Ein Wein aus Frankreich, Montreuil um es genau zu nehmen. Ist er der Grund diese Zeilen zu schreiben? Sicher nicht. Ich habe nur kurz vor Beginn des Eintrags beschlossen, ein Gläschen dieses Gaumengenußes zu mir zu nehmen. Was folgte, waren Gedanken zu gestern und heute.:

Freitag
Nach einer Pflichtverlesung (Ja, ich sehe die tatsächlich als Pflicht an) machte ich mich auf in die Hagener Innenstadt. Ich wollte noch einige Besorgungen erledigen. Bei Thalia fragte mich Lars spontan, ob ich nicht Lust hätte, mal eben in den Biergarten zu schauen. Meine Antwort kann sich jeder denken. Was will man machen bei 30 Grad und traumhaften Sonnenschein? Wenige Minuten später bestellten wir das erste Weizen.
Da ich für 14 Uhr mit Andreas verabredet war, konnte ich nicht alt so lang bleiben. Zu Hause brachte ich meine Wohnung auf Vordermann, sodass sie für Besuch tauglich ist. Die Wartezeit konnte ich durch ein Telefonat mit Tina so angenehm verbringen.
Als Andreas und ich uns auf das WM-Spektakel vorbereitet haben, hatte wir schon jede Menge Spaß. Beim Einkauf und Faßanstechen war die Laune prächtig. Wir hatte nämlich beschlossen, die ersten Spiel der Fußballweltmeisterschaft im Deutschland bei mir in Hagen zu schauen. Das Kölsch lief nur so vor sich hin. Nach den Spielen habe ich noch interessante Telefonate geführt, beispielsweise mit Maggy und Katharina. Mit ihr will ich morgen spontan nach Haltern ins Seebad fahren.
Die Ausbeute des Abends war nicht schlecht, ein leeres Kölschfaß und ein halber Kasten Weißbier waren weg wie nichts. Andreas ist gegen 3 Uhr besoffenen auf der Couch eingeschlafen. Ich habe noch einen Film geschaut und bin 2 Stunden später zur Ruhe gekommen.

Samstag
Morgens halb 11 in Deutschland. Martin wacht auf, schafft Ordnung, holt Brötchen und wartet auf das Erwachen seines Gastes. Nach gemeinsamem Frühstück trennen sich unsere Wege.
Ich freue mich auf einen Ausflug in den Süden. Wirklich liegt Haltern zwar im Norden, aber die Aufmachung verspricht Südsee-Feeling. Mit Kathi gehts auf an den Südstrand. Die Hinfahrt war schon sehr vielversprechend. Witzig, um es mal so zu sagen.
Die Stunden im Bad waren unheimlich toll. Der Sand aus Timbuktu kann Einiges. Das Wasser war herrlich warm, jedenfalls nach meiner Meinung. Die Mädels sehen das ja oft anders. Schön war auch, Tim und Konsorten dort zu treffen.
Ich frage mich grad, ob es wirklich gut ist, wenn man einen Penis auf den Rücken hat…Leider mussten wir schon recht früh weg, aber ein gelungener Ausflug war es allemal.