Ein leidenschaftlicher Mensch bin ich wohl, das steht außer Frage. Genau deswegen kann ich bestimmte Dinge nicht verstehen. Für mich stehen bei allen Entscheidungen Gefühle im Vordergrund. Man kann ein arrogantes herzloses sesselfurzendes Arschloch sein oder ein netter symphatischer Mensch von nebenan. Die Eigenschaft charmant habe ich mit Bedacht außen vor gelassen, denn ich schreibe nicht ausschließlich von mir. Oft wird gefragt, ob man in verschiedenen Lebenslagen einfach hart sein muss. Richtig, aber nicht solange es andere verletzt. Ein emotionaler Manager beispielsweise kann, meiner Meinung nach, mehr erreichen. Erstens durch das nötige Köpfchen den Erfolg und mittels menschlichen Handlungsweisen bzw. Entscheidungen stärkt er das Bild nach außen zusätzlich. Man sollte nicht immer auf den höchsten Profit aus sein, wenn das auf Kosten anderer geht.
Diese kapitalistische Welt belastet mich gerade sehr, da die Welt und Menschen sich fast ausschließlich über Geld lenkt und lenken. Wo bleibt da die Freude über ein Lächeln, wenn man gerade überteuert eingekauft hat? Wollen wir unsere Seelen gegen Geld tauschen? Immerhin wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen durch die WM im eigenen Land positiv beeinflusst. Der Rest kommt noch? Ich glaube nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt…