich immer sehr begeistert von diesem Programm, besonders weil es eine Schnittstelle zum Microsoft Exchange-Server besitzt. Heute kam die Ernüchterung.
Ich war dabei eine eMail zu schreiben. Im Verlauf wollte ich einen ganz normalen Zeilenumbruch machen. Mit Drücken der Enter-Taste wurde automatisch der Absende-Button betätigt. Innerhalb der Zeit von einem Augenschwinckern wurde die Mail auch direkt versendet. Mitten im Satz unterbrochen…Komisch.
Ich muss mich noch an meine neue Umgebung gewöhnen. 1 Klick=1 Doppelklick und Enter=Absenden sind wohl erst der Anfang.
Immerhin folgte nach der misslungenen Mail ein ausgiebiges Telefonat mit Andreas.

Und jetzt = Gestern. Ich warte.