Nach der Klausur Unternehmensprozesse haben wir eine Auszeit gebraucht. Andreas, Lars, Martin und Sebastian (alphabetische Sortierung) machten sich einen entspannten Nachmittag in Hagens glänzender Mitte. Das war angebracht und tat unendlich gut, wie mir die dort Anwesenden sicher zustimmen können.

Zu späterer Stunde fuhr ich mit Lars nach Gevelsberg, um dort Englisch zu lernen. Ich lernte brav Vokabeln, während mein Gastgeber schlief. Es war trotz der Hitze sehr angenehm in der Sonne zu sitzen.
Nachdem Lars‘ Onkel ihn aus dem Schlaf riss, wollte er mir das Bergische Land zeigen. Eigentlich steuerten wir die Talsperre in der Nähe von Ennepetal an, aber durch gewisse Umleitung kamen wir ganz woanders raus. Im Kreis Gummersbach fanden wir dann dennoch ein schönes Fleckchen Wasser, um die Natur zu genießen. Dort trafen wir auch auf 2 Mädels. Deren Verhalten deutete schnell auf schwerste psyschiche Probleme hin. Provozierendes Gelaber wie ich es eigentlich nur von mir kenne, vermischt mit groben Durcheinandersein. Dieses Erlebnis kann man kaum in Worte fassen: „Na Nah Na Nana“. Weil mich komisches Verhalten grundsätzlich interessiert, versuchte ich nach dummer Anmache ein Gespräch. Total besoffen und stoned erzählte sie mir von ihrem Capri-Sonne-Trip. Lars hatte inzwischen schon die Flucht ergriffen. Mich amüsierte das zunehmend. Nachdem ich das Weite suchte, kamen sie hinterher. Fuhren weg. Und kamen wieder. Ich würde sagen nicht von dieser Welt…Lustig wars.

Am Abend gab es noch eine Pizza, Bier und Wein. Und Gespräche, aber nicht nur über Gehirnbeschissene.