Für den heutigen Tag habe ich mir so Einiges vorgenommen. Der erste freie Tag seit über 40×24 Stunden Lernstress.

Ohne Wecker wachte ich um 9 Uhr putzmunter auf. Ohne lang zu fackeln, machte ich mir noch kurz etwas zum Frühstück und dann ging mein Ausflug los.
Mein erstes Ziel war ein Friseursalon. Da ich mit Lars gestern sehr großen Spaß dort hatte, mussten heute meine Haar auch daran glauben. Wenn ich mir das jetzt so recht anschaue, ist nicht mehr viel zur Glatze. So unwahrscheinlich kurz hatte ich mein „Haarschnitt“ wohl das letzte Mal in der 5. Klasse. Im Anschluss knippste ich noch ein paar Bilder in der Hagener Innenstadt. Ja, richtig, endlich kann ich wieder Momentaufnahmen machen!
Mein weiterer Weg führte mich ins Wuppertal. Ich glaube, die Stadt heißt sogar genauso. Ab Oberbarmen konnte ich die Fahrt mit der Schwebebahn genießen. Wunderschön, wenn nur die Gegend, durch die sie fährt, auch überall so bezaubernd wäre. In der Innenstadt schlenderte ich über Stadtringe und kleine Gassen, um viele Eindrücke von Wuppertal einzufangen. Die gefühlten 50 Grad machten die gemütlichen Spaziergänge fast zur Qual. Obwohl ich mir eine große Flasche Bonaqua (Eigentlich bin ich kein Fan von Werbung, aber die Marke hat es verdient) mitnahm, war diese nach einigen Minuten aufgebraucht. Gelohnt hat es sich allemal. Allein die traumhaften Photos, die entstanden sind, haben die Fahrt zu etwas Besonderen gemacht. Sicher werde ich einige davon veröffentlichen, wenn mein Notebook wieder funktioniert. Genau deswegen werde ich morgen nochmal in Wuppertal sein, im einigen Vobis weit und breit.

Als ich am Nachmittag wieder in Hagen ankam, stieg ich entspannt in einen Bus ein. Dessen Linie fuhr bis zur Fahrplanumstellung im Mai fast bei mir zu Hause vorbei, nun aber stand mir direkt ein Marathon bevor. Durch die enormen Sonneneinstrahlung gefiel mir das gar nicht mehr so gut. Dies nutzte ich direkt als Gelegenheit, mir 2 Veltins in diesen süßen Knuppelflaschen zuzulegen. Wie ich später festgestellt habe, sind nur die Flaschen so toll.

Soeben war ich in der Imbissbude und kann mich nun entspannt einen Reportagen-Abend widmen. Die Ruhe vor dem Strum sozusagen, denn morgen werde ich von Hagen über Wuppertal, Essen, Bochum und Hattingen bei BochumTotal landen.
Ich würde gern etwas verschieben, aber irgendwie liegt mir alles sehr am Herzen.