Zwar bin ich Berufsoptimist, beurteile mich selbst aber eher kritisch. Ich fühle mich richtig fit. Seit mindestens vier Jahren habe ich nicht mehr so ausgiebige sportliche Ausdauer und Motivation wie derzeit genossen. Nach 200 Sit-Ups, 50 Kniebeugen und 15 Klimpzügen kann es ruhig nochmal von vorn beginnen. Das nur mal sinnbildlich, obwohl die Zahlen durchaus nicht übertrieben sind. Ich glaube fast, ich fühle mich nicht nur fit.
Außerdem überkommt mich eine ausgeprägte Selbstzufriedenheit. Nicht unbedingt was meine Prüfungsvorbereitungen angeht, aber ich fühle mich wohl in meiner Haut. Es grenzt nicht an die fast unheimliche Selbstverliebtheit wie vor 2 Jahren. Trotzdem finde ich meine letzten Aktivitäten, ins Besondere was MüSa’s angeht, sehr gelungen. Auch wenn mir bestimmte Entscheidungen schwer fielen, bin ich schon jetzt froh darüber.
Seitdem „Eine himmlische Familie“ wieder läuft (Mo-Fr 15:05 Uhr; Vox), bin ich viel ausgeglichener. Obwohl viele diese Serie als Kitsch bezeichnen, ist es bemerkenswert wie die Menschen miteinander umgehen, über alles sprechen. Es macht glücklich zu sehen, wie einfach mit Problemen umgegangen werden kann, wenn man darüber redet. Ich bin davon überzeugt, viele können von Serie lernen.