Der Ground Zero in New York liegt heute noch fast brach. Im Osten Deutschlands sind statt blühenden Landschaften zahlreiche Ruinen dazu gekommen. Das Ruhrgebiet nagt am industriellen Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft. Was das mit Martin zu tun hat? Nun ja, der Schock vom 11. September liegt nach den Kofferbomben wieder ziemlich hoch. Im Osten liegt nicht nur meine Herkunft, sondern ein nicht vergleichbares Glücksgefühl. Und zu guter Letzt ist das Ruhrgebiet meine neue Heimat. Aber eigentlich soll dies nur die Einleitung eines verzweifelten Beitrags sein.
Manchmal sind es die offensichtlichen Dinge, die Probleme bereiten. Gestern wurde auf DMAX, dem neuen Fernsehsender für Männer, von experimentierfreudigen Leuten die Explosivität von Stau bewiesen. Ich kann nur raten, aufgepasst beim Saugen. Die Wohnung kann durch ungünstige Umstände schnell in Flammen aufgehen!

Die Nachdenkliche

Meist jedoch bereiten Gedanken die Schwierigkeiten, aus welchen Probleme werden. Bei MTV Overdrive habe ich Live-Mitschnitte der Sängerin Pink gefunden. Sie begleitet mich seit längerer Zeit. Von „Get The Party Started“ bis „Who Knew“. Von 16 bis 20. Wenn ich mir nun die Entwicklung meiner Person in diesem Zeitstrahl verdeutliche, kann ich wie die Meisten sagen, da ist Einiges passiert. Mittlere Reife, Schlampen, Abitur, Frauen. Alle Menschen, die ich kennenlernen durfte, haben mich mehr oder weniger glücklich gemacht, unterstützt und in den Arsch getreten. Getreu meinem Motto „Klasse statt Masse“ habe ich es für nötig befunden, neben meinen ICQ-/Outlook-Kontakten auch meine Gedanken-Welt zu entlasten. Raus mussten alle, die mir außer ihrem Namen nichts gaben. So eine großangelegte Papierkorb-Aktion schafft wieder allerhand Platz für neue Menschen. Schade es ist zwar, aber es mussten auch Leute weichen, die ich eigentlich sehr mag. So hat es heute Nacht auch endlich mal wieder ein Traum geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. Es war nicht unbedingt ein Albtraum, aber aufgewacht bin ich trotzdem. Die gute alte Esther kam auf mich zu und unterhielt sich normal mit mir. Im Anschluss gingen wir zu Subway und hatten einen schönen Tag. Beunruhigend.
Auch eingeholt hat mich die Sache mit dem Rauchen. Das hat meine Laune wohl frisch entfacht. Nicht nur meine Ex-Freundin habe ich von meiner Faszination angesteckt. Ich werde den Spirit in alle Ecken tragen. Ich steh noch völlig neben mir von unseren gigantischen Wochenende und werde alles daran setzen, diese Energie weiter zu bewahren. Denn jetzt kommt´s dicke von der Decke…