Archive for August, 2006

AMS: Aufmerksamkeitsmangelsyndrom
Einigen mangelt es an Essen, anderen an Aufmerksamkeit. Das große AMS-Vater, das Aufmerkdefizitsyndrom gilt als gefürchtete Krankheit, unter der wohl auch schon Adolf Hitler lid. Doch die schwächere Ausprägung des Willens, ständig im Mittelpunkt zu stehen, Bezugsperson für alle Fragen zu sein, findet man häufiger als man denkt.
Diese Woche habe ich aufmerksam das Verhalten einiger Personen analysiert. Tatsächlich finde ich meine Definition dieses Persönlichkeitspunktes wieder. Bestimmten Menschen muss geholfen werden. Aber wie geht man am Besten mit einer solchen Person um? Ignoranz lässt diese Charaktereigenschaften sicher nur noch extremer ausprägen. Geht man als Gesprächspartner auf deren Verhalten ein, fühlen AMS-Kranke sich bestätigt und in ihrem Auftreten richtig.

Wer sich damit auskennt, kann sich bitte bei mir melden!

Nach einem turbolenten Wochenende wie es das letzte war, sucht man nach einem geordneten Tagesablauf. Ich habe ihn zwar noch nicht perfektioniert, aber daran kann man arbeiten. Neben zu viel Spirit bekomme ich mit 10-12 Stunden Nachtruhe auch zu viel von der Sparte Schlaf. Ich scheine ihn zu brauchen.

Die Woche ist ruhig angelaufen und steigert sich langsam. Morgen wird es wohl schon fast zum Höhepunkt kommen, wenn Tim und Muttersöhnchen Jörg Hagen unsicher machen. Ich bin echt hin und weg von Jörg. Kann mir nur schwer vorstellen, warum er nicht außer Haus schlafen kann oder nur mit Mama zum Friseur geht. Da stehen noch einige offene Fragen im Raum…ich stelle schon mal das Bier kalt!

Vor diesem Wochenende wusste ich nicht recht, wie es werden würde. Zum einen freute ich mich, zum anderen hatte ich Angst.

Freitag
13:37 Uhr war es soweit. Der RegionalExpress aus Hamm fuhr in den Hagener Hauptbahnhof ein. Für mich dabei: Madeleine & Mandy. Die Begrüßung sehr zaghaft, erste Eindrücke vom Ruhrgebiet sehr spärlich. Sie wirkten leicht überfordert und mahnten die schwere Luft ab.
Das Erste, was sie vom Leben hier mitbekamen, war der Stau auf der Autobahn als wir auf den Weg zu IKEA nach Dortmund waren. Ich kaufte mir zwei Schränke, die Beiden Pflanzen. Was hier so normal begann, sollte in den nächsten Stunden zu einem wahnsinnig fröhlichen Fest der Gedanken werden. Nach unserem Einkauf nahmen wir eine Bahn nach Bochum. Wir suchten das Bermuda Dreieck auf und unterhielten uns, beziehungsweise, ich unterhielt uns. Meine Stimmung war am Kochen und ich konnte mich, wie nur selten in dieser Gegend, austoben. Ich bin zum Spaßvogel geworden, der ich in Jena eigentlich immer war. Ich glaube zwar, das mich nichtmals Tina schon so erlebt hat, aber ich habe gemerkt, dass mir dieses Verhalten sehr gut tut. Ich habe nicht nur geschafft, die beiden Jenenser zu begnügen, sondern begeisterte auch Leute von Nachbartischen. Von Themen wie Indianer und Alkoholproblemen, ging es bis zur Definition meines Ichs. Nett, symphatisch und charmant wurde noch um einige andere Eigenschaften ergänzt: Ernst, aggresiv und kaltherzig. Wörter wie Arschloch und Alkoholiker fielen sogar. Jeder der mich ein wenig kennst, weiß sicher, wie das zu verstehen ist.
Später fuhren wir dann noch in den Prater, um abzurocken. So kann ich das bezeichnen. Obwohl ich meist allein tanzte, weil die Musikgeschmäcker zu verschieden waren, hatte ich unheimliche Freude. Im Endeffekt lag mein Puls sicher immer um die 200 Schläge/Minute. Ich habe sogar geschafft, innerhalb von 4 Stunden eine Schachtel frisch erworbene Natural American Spirit zu rauchen. Das ist zwar nur ein Viertel meiner möglichen Bestleistung, aber Rauchen ist ja auch ungesund. Deswegen versucht man sich im Alter etwas zurück zu nehmen. Sehr toll auch, wie Katharina mich mit einer Zigarette erwischte.
Zu früher Stunde gingen wir dann von einem McDonalds zum anderen, fuhren Bus, um die Zeit umzukriegen. Ich hatte noch das Vergnügen, eine Schlägerei am Bochumer Hauptbahnhof zu verhindern. Aber sonst war der Abend ganz ruhig, vor allem fast unheimlich lustig. Wir lagen dann kurz vor sieben Uhr morgens im Bett und gönnten uns etwas Entspannung.

Samstag
“Der nächste Tag” begann für mich ziemlich früh. 9:03 Uhr, um es genau zu nehmen. Zwei Stunden Schlaf musste heute einfach reichten. Nachdem ich es schaffte, die beiden Mädels munter zu bekommen, wurde ich erstaunt. Die beiden sagten zu einander: “Kannst du mal bitte rausgehen, ich brauchte meinen morgentlichen Sex”. Ich wusste zwar noch gar nichts von meinem Bett, verhinderte weiteres allerdings durch wichtige Küchenarbeiten. Da wir alle noch mächtig k.o. waren, mwurde es ein eher gemütliche Tag. Ein Spaziergang in das Hagener Zentrum wurde zum Spektakel: “blau – Kunststelle Hagen”. Eine neue Museumslandschaft nach Emil Schumacher, ein wichtiger bundesdeutscher Kunst- und Museumsförderer, ist Grund für zahlreiche Kunstaktivitäten von Künstlern aus aller Welt. Beispielsweise wurden an einigen Häuser Stühle an die Hauswände montiert, wo dann ältere Herrschaften ab 60 in teilweise schwindelerregenden Höhen saßen. Jeder tat etwas anderes, vom Briefschreiben bis Brotschneiden und Wäschefalten war alles dabei. Was man in diesem Alter eben tut und wofür Omas/Opas eigentlich bekannt sind. Jedenfalls habe ich das so interpretiert.
Ich hörte zum ersten Mal, Hagen sieht aus wie idyllische Städte in Thüringen – konkret Weimar/Naunburg -, nur etwas größer. Sogar ein Kompliment an die Stadt wurde gemacht, weil die Straßen alle recht sauber ausschauen (Ausnahme ist, wie vielen bekannt, die Gegend um den Hauptbahnhof!). Die Feststellung, dass die Menschen hier anders, oft komisch erscheinend, sind, mache ich auch häufig. Was den Unterschied ausmacht, ist oft das Detail. Beispielsweise waren seit meinem Umzug mehr Oftdeutsche (Entfernung: 350-500km)bei mir zu Gast als Leute aus Herne und Umgebung (Entfernung: 40km), obwohl sie es natürlich seit einem Jahr genauso ankündigen. Lasst doch auch einfach mal Taten sprechen!
Da mir es der “Natural American Spirit” wirklich angetan hat, fuhren wir zu verschiedenen Tabakläden, um mir Stopftabak zu besorgen, aber bis jetzt konnten wir nicht fündig werden. Gegen Abend liehen wir uns zwei schöne DVD-Filme aus und entspannten vor dem Fernseher. Nebenbei gab es leckeres “Becks Green Lemon” und “Asti Cinzano” und “Himmlisches Tröpfchen” und…

Sonntag
Nach längerem Schlaf als in der Vornacht, frühstückten wir noch in aller Ruhe. Und dann ging es auch schon los. Die netten Thüringer verließen mich wieder.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Wochenende so gigantisch wird. Ich bin richtig hin und weg. Danke für euren Besuch!
Was dem Abschied noch hinzugefügt werden muss, ist folgende Frage: “Wo gibt es hier die Bild-Zeitung?”

Zeit. Nicht nur das heute Donnerstag ist und meines Lieblingslektüre wie jede Woche pünktlich zum Frühstück in meinem Briefkasten liegt. Nein. Gestern Abend war es traumhaft. Wie schon oft schaltete ich kurz vor 23:00 Uhr durch die Kanale. Immer war ich auf der Suche nach der Zeit nach der Sommerpause. Gestern. Überglücklich, konnte ich mein Zapping am Ziel beenden und die nächsten Minuten mit meinem Lieblingsentertainer verbringen. Auch, wenn es viele Menschen nicht verstehen können. Es gibt ihn noch und er flimmert wieder mittwochs und donnerstags 22:45 Uhr im Ersten: Harald Schmidt.
Am Anfang der Sendung berichtete er von dieser gewaltigen Stimmungswelle die gerade über Deutschland alle zu Optimisten flutet. Ein Ruck geht durchs Land, besonders wenn ich nun wieder regelmäßig eine Dosis Schmidt zu mir nehmen darf. Wie habe ich ihn zur Weltmeisterschaft vermisst, hat er doch 2002 zur WM in Südkorea noch täglich Völlers Schachzüge prognotiziert und die Nationalelf bis zum Vize-Weltmeisterschaft wahrlich meisterhaft unterstützt. Gern wäre ich auch wie Harald lieber zu Public Viewing-Veranstaltungen gegangen, aber aus Zukunftsbegeisterung und langfristigen wirtschaftlichen Denken habe ich mich für die Klausur-Vorbereitungen entschieden, muss es doch vorwärts gehen mit Deutschland. Ich habe meinen Teil versucht beizutragen, Harald Schmidt tut es mit jeder Sendung. Und was tust du?

Zwar bin ich Berufsoptimist, beurteile mich selbst aber eher kritisch. Ich fühle mich richtig fit. Seit mindestens vier Jahren habe ich nicht mehr so ausgiebige sportliche Ausdauer und Motivation wie derzeit genossen. Nach 200 Sit-Ups, 50 Kniebeugen und 15 Klimpzügen kann es ruhig nochmal von vorn beginnen. Das nur mal sinnbildlich, obwohl die Zahlen durchaus nicht übertrieben sind. Ich glaube fast, ich fühle mich nicht nur fit.
Außerdem überkommt mich eine ausgeprägte Selbstzufriedenheit. Nicht unbedingt was meine Prüfungsvorbereitungen angeht, aber ich fühle mich wohl in meiner Haut. Es grenzt nicht an die fast unheimliche Selbstverliebtheit wie vor 2 Jahren. Trotzdem finde ich meine letzten Aktivitäten, ins Besondere was MüSa’s angeht, sehr gelungen. Auch wenn mir bestimmte Entscheidungen schwer fielen, bin ich schon jetzt froh darüber.
Seitdem “Eine himmlische Familie” wieder läuft (Mo-Fr 15:05 Uhr; Vox), bin ich viel ausgeglichener. Obwohl viele diese Serie als Kitsch bezeichnen, ist es bemerkenswert wie die Menschen miteinander umgehen, über alles sprechen. Es macht glücklich zu sehen, wie einfach mit Problemen umgegangen werden kann, wenn man darüber redet. Ich bin davon überzeugt, viele können von Serie lernen.

Gemeint ist nicht der Audi. Hier soll es nicht heißen, dass der Audi A1 nicht schön ist. Obwohl ich ein Mann bin, kann es doch nicht immer um Autos gehen. Fußball wäre okay, aber das ist wieder etwas anderes. Sprechen wir lieber über Zähne. A1 ist der höchste Wert auf der Weißheitsskala für erwachsene Menschen, die Zähne auf natürlichen Wege annehmen können. Vor kurzen habe ich noch zwei Frauen in der S-Bahn darüber reden hören. Die eine hatte wohl A2 und wollte der natürlichen Verfärbung durch Bleeching, so heißt das nach meines Wissens, Abhilfe schaffen und in der Zahnliga aufsteigen.
Mein neuer Zahnarzt in Hagen gefällt mir sehr gut. Nicht nur, dass es im Warteraum einen traumhaften Plasmaschirm mit Tierdokus gibt. Nein, auch der Arzt im Behandlungsraum ist nett. Ich bin über meine Wahl sehr erfreut, da ich was Zahnarzt-Besuche angeht, eher ein Angsthase bin. Wenn ich an Achterbahnen denke, merke ich, dass ich sogar öfters ein Angsthase bin. Solange es sich nur um solche Dinge handelt, kann ich gut damit umgehen.
Ach ja, meine Zähne: A1.

Was mich allerdings bei meinem heutigen Gang zum Zahnarzt nochher aufheiterte, war ein Artikel im “stern”. Er beschrieb die moderne Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in unregelmäßigen Abständen die Neuen Medien nutzt, um Kontakt mit ihrem Volk, uns, aufzunehmen. Sie veröffentlicht Podcast-Videos – quasi ein Blog wie dieser, nur eben mit Bild und Ton. Das sollte man unbedingt gesehen haben: Bitte einmal hier klicken! Ich plädiere sogar für ein Gesetzes-Entwurf, welcher jedem Deutschen (und jeder Deutschen) bedingungslos vorschreibt, die Bundeskanzlerin-Website als Startseite ins Internet festzulegen. Schließlich sollte jeder wissen, was im eigenen Land passiert. Und immerhin bezahlen viele Steuerzahler die Produktionskosten von etwa 7000 Euro pro Video. Übrigens wird dies von der Firma eines Verwandten von CSU-Parteifreund Edmund Stoiber übernommen…

Wer seine Gedanken nicht aufs Eis zu legen versteht,
soll sich nicht in die Hitze des Streits begeben.

Es gibt Fragen, die will man nicht beantworten. Es gibt Fragen, die kann man nicht beantworten. Gemeint sind damit keine fachlichen, sondern mehr persönliche Fragen.
Wenn man beispielsweise wie aus heiterem Himmel gefragt wird, ob sein Intimbereich rasiert ist, kann man je nach Glauben und Offenheit unterscheiden, ob man die Antwort nicht geben will oder kann.
Ich wurde von einem Mädel gefragt, was ich von ihr will. Nun, was soll ich antworten? Ich will mir dir reden, feiern, das Kamasutra durchgehen…Ich würde behaupten, mit Beantwortung dieser Frage reitet man sich in jedem Fall in die Scheiße, um es einmal so auszudrücken. Ist es jetzt aber angebracht, die Frage zu ignorieren, zu umgehen oder gar einfach direkt alle Möglichkeiten aufzuzählen? Um eine Entscheidung treffen zu können, muss man wohl die Frage erst einmal für sich selbst klären. Nur was ist, wenn man darauf keine Antwort findet. Sagt man etwas und denkt in einem Monat anders, steht man schnell als Idiot da.
Nichtssagen ist oftmals die beste Variante. Dieser Beitrag sagt viel zu einer eigentlich kurzen Antwort, die trotz zahlreicher Gedanken ziemlich unklar ist…

Für den gestrigen Samstag war Besuch angesagt. Die kennengelernten Mainz-Fans wollten an diesem Wochenende das Ruhrgebiet, speziell Dortmund unsicher machen.
Ich traf mich mit der Truppe um die Mittagszeit im Zug in Essen. Im Abteil herrschten aufgrund der Überfüllung mindestens 50°C. Atmen konnte man nur schwer. Der Alkoholspiegel einiger war, durch die lange Fahrt verursacht, teilweise auch genauso hoch. Zum ersten Mal war ich auf den Weg ins Westfalenstadion: Borussia Dortmund – 1. FSV Mainz 05. Die Größe ist überwältigend, noch besser aber die Atmosphäre im Stadion. Obwohl ich im Mainz-Block stand hoffte ich lange Zeit auf ein Tor der Dortmunder, um die Stimmung einmal zu erleben. Torchancen hatten wohl beide Mannschaften im Übermaß. Nur rein wollte der Ball bei keinem Versuch. In der zweiten Halbzeit schafften die Dortmunder es dann doch. Und plötzlich stand das ganze Stadion. Als die BVB-Fans noch mit ihren Schals jubelten, schaffte Maniz den Ausgleich. Traumhaft!
Noch viel interessanter fand ich allerdings das Polizei-Aufgebot. Es waren im Verhältnis zu Jena-Spielen unheimlich wenige Grüne, außerdem keinerlei Eishockey-Spieler. Über 70000 Menschen in Dortmund sind also leichter zu betreuen als 12000 um das Ernst-Abbe-Sportfeld. Wahnsinn.
Im Anschluss ging es zurück zum Hauptbahnhof. In der U-Bahn saß eine begeisterte Dortmund-Anhängerin im Alter von schätzungsweise 4-5 Jahren vor mir. Komplett in schwarz-gelb von den Haaren bis zu den Schuhen sah sie richtig süß aus.

Am Hauptbahnhof angekommen, fuhr ich nach Wanne-Eikel weiter, um mich nach 7 Wochen mal wieder mit Tim zu treffen. Schön wars, aber kurz. Wir haben vom Einkaufen übers Fitnessstudio bis zum Biertrinken alles geschafft. Respekt, aber man muss seine Zeit effektiv nutzen und das haben wir getan.

23:03 Uhr fuhr ich nach Dortmund, wo dann der Anschlusszug nach Hagen ausfiel. Zum Glück fuhr wenig später eine weitere S-Bahn. Die Zwischenzeit konnte ich prächtig mit einem “Kaffee zum Mitnehmen” überbrücken. 75 Cent kostete der. Ich war überwältigt von diesem mir recht günstig erscheinenden Angebot.
In der S-Bahn traf ich auf zwei Mädels, die aus Duisburg kamen und unbedingt in Hagen feiern wollten. Sie hatten vor, ins “Maitai” zu gehen, was mir allerdings völlig unbekannt ist. Wenn man diese Fahrt auf sich nimmt, habe ich bis jetzt scheinbar diese Stadt völlig verschlafen.

Zu Hause angekommen, habe ich noch bis 2 Fernsehen geschaut und dann: “Gute Nacht”.

Fußball, 2. Bundesliga
Der FC Carl Zeiss Jena hat die ersten beiden Spiele in der neu begonnenen Saison der 2. Fußballbundesliga hinter sich gebracht. Die erste Spiel hat großen Spaß gemacht, da der herbe Rückstand noch in ein erstaunliches Unentschieden gewandelt werden konnte.
Der erste Heimspiel erinnerte eher an Oberliga-Zeiten. 90 Minuten (+ Nachspielzeit) passiert nichts. Jedenfalls nichts, was ein Spiel interessant macht oder gewinnen lässt. Jena sollte die wenigen Chancen zum Sieg besser nutzen. Das Zeug dazu hätten sie, da besonders die Abwehr gegen Braunschweig recht souverän wirkte.

Basketball, 2. Bundesliga
Noch vor der neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga kommen vom diesjährigen Tabellenzweiten interessante Nachrichten. Aus den erdgas baskets Jena werden die POM baskets Jena. Wie schrecklich kann man einen Namen eigentlich noch verschändeln? Der zunehmende Kommerz im deutschen Sport ist bald unerträglich. Nachdem das tradionsreiche Bochumer Ruhrstadion nun ganz elegant in rewirpowerSTADION umgetauft wurde – Ich habe übrigens noch an einer Unterschriftenaktion des Fanprojekts gegen die Umbennung mitgemacht -, dachte ich, vorerst von diesen Nachrichten verschont zu bleiben. Zwar ist das erdgas im Namen der eigentlichen TuS Jena-Basketballabteilung auch schon eine Sponsorbezeichnung gewesen. Aber ich konnte mich wenigstens über die Jahre daran gewöhnen. Nun stehen den POM baskets Jena alle Wege für einen erfolgreichen Aufstieg in die Königsklasse dieses Ballsports offen. Die finanziellen Mittel, hoffe ich, sind nun mobilisiert…Auch mit neuem Namen werde ich zu euch halten!