Ich war heute wie so oft in den letzten Wochen baden. Diesmal an der Talsperre Pöhl im Sächsichen Vogtland. Die nächst größere Stadt wäre Plauen, welche jedem aufgrund der bekannten Plauener Spitze ein Begriff sein sollte. Wenn nicht, unbedingt bei Wikipedia nacharbeiten!
Seit langem nahm ich mir vor, mit meinen Cousin und dessen kleiner Großfamilie auf Tour zu gehen. Heute war es dann endlich soweit. Mit der Verlobten und einer Nachbarin im Gepäck ging es an den See, der unter sich ein beschauliches Dorf überschwemmt. Bei niedrigem Wasserstand kann man tatsächlich immer den alten Kirchturm sehen.
Viele Jahre war ich schon nicht mehr an diesem herrlichen Gewässer. Wir haben geplantscht. Ich bin mit dem Boot der kleinen Kinder übers Wasser gescheppert. Bei dem Volleyball-Spiel dachte ich an nichts anderes als den Ball zu treffen. Besonders bei diesem Sport stellte ich das als eine herausragende Entwicklung fest. Blöd war nur, dass es dann plötzlich anfing, zu regnen. Und das nicht zu knapp. Ich fande gut, dass uns das überhaupt nicht störte. Erst zum Abendessen, wo wir eigentlich grillen wollten, verlegten wir das in die Schützenstraße. Denn der 2-Jahre alte Elektrogrill von Marcel musste auch mal langsam angeweiht werden. Von daher traf es das Wetter ganz gut.
Nach dem Aufwärmen im See folgte ein gemütlicher Abend. Bei dem Kniffelspiel habe ich zwar oft verloren, aber das stört nicht, wenn man dabei von so niedlichen Kinder wie Leticia und Dominik angegrinst wird…

Was mich an diesem Tag noch sehr bewegte, war mein neuer Fotoapparat. Naja, eigentlich bin ich daran schuld. Auf jeden Fall wollte ich noch schöne Aufnahmen knipsen und ohne Vorankündigung erschient: „Speicher voll“. Ich dachte eigentlich, mit Digitalkameras ist das leidige Thema eines vollen Filmes erledigt, aber wenn man seine Bilder in Hunderten sammelt und nie entwickeln lässt bzw. an anderer Stelle sichert, kann es wohl doch noch vorkommen. Schade, aber lustig!