Archive for August, 2006

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
: Über Deutschland scheint. :

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wird des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
: Ihren Sohn beweint. :

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben,
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Deutschland neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
: Über Deutschland scheint. :

Wer sich dieses Lied einmal in vollem Glanze anhören möchte, der drücke bitte hier [mp3|700kB]. Fragt nicht, wie ich darauf komme, das hier zu veröffentlichen…Aber schön ist es doch, oder?

Die letzten Tage wollte ich in Gedanken mit Mathe, Rechnungswesen & Co. verbringen, habe aber nach meinem Aufenthalt in Mainz wohl dort etwas vergessen. Ich hoffe auf ein baldiges Telefonat, welches Ruhe bringt und mir ein schönes Wochenende verbricht.

Als ich am Dienstag bei Josephine zur Nachhilfe war und sie keine Lust hatte, nahm ich mir die Zeit, um durch ein paar Rezeptvorschläge zu wühlen und mir neue Inspiration für kommende Gerichte zu holen. Soeben machte ich mir “Pasta mit Blattspinat”. Ich merkte, was nicht so mein Ding daran war. Pasta mit Blattspinat. Entweder habe ich das Rezept falsch interpretiert, aber eher denke ich, dass ich mich von dieser Speise eher fernhalten werde. Sollte ich morgen Mittag zu Hause sein, versuche ich die “Nudel-Lasagne”. Ist vielleicht eher mein Ding…

Und jetzt gehts ab zum richtigen Essen im Bananenclub. Erstmals mit Lars, Martin kann also gespannt sein!

Tue niemandem etwas Gutes,
dann wiederfährt dir auch nichts Schlechtes.

Was uns nicht umbringt,
macht uns nur härter.

Der Mensch irrt,
solang’ er strebt.

Obwohl ich spät ins Bett kam, wachte ich unwahrscheinlich früh auf. Es war wohl die Aufregung und Spannung für den Tag. Nach einem aufgiebigem Frühstück, einem entspannendem Bad, plante ich auch schon die Route in eine wunderschöne Gegend Deutschlands.
In aller Ruhe fuhr ich über A1-A3-A4-A59-A565-A61 nach Münster. Oder Müsa. Münster-Sarmsheim, um es genau zu nehmen. Schon die Fahrt beeindruckte durch wunderschöne Landschaften. Am nicht zu findenden Schlecker traf ich mich mit Sarah. Nach einem gelassenen Frühstück beim goldenen M zeigte sie mir die Traumlandschaften um Rhein und Nahe. Fahrten durch die Weinberge und Spaziergänge zur Burgen boten allerhand romantische Stimmung. Die gewonnenen Eindrücke sind nur schwer mit Worten zu beschreiben. Auf jeden Fall frage ich mich, warum so viele Deutsche ständig Urlaub im Ausland machen, wo doch das eigene Land so unwahrscheinlich viel zu bieten hat.

Bingen am Rhein

Am Nachmittag trafen wir uns noch mit Franzi, ihrer besten Freundin. Was folgte, war das sogenannte “Extreme Chilling”. Vom 2-Gänge-Brunch bei McDonalds über einem ruhigen DVD-Film, dessen Namen ich nachfragen muss, war das Top-Event das Weinfest in Bretzenheim. Was ich mir unbedingt merken muss, ist der oder das Schoppen, Wein mit Cola. Hat wirklich sehr lecker geschmeckt.
Das war dann auch schon der Tag. Obwohl ich gern länger geblieben wäre, trat ich zur Heimfahrt nach Hagen an.
Ein wundervoller Tag am Rhein geht zu Ende. Danke dafür…

Um Punkt 7:00 Uhr ging es los. Der Bus zum Hauptbahnhof und der Anschlusszug nach Bochum. Für ein mageres Frühstück bei McDonalds hatte ich viel Zeit. Mein Treffen mit Tim, Becker, Marcel & Kollegen sollte noch dauern. Quasi die Ruhe vor dem Sturm. Heute wird es nach Mainz gehen, ins schöne Rheinland-Pfalz.
Die Zugfahrt mit zahlreichen blau-weißen Fußballfanatikern war ganz witzig. Ein Vorfall mit den sonst so netten Schwarzafrikanern wie bei uns kann für viele der Grund zum Rechtsextremismus sein. Da denkt man doch glatt nochmal über seine Basiseinstellung nach. Der Dämpfer am frühen Vormittag sollte den Rest des Tages aber überhaupt nicht negativ beeinflussen. Plötzlich waren wir in Mainz. Mit dem Taxi ging es die 300 Meter zum Stadion, wo wir noch einen kurzen Abstecher zu Edeka machten. Ich kaufte mir dann eine unheimlich überteuerte Sitzplatzkarte hinter einer Videoleinwand für unglaubliche 20 Euro.
Meine Restgetränke musste ich am Einlass noch rasch zu mir nehmen und dann gings zu den Ultras. 75 Minuten trauriger Fußball, jedenfalls was den VfL Bochum angeht. Die meisten Fans waren genauso enttäuscht wie ich und wetten schon mit wieviel Punkten der Verein im neu-benannten rewirpower-Stadion wieder absteigt. Marcel und ich konnte uns das nicht länger geben, sodass wir das Stadion bereits vor Schlusspfiff verließen. Das 2:1 von Bochum bekamen wir dann gar nicht mehr mit, aber muss wohl viel Glück im Spiel gewesen sein. Wir machten uns auf zum Mainzer Hauptbahnhof, um dort die anderen wiederzufinden und langsam die Heimfahrt anzutreten. Ein kurzer Gang zu McDonalds sollte dann Einiges verändern. In dem Moment war noch unklar, dass ich mit diesen beiden entzückenden Mädels mit rot-weißer Gesinnung an diesem Wochenende noch viel Zeit verbringen werde. Wir verstanden uns auf Anhieb prächtig. Die Mainzer Fans sind nett. Im Zug plauderten wir und andere im “dbv-winterthur”-Trikot noch ein ganze Weile weiter. Der wichtigste Punkt ist wohl aber die Verabredung für den morgigen Tag gewesen. Ich war so begeistert, dass ich die Menschen unbedingt bald wiedersehen musste. Nachdem die Mädels den Zug verließen, war die Fahrt ziemlich öde. Sie dauerte noch gefühlte 24 Stunden.
In Essen stieg ich dann in einen direkten Zug nach Hagen um und war ungefähr 0:23 Uhr nach einem gemütlichen Nach-Hause-Spaziergang in meinen 4 Wänden. Ich war trotz des langen Tages irgendwie überhaupt nicht müde und setzte mich noch ein paar Minuten vor den Computer und Fernseher. Aber was den Wiederabstieg angeht: Martin will es mal nicht hoffen.
Da es morgen schon weitergehen muss, ist schlafen nun die einzige Möglichkeit.

Das war doch mal wieder ein Wochenende. Meine Unternehmungen können sich sehen lassen. Der erste Anfang ist schwer, aber sehen Sie selbst:
Am Freitag war ich viel unterwegs. Der Gang zum Bananenclub war das erste Tageshighlight. In Bochum habe ich später wichtige Erledigungen getätigt und mich im Anschluss zu netten Überraschungsbesuchen hineißen lassen. Auf gings zu Sandra, die über mein Erscheinen so erfreut war, dass sie nicht mal ein Wort herausbekommen hat und sich in ihrem Zimmer verstecken musste. Manche müssen noch insoweit an ihrer Persönlichkeit arbeiten, dass sie auch ungewollte Gespräche unter Betrachtung neutraler Sichtweise Sachverhalte objektiv argumentieren können.
Mein folgender Spaziergang zur Kleinen war sehr aufschlussreich. So gestylt und geschminkt wie du es warst, kommt man doch nicht Freitagnachmittag um 16 Uhr erst von der Schule. Ich weiß, dass verschiedene Leute das Gymnasium Eikel für ein ganz tolles halten, aber sowas bekommen selbst die nicht hin. Ich bin sehr gespannt, wie es nun weiter geht.
Da sich die Sonne nach meinen freudigen Besuchen wieder zeigte, bin ich noch ein bisschen spazieren gegangen. Auf den Weg nach Hagen habe ich Medikamente abgeholt und ein paar Nahrungsmittel zu mir genommen. Als ich zu Hause war, musste ich aufgrund des noch bevorstehenden Wochenendes entspannen.
Der FC Carl Zeiss Jena hat sein erstes Spiel seit 8 Jahren 2. Liga-Fremde ganz gut gemeistert. Ein Uentschieden gegen die Kickers in Offenbach bescherte dem FCC einen Punkt. Carl Zeiss patzte in der ersten Halbzeit zwei mal, der OFC nutzte diese Momente sofort. 2:0. Die Jenenser holten in den zweiten 45 Minuten diesen Rückstand noch zum 2:2 auf. Das spricht wohl eindeutig für die Moral der Mannschaft. Das Ergebnis hätte auch anders ausfallen können.
Als Tina am späteren Abend noch anrief, fand der Tag einen wunderschönen Abschluss. Ich freue mich sehr für deinen baldigen Gang nach Passau. Noch mehr natürlich aber auf unser nächstes Wiedersehen, wahrscheinlich nicht in Jena.
Und dann hieß auch schon gute Nacht…

Mein Tag der Rückkehr im Obstladen war heftig. Nach über 3 Wochen Pause habe ich mich wohl ein bisschen übernommen. Nach 80 Minuten Bananenfüttern brauchte ich erstmal eine Menge an weiteren Vitaminen und ganz wichtig: Schlaf.
Als ich mich also entspannte, wurde ich vom Fernsehen positiv überrascht. Eine meiner Lieblingssendungen ist wieder im Programm. Wie habe ich das vermisst, wirklich “Eine himmlische Familie”. Ein schöner Ausgleich zum deprimierenden Wetter im Ruhrgebiet. In wenigen Minuten werde ich eine Ausfahrt ins tiefere Sauerland wagen. Weil ich die Gegend so mag, bin ich sicher auch erst morgen wieder in Hagen. Gern würde ich länger bleiben, aber wegen meinen permanenten Kopfschmerzen muss ich unbedingt zum Arzt.

Du hast Erinnerungen,
du hast Wissen,
du bist vollkommen.
Aber jeder Tag ist
ein neuer Anfang.

Ich bin nicht allwissend,
doch mir ist viel bewusst.

Dein Wesen kann man
aus deinem Namen lesen.

Blind Spazierengehen:
Mal sehen, was wir sehen.

Diese Aufzeichnungen stammen vom 9. September 2001.
Entnommen aus meinem damaligem Schulplaner.

Heute hatte ich seit längerer Zeit mal wieder eine Wohnungsbesichtigung auf dem Terminplan.
Meine Sympathien waren unmittelbar während dem ersten Hallo geweckt. Ich hoffe, ich habe die Beiden gut genug überzeugen können. Wenn meine Labertasche Doreen nicht einziehen will, muss ich mir halt andere nette Mitbewohner suchen.

Und jetzt? Ich werde ein bisschen lesen. Was kann man mir als gutes Buch empfehlen?

Heute ist der mitunter der lustigste Tag in meinem Leben.
Die armen Kinder in NRW müssen wieder zur Schule…Stimmt mich irgendwie positiv…

Nur dumm, dass ich jetzt in NRW lebe. Aber immerhin bin ich kein Schüler mehr. Trotzdem bin ich höchst erfreut. Wenn jemand “super” antworten würde, wäre das toll.